03/03/2021
von the-sun
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Januar 2021

Ende Dezember hatte ich die erste Trainingsstunde beim Solsiden treningssenter – da wo ich vor ein paar Jahren schon mal war, dann aber die Brocken hingeworfen hatte. Mittwochs habe ich eine Stunde mit Personal Trainer, Freitags (oder Samstag) trainiere ich alleine und Montag haben wir auf der Arbeit Yoga. S. – die Teilzeit arbeitet – hat ein Yoga-Studio eröffnet und gibt uns anderen 3 eine halbe Stunde Unterricht. Sehr fein.

Am 11.1. hatte ich mit einer Freundin aus Deutschland anderthalb Stunden Video-Treffen. Besser als gar nichts.
Ansonsten nix. Keine Messe, nur ein bisschen digital.

Ach ja, meine neue Abteilungsleiterin für den Laden hat angefangen zu arbeiten. Ganz klasse die Frau.

03/03/2021
von the-sun
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Desember 2020

Ich fing im Oktober 2020 an zu studieren – Videomarketing in sozialen Medien, Teilzeit 20 Std-Woche an einer Privatschule. Inkl norwegischem Bafög. Ging bis Dezember recht gut. Etwas Umgewöhnung, weil ich Dienstags und Donnerstags Studientage habe, dabei aber auch noch ein Haufen Administration von der Firma mache.

Anfang Dezember Termin in der Hörzentrale vom Krankenhaus. Ich höre noch zu gut auf den Sprech-Frequenzen, als dass sich ein Hörgerät lohnen würde. ’noch zu gut‘, okay. Aber besser als nix. Und definitiv ein besserer Hörtest als beim Hausarzt.

Mit der Firma haben wir Weihnachtsessen beim Japaner – trotz Corona, aber mit gut Abstand und nur 6 Leuten.
Das erste Mal eine Grippe-Impfung bekommen und das ganze Wochenende nicht gut drauf gewesen. Dafür aber auch nicht krank.
Der Hausgeräte-Elektriker fixt den Trockner der nicht mehr trocknet und die Waschmaschine die nicht mehr richtig schleudert. Definitiv wesentlich günstiger als neu, und vor allem nur Kleinkram – den wir hätten selber fixen können, wenn wir denn gewusst hätten dass an den Stellen was sein kann…

Weihnachten nur der Herzliebste und ich, danach Inventur, und Silvester med einer befreundeten Familie.

Das als Nachtrag.

26/12/2020
von the-sun
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Jahresrückblick 2020

Jaja, etwas früh, aber mir ist gerade langweilig. Und es ist zu früh um ins Bett zu gehen.
Januar bis ca 10. März – Ja, da war was, aber irgendwie ist mir das total aus der Erinnerung verschwunden. Dann kam nämlich Covid19 und alles was vorher war ist ausgelöscht.
Norwegen machte zu, ich schickte 3,8 von 5 Angestellten in Kurzarbeit. Kurz entschlossen, weil wer wusste schon was kommt.
Der Laden hat mich komplett in Anspruch genommen, ich dachte ja, jederzeit kommt der Knicks, aber nein. Hobby und Handarbeit ist halt immer ein Zugpferd in Krisenzeiten, wir sind als extrem gut rausgekommen, und das Jahresbudget nicht nur erreicht, sondern auch gut überschritten.
Haben außerdem hunderte Routinen geändert und jemanden gekündigt.
Jemand anderes hatte ja im Oktober spontan gekündigt, aber ich habe mehr als guten Ersatz gefunden, habe ich doch endlich eine Abteilungsleiterin für den physischen Laden eingestellt – und die Frau ist der totale Knüller. Hat 13 Jahre Erfahrung als Abteilungsleiterin und Nähen als Hobby. Übernimmt sofort Verantwortung und meine Schultern senken sich. Und Studium wird auch gehen.

Was ist also passiert, was nichts mit dem Laden zu tun hat:
– im Juni sind der Herzliebste und ich wieder in die Hauptwohnung gezogen, nach fast einem Jahr in der Einliegerwohnung.
– Juli und August wohnte ein schwedischer Krankenpfleger in der Einliegerwohnung, einer der sonnigsten und entspanntesten Menschen die ich je kennengelernt habe.
– im September waren meine Eltern zu Besuch, zwar mit ziemlich genau gleichlanger Einreisequarantäne wie Aufenthalt, aber trotzdem gut. Zu dem Zeitpunkt war das noch wesentlich viel entspannter als es jetzt ist. Beide konnten in der Einliegerwohnung wohnen.
– Nach der Abreise der Eltern kam der Zimmerer und hat uns neue Holzterrassen ums ganze Haus, sowie einen neuen und größeren Balkon gebaut. Mit einer Treppe nach unten auf die Terrassen. Fehlt nur noch Geländer, das kommt im Frühjahr.
– im Oktober ist mein Lehrling in die Wohnung gezogen und es funktioniert gut. Wir kommen gut miteinander aus und lassen uns in Ruhe.
– Mein lang geplanter und seit langem gewünschter Fastenurlaub an der Ostsee Ende Oktober/Anfang November wurde 2 Tage vor Anreise abgesagt. Deutschland hatte wieder dicht gemacht und Hotelübernachtungen verboten.
– Mitte November ist meine Oma gestorben, 96 Jahre alt. Das ging extrem schnell und das war auch gut so. Ich konnte wegen der Quarantäneregeln und wegen eingestellter Fähren (Dänemark hatte Einreise- und Durchreiseverbot) nicht zur Beerdigung.

Und das war es dann auch schon. Naja, im Dezember hat es mehrere Wochen am Stück geregnet. Blärgh.
Kläglich.

30/11/2020
von the-sun
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Ich werd weich!

Jo, hab ich bestimmt schon mal gesagt.

Muss dazu aber etwas ausholen.
Seit dem 13. Oktober studiere ich in Teilzeit „Videomarketing in sozialen Medien“ – ein reines Onlinestudium bei Noroff – Schule für Technologie und digitale Medien. Das das Ganze komplett auf englisch abläuft wg internationaler Betreuung hab ich erst zwei Tage vor Start gerallt. Bzw. geflissentlig ignoriert, dass alle Einreichungen dann auch auf englisch sein müssen. Ich habe also schon viel geflucht.

Der Zeitrahmen ist auf 20 Stunden die Woche gesetzt, nur ist bisher IMMER was dazwischen gekommen quasi. Eine Kündigung im Laden, bedeutet mehr Arbeit für mich, generell viel zu tun und so weiter.
Da ich aber norwegisches Bafög kriege muss ich mich halt ranhalten und alle zwei Wochen fein Sonntag kurz vor Mitternacht meine Aufgabe hochladen.

Woche 1-2 war ein Businessplan für eine neue Abteilung von Stoffdronning (von dem Gedanken an bezahlte Onlinekurs hab ich mich aber derzeit erstmal wieder verabschiedet, mangels Kapazität), sowie eine Soft-Analyse (die hab ich vom Ist-Zustand gemacht) und ein SMARTES Ziel. Das war dann eine Email-kampanje zum Black Friday – das hab ich sogar durchgeführt.

Woche 3-4 war das Erstellen einer Idealkundin / Buyer Persona – und ein kompletter Marketingplan. Dinge vor denen ich mich schon seit 6 Jahren mehr oder weniger erfolgreich drücke. Gut, hab ich dann in einer Hauruck-Aktion am Abgabewochenende Samstag/Sonntag zusammengezimmert, war auch okay.

Jetzt Woche 5-6 – ich hatte letzte Woche echt keine Zeit und keine Energie, bin aber durch’s Pensum gekommen (widerlich, alles am Rechner lesen, aber immerhin in kleinen Häppchen und mit Videos und Grafiken dazwischen gestreut).
Eine neue Homepage, ich hab logischerweise WordPress genommen, weil ist das hier ja auch. Aber Himmel. Arsch und Zwirn, ALLES ist ja anders und nachdem ich in der norwegischen Version nichts gerallt habe, dann auf der englischen auch nicht viel mehr, da kam mir dann der Gedanke, ich könnte ja dem Herzliebsten erstmal zeigen, wie das früher war – nur damit hier dann auch diese verfickten Textblöcke sind.
Die aber auf dem neuen norwegischen Blogg (der ein Nähmaschinenblog wird, angeknüpft an den Onlineshop) nicht funktionierten!
Bis mir die Idee kam, ich könnte ja schnell mal den norwegischen Blog auch auf deutsch umstellen und stumpf durchgehen, was da anders ist (abgesehen von den PlugIns und so).
Jetzt rächt sich natürlich, dass ich den Blog die letzten Jahre habe brachliegen lassen un d nichts damit gemacht habe, aber gut.
Jedenfalls – das Rätsels Lösung war ja nur ein verdammtes Häkchen an einer Stelle, die zu deutsch besagte „Visuellen Editor abschalten“. Jaha, jippi, jetzt kann ich immerhin beruhigt ins Bett gehen.

Vielleicht, aber nur ganz vielleicht sollte ich mir des Morgens oder Abends doch mal wieder ein bisschen Zeit nehmen, den Kopf zu leeren. Oder so. Alles leere Versprechungen, ich weiss. <3

30/06/2020
von the-sun
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økonomische Unabhängigkeit

Keine Ahnung, wann es angefangen hat, vielleicht als ich mir endlich richtig Gehalt zahlen konnte. Aber wie auch immer, ich habe ja schon immer unsere privaten gemeinsamen Kosten gesteuert.
Also Hauskredit, Gemeinschaftskosten, Mieteinnahmen.
Aber seitdem wir Anfang des Jahres den Hauskredit aufgestockt haben, um endlich alle Außenmaßnahmen gleichzeitig zu machen, seitdem bin ich total angefixt, lol.

Wir haben ca. 50.000 Euro neu aufgenommen um
– die noch fehlenden Stützmauern neu machen zu lassen (Nachteil eines Hanggrundstückes mit Baujahr 1968 ist halt, dass irgendwann die alten Mauern hinüber sin).
– den Parkplatz auffüllen und planieren zu lassen. (Wir versuchen ein Angebot für Asphalt zu bekommen, aber sind erstmal superzufrieden mit dem was wir bekommen haben, einen fast ebenen Parkplatz der ca 40 cm höher ist als vorher und ohne Probleme überhaupt auf die Straße zu kommen).
– im September kommt der Tischler/Zimmerer und macht uns einen neuen größeren Balkon und Holzterrassen auf beiden Seiten des Hauses.
– im Herbst oder dann folgenden Frühjahr bekommt der neue große Balkon dann noch eine neue Markise, weil die alte dann nicht nur viel zu kurz, sondern auch zu tief hängt.

Gleichzeitig sind die Zinsen im Keller und da wir wie die meisten in Norwegen keine Bindung haben, sondern freie Zinsen, zahlen wir nur noch 1.65%. Bedeutet viel Abtrag und wenig Zinsen.
Mit dem Herzliebsten bin ich mir einig geworden, dass ich noch 10 Jahre mit ihm in diesem Haus wphne, wenn wir in diesen 10 Jahren den Hauskredit abzahlen. Was mit derzeitiger Zinslage und ab Herbst wieder Mieteinnahmen ohne Probleme möglich sein sollte.

Privat bin ich in Kurzarbeit, zusammen mit meinen Angestellten. Allerdings nur 80%, soll heißen ich kriege weiterhin 20% Gehalt und von den restlichen 80% werden 63% vom norwegischen Arbeitsamt getragen.
Dafür habe ich die Gelegenheit genutzt und mir endlich die restliche Summe zurückbezahlt, die meine Firma mir noch vom letzten Jahr schuldete.
Gestern ist auch endlich die Nachzahlung vom Kurzarbeitergeld gekommen, bedeutet ich habe ab morgen das Sparziel in meinem privaten Bufferkonto erreicht. Damit kann ich zur Not 4-5 Monate ohne Einnahmen, aber mit normalen Kosten, überleben.

Im Juli wird dann die Firma auch noch dem Herzliebsten und mir die restlichen ca 2000 Euro zurückbezahlen und dann habe ich nichts mehr ausstehend, glücklicherweise.
Dann bleiben zwar immer noch die 2 Bankkredite und der Freundeskredit, aber ich bin die privaten Schulden los. Also an mich.
Und habe mir ganz dolle geschworen, der Firma privat kein Geld mehr zu leihen.
Ganz im Gegenteil, ab jetzt gilt es soviel Gehalt zu ziehen wie verkraftbar ist, bzw. so viele private Kosten wie möglich auf die Firma abzuwälzen.

Ich bin nun fast 48 und da habe ich knappe 20 Jahre um für meine Rente noch vorzusorgen. Die letzten Jahre war das einfach nicht recht drin, aber seit letztem Jahr habe ich individuelles Rentenspanre, wie das hier so schön heisst, bedeutet der maximale Jahressparbetrag von 4000 Euro ca wird mir vom zu versteuernden Gehalt abgezogen – nur dass ich derzeit nur auf knappe 2000 Euro im Jahr komme. Aber hey, besser als nichts und nebenbei spare ich auch noch für den Urlaub und habe sowohl eine monatliche Summe in einen Indexfond und eine Summe in eine Aktienfondmischung mit höherem Risiko. Ausgelegt auf 10-15 Jahre.

Gestern habe ich die restliche Summe auf das Bufferkonto überwiesen und da ist das Sparziel erreicht!

Ich bin total stolz auf mich selber. Ist nicht viele Jahre her wo ich von der Hand in den Mund gelebt habe. Und nur ca 10 Jahre her, wo ich genausoviel Gehalt hatte wie jetzt und es nicht geschafft habe, auch nur eine einzige Krone zu sparen, sondern so wie es aussieht, schlicht alles verplempert. Huff.

12/06/2020
von the-sun
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12. juni 2020

Fuckings, alles so anders hier. Ich bin einfach nicht mehr auf dem Laufenden. Ob das hier noch der richtige Ort ist sei auch dahingestellt. Vor 18 Jahren war Bloggen noch einfach, muhahaha.

Was mich bewegt:

  1. Heute ist es 6 Jahre her, dass ich in Kristiansand den Stoffladen auch physisch aufgemacht habe, als Vollzeitjobb, nicht nur als Onlineshop neben der Festanstellung. Trotz Corona, oder besser gerade wegen, hat sich der Umsatz im Onlineshop verdoppelt, derweil wir im lokalen Laden den Umsatz halten bzw. leicht steigern. Unsere Branche sieht bei Krisen also immer gut aus. Die eigenen gegrabenen Löcher mit dem Verlustladen in Mandal, sowie zu hohen Personalbestand buddel ich gerade zu, wenn alles so weiter geht bin ich im Herbst aus dem Gröbsten raus. Dieses Jahr noch vor dem Herbst wird Stoffdronning die privaten Schulden an den Herzliebsten und mich abgezahlt haben, an mich ist schon alles zurück. Bleiben zwar noch genug andre Kredite, aber ich fühle mich gut damit.
  2. Mir geht es gut. Ich habe die langen Haare dem Perückenmacher gespendet, kriege nächsten Freitag noch mal einen ordentlichen Haarschnitt verpasst und nicht so einen Oma-Schnitt. Wir sind mit dem Renovieren fast fertig. Die Wohnung ist schön geworden, geräumiger, unserem Zeitgeist angepasst quasi. 🙂 Fehlen nur noch die Seitenteile am Sofa, welche verschütt gegangen sind und noch mal neu produziert werden müssen.
  3. Die Einliegerwohnung ist für drei Monate an einen schwedischen Krankenpfleger vermietet, danach kommen hoffentlich die Eltern, und danch wiederum zieht mein Lehrling ein. Die erste Miete ist nach fast einem Jahr ohne gekommen und ich finde das toll. Super Gefühl. Wir bauen jetzt das Bufferkonto wieder auf und dann mal sehen. Vielleicht ein Bufferkonto, ein Ferienkonto oder so ähnlich. Leider ist das nicht so einfach mit dem Mann über Geld zu reden, der findet das etwas verstörend, lol.
  4. Meine privaten Finanzen sind toll. 🙂 Hilft natürlich total, dass ich kein Auto selber bezahle, sondern ein Firmenauto habe und auch nichts fürs Telefon bezahle, aber trotzdem. Ich spare jeden Monat fest in ein Rentenkonto (Induviduelles Pensionssparen heisst das hier). Ausserdem auf ein normales Sparkonto mit halbwegs brauchbaren Zinsen (1,75%, hahaha) für den Notfall (oder wie z.B. jetzt, wo ich in Kurzarbeit bin seit Mitte März und immer noch kein Kurzarbeitergeld bekommen habe). Und ich habe Restlohn-Sparen in Fonds, wenn am Monatsende noch Geld über ist. Ach ja, und weil der Herzliebste und ich jeden Monat von der Firma Miete für das Aussenhaus kassieren, da ist ja das Lager vom Stickfaden, kriegt jeden von uns 100 Euro die wir jeden Monat in einen Indexfond sparen. Jeder für sich. Und wir haben zwei verschiedene, bin ja gespannt wer besser dabei weg kommt.
  5. Ich interessiere mich derzeit sehr für finanzielle Freiheit, merke aber dass 47 nicht gerade die besten Voraussetzungen bietet. 20 Jahre ist ja nicht viel, die vergehen wie im Flug und dann bin ich eh klar für Rente. Aber es wäre toll, wenn ich soviel sparen könnte, dass ich Urlaub machen kann wenn ich Lust habe. Oder Kurse besuchen. Oder schlicht nur noch halbe Tage arbeiten, aber trotzdem vollen Lohn zu haben. Quasi. Schauen wir mal.
  6. Aber Herbst will ich wieder studieren, aber nur in Teilzeit. Neben der Arbeit. Videomarketing in sozialen Medien. Onlinestudium, bin ja mal gespannt. Weiss noch nicht so genau, wie ich das organisiere, aber wird schon.

14/03/2020
von the-sun
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2020 – das Jahr in dem ein Virus der globalisierten Welt den Finger zeigt

2 Jahre und vier Monate. Das Blog ist tot, es lebe das Blog. Ich bin gut ohne ausgekommen. Ich habe auch meine alten Tagebücher bis auf die letzten zwei nun entsorgt.

Aber heute 14.03.2020, Samstag. Ich brauche gedanklichen Auslauf. Corona-Virus. Bis letzten Sonntag hat mich das reichlich wenig interessiert.
Wir hatten vom Laden aus gleich zwei Messen am selben Wochenende – die Boligmesse in Kristiansand – Alles rundt um Haus und Garten. Hier wollten wir uns lokal als größtes Nähmaschinen-Fachgeschäft der Region zeigen. Nähmaschinen und Dekostoffe/Möbelstoffe. Diese Messe und den Laden sollten meine drei Mitarbeiter stemmen. Ich wäre Mittwoch nächste Woche hin und hätte das meiste schon aufgebaut und die drei hätten sich dann drum gekümmert.
Am gleichen Wochenende sollte das norwegische Quilttreffen in Stavanger, der Herzliebste und ich wollten hin. Ich also im Megastress am Modelle nähen und zwei Messen gleichzeitig organisieren.

Und dann kam das Virus für voll. Erst der Bescheid die Hobby&Handarbeitmesse in Köln abgesagt (auch an dem Wochenende, aber wir wären ja eh nicht hin dieses Jahr).
Dann die Boligmesse abgesagt. Totale Verwirrung, aber okay. Ein paar Tage später das Quilttreffen.
Vom Megastress in das schwarze Loch der Existenzangst. Im Supermarkt horten die Leute Lebensmittel, trauen sich aber sonst kaum raus.
Wer kann arbeitet von zuhause, viele sind sind in Quarantäne zuhause.

Seit Freitag sind alle SChulen und Kindergärten geschlossen, erstmal auf zwei Wochen oder bis Ostern, ich weiss nicht mehr.
Friseure, Masseure, Wellness generell, Physioterapi usw müssen zwangsgeschlossen halten. Bars haben zu, Restaurants müssen mindestens 1 Meter Abstand zwischen den Gästen haben.
Der Umsatz bricht ein, Totentanz im Stadtzentrum. Die ersten Onlineshops haben freie Fracht oder gleich 20% auf alles. Ich bin ja nicht blöd, sowas ist bei mir nicht drin, da kann ich auch gleich die Waren vernichten, verdienen tun wir da nix dran.

Heute macht Dänemark die Grenzen zu, die Fähre nimmt auf dem Weg runter von Kristiansand nach Hirtshals nur noch Dänen mit oder andere die in Dänemark wohnen, auf dem Weg hoch dürfen nur nordische Staatsbürger mit und die, die glaubhaft machen können, dass sie fest in Norwegen wohnen. Besuch ist also nicht mehr. Markus ist mit der letzten Fähre noch durch Dänemark gekommen und jetzt wieder zuhause.
Der Frachtverkehr läuft normal, aber eben keine Touris mehr. Die Fähre Kiel-Oslo ist bis auf Weiteres eingestellt. Flughäfen werden teilweise geschlossen und es werden nur noch die dringendsten Reisen durchgeführt.

Seit eben gelten die 1 Meter Abstand auch für Geschäfte. Ja super. Noch sind keine neuen Regeln für Kurzarbeit raus, aber kommt wohl Montag. Ich bin gespannt.
Ich habe eine Idee für ein virtuelles Quiltfest, habe also meine Warnung für Kurzarbeit erstmal wieder zurückgenommen. Mehr evtl. nächste Woche wenn ich dran denke. Schauen wir mal.

Aber das musste ich jedenfalls jetzt für später festhalten.

Ich habe regelemässig das Bedürfnis mich in den Arm zu kneifen, damit ich endlich aufwache. Morgen muss ich
– Modelle nähen
– das Budjett der Realität anpassen
– in meine Glaskugel gucken und mir überlegen, wie der Sommer wohl werden könnte
– entsprechende Maßnahmen planen, bzw Worst-Case-Szenarien durchgehen.

27/11/2017
von the-sun
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Urlaub, ich bin dann mal 5 Tage weg

Von Montag bis Freitag, heiho.

Bedeutet, in ein paar Studen nehme ich den Flieger nach Amsterdam und dann weiter nach Bremen. Dann eine Runde Freizeitstress von Freundin zu Eltern, zu Friseur, Massage, Fußpflege, zu Freund, zu Essen gehen, Oma besuchen usw. Glücklicherweise lassen sich manche Dinge kombinieren, wie Freundin und Massage.

Kleiner Rückblick:
Am 1.9. hat Stoffdronning eine Änderungsschneiderei aufgemacht in der Unteretage, zum 31.12. machen wir die erstmal wieder zu. Die angestellte Betriebsleiterin ist krank und da es sowohl ein bisschen am Arbeitswillen krankt und wir sowieso nächstes Jahr umziehen müssen mit dem Laden – eine Quickfix-Lösung. Ich kann kündigen, weil der Arbeitsplatz wegfällt und kein anderer in Sicht ist und fertig.

Am 8.11. haben wir in Mandal einen Stoff- & Strikkladen aufgemacht mit dem Namen „Stoff & Garn“. Dort ist Toril nun Geschäftsführerin und macht das auch ziemlich gut. Leider fehlt sie mir ganz dolle in Kristiansand und die, die ich eingestellt habe als Ersatz ist naja….ich bin einfach nicht so richtig gut darin, die richtigen Leute einzustellen. Hmpf.
Jedenfalls ist seitdem in Kristiansand ein bisschen Chaos, aber eben auch, weil die Nähfrau krank geschrieben ist. Glaub auch nicht, dass die zum 1.12. noch mal wiederkommt für 4 Wochen.

Am 1.4.2018 werden wir umgezogen sein. Ich habe letzte Woche einen Termin mit Hausbesitzer und Makler gehabt, und hab nun also ein neues Lokal, wenn meines dann im Sommer verschwindet, wenn das Quartal/Stadtviertel abgerissen wird. Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben, aber kommt noch. Oh, ich darf nicht vergessen, dass ich ja auch mein altes Lokal kündigen muss, huff. Aber da ich ja drei Monate habe, mache ich das im Dezember. In jedem Fall brauche ich nicht doppelt bezahlen und das hilft ja auch.

Dieses Wochenende war Black Friday pluss 3 Tage dazu. Ein sehr umsatzreiches Wochenende im Onlineshop, aber verglichen mit anderen Shops, naja. Wir verkaufen eben auch massenweise Kleinkram der kaum Platz braucht. Und es ist sooo leicht, sich immer mit anderen zu vergleichen. Aber gut. Wir sind auf einem guten Weg, die Eröffnung von Mandal hat halt Geld gekostet.

So, jetzt hurtig fertigmachen, ich müsste noch eine Stunde in den Laden und die Novemberlöhne machen, bevor ich losfliege.

22/08/2017
von the-sun
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So viel im Kopf

Das wird ein gemein stressiger Tag heute und die Woche sowieso, aber alles selbstgemachte Leiden.
Erst Physiotherapie – immer noch die Schulter, außerdem hab ich schon die maximale Zuzahlungssumme erreicht, ergo ist der Rest des Jahres frei. Dann wurde mein Arzttermin mit der Knie-MR-Verfolung am Freitag per SMS von 8.30 auf 13 Uhr verschoben und ich krieg das nicht geändert ohne noch mal 8 Wochen auf einen neuen Termin zu warten. Muss also mitten am Tag von Kristiansand nach Vennesla fahren, grr.
Heute Abend das Gartenfest der Wichtigen vom Gewerbeverein ab 17.30, auch eher eine Zeit für Büroleute, hmpf.

Ansonsten das übliche Leiden, immerhin schon mehrere Mails versendet, gleich kommt die Putzfrau hier zuhause und vertreibt mich eh, daher noch schnell duschen und zum Laden.
Ich habe einen Haufen Stoffe die in den Laden müssen und noch viel mehr die in den Onlineshop müssen. Die ausstellung muss runter und Bilder gemacht werden. Ich einen Text zum Wettbewerb schreiben (2-3 Seiten, 800 Worte), die Bewertungsformulare übersetzen und überführen, Quilts zurückschicken. Die Einkaufsliste für die Änderungsschneiderei machen, die brauch ja auch noch einen Namen eigentlich?
Ah, gleich mal in die Hufe kommen…

14/08/2017
von the-sun
Kommentare deaktiviert für Jetzt 45

Jetzt 45

Da ist der 45. Geburtstag vorbei, ohne großes Fest, nur mit Essen gehen mit 4 Freunden.
Und wäre es nicht ein Sonntag gewesen, dann hätte ich gar nix gemacht, wobei eh nicht ich das organisiert habe sonder der Herzliebste.

Ich hatte ursprünglich zwar Lust auf ein großes Fest, aber nicht die Energie was zu organisieren. Und bin im Nachhinein heilfroh, denn wir waren ja am Donnerstag und Freitag in Dänemark beim Open House zweier Großhändler und sind so was von erledigt wiedergekommen…
Ich schlafe schon seit vielen Tagen schlecht, wenn ich dann morgens vor 7 Uhr aufstehen muss wegen der Fähre habe ich meistens eh nur wenige Stunden Schlaf gehabt, ca 5-6. Im Hotel ging schlafen nicht gut, zuviele Gedanken und dann noch nervige Jugendliche am dörflichen Straßenkreuz am Johlen. Normalerweise schlafe ich ja auf der Rückfahrt der Fähre, aber zum einen haben wir uns in Aalborg bei einem Italiener vollgefressen, dann noch zwei Stunden sinnfrei am strand rumgehangen und dann war die verdammte Fähre so voll, dass ich nicht schlafen konnte.
Mit dem Ergebnis, dass der Samstag total im Eimer war. Ich bin zwar gegen Mittag eben bei Jannes Ladengeburtstag vorbei und und was zu Essen im Rema kaufen, aber dann hab ich von halb 3 bis halb 8 Abends geschlafen. Und konnte dann natürlich nachts wieder nicht schlafen und der Sonntag war auch hinüber. Dazu spinnt meine Verdauung immer tagelang wenn ich auf Reisen gewesen bin. 🙁 Nicht lustig.

Aber jetzt geht’s wieder, ich hab den Fokus auf alles was kommt und dann sehen wir mal weiter. Ich mache eine Woche am Stück, lol. Also auf in den Laden.