30/06/2020
von the-sun
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økonomische Unabhängigkeit

Keine Ahnung, wann es angefangen hat, vielleicht als ich mir endlich richtig Gehalt zahlen konnte. Aber wie auch immer, ich habe ja schon immer unsere privaten gemeinsamen Kosten gesteuert.
Also Hauskredit, Gemeinschaftskosten, Mieteinnahmen.
Aber seitdem wir Anfang des Jahres den Hauskredit aufgestockt haben, um endlich alle Außenmaßnahmen gleichzeitig zu machen, seitdem bin ich total angefixt, lol.

Wir haben ca. 50.000 Euro neu aufgenommen um
– die noch fehlenden Stützmauern neu machen zu lassen (Nachteil eines Hanggrundstückes mit Baujahr 1968 ist halt, dass irgendwann die alten Mauern hinüber sin).
– den Parkplatz auffüllen und planieren zu lassen. (Wir versuchen ein Angebot für Asphalt zu bekommen, aber sind erstmal superzufrieden mit dem was wir bekommen haben, einen fast ebenen Parkplatz der ca 40 cm höher ist als vorher und ohne Probleme überhaupt auf die Straße zu kommen).
– im September kommt der Tischler/Zimmerer und macht uns einen neuen größeren Balkon und Holzterrassen auf beiden Seiten des Hauses.
– im Herbst oder dann folgenden Frühjahr bekommt der neue große Balkon dann noch eine neue Markise, weil die alte dann nicht nur viel zu kurz, sondern auch zu tief hängt.

Gleichzeitig sind die Zinsen im Keller und da wir wie die meisten in Norwegen keine Bindung haben, sondern freie Zinsen, zahlen wir nur noch 1.65%. Bedeutet viel Abtrag und wenig Zinsen.
Mit dem Herzliebsten bin ich mir einig geworden, dass ich noch 10 Jahre mit ihm in diesem Haus wphne, wenn wir in diesen 10 Jahren den Hauskredit abzahlen. Was mit derzeitiger Zinslage und ab Herbst wieder Mieteinnahmen ohne Probleme möglich sein sollte.

Privat bin ich in Kurzarbeit, zusammen mit meinen Angestellten. Allerdings nur 80%, soll heißen ich kriege weiterhin 20% Gehalt und von den restlichen 80% werden 63% vom norwegischen Arbeitsamt getragen.
Dafür habe ich die Gelegenheit genutzt und mir endlich die restliche Summe zurückbezahlt, die meine Firma mir noch vom letzten Jahr schuldete.
Gestern ist auch endlich die Nachzahlung vom Kurzarbeitergeld gekommen, bedeutet ich habe ab morgen das Sparziel in meinem privaten Bufferkonto erreicht. Damit kann ich zur Not 4-5 Monate ohne Einnahmen, aber mit normalen Kosten, überleben.

Im Juli wird dann die Firma auch noch dem Herzliebsten und mir die restlichen ca 2000 Euro zurückbezahlen und dann habe ich nichts mehr ausstehend, glücklicherweise.
Dann bleiben zwar immer noch die 2 Bankkredite und der Freundeskredit, aber ich bin die privaten Schulden los. Also an mich.
Und habe mir ganz dolle geschworen, der Firma privat kein Geld mehr zu leihen.
Ganz im Gegenteil, ab jetzt gilt es soviel Gehalt zu ziehen wie verkraftbar ist, bzw. so viele private Kosten wie möglich auf die Firma abzuwälzen.

Ich bin nun fast 48 und da habe ich knappe 20 Jahre um für meine Rente noch vorzusorgen. Die letzten Jahre war das einfach nicht recht drin, aber seit letztem Jahr habe ich individuelles Rentenspanre, wie das hier so schön heisst, bedeutet der maximale Jahressparbetrag von 4000 Euro ca wird mir vom zu versteuernden Gehalt abgezogen – nur dass ich derzeit nur auf knappe 2000 Euro im Jahr komme. Aber hey, besser als nichts und nebenbei spare ich auch noch für den Urlaub und habe sowohl eine monatliche Summe in einen Indexfond und eine Summe in eine Aktienfondmischung mit höherem Risiko. Ausgelegt auf 10-15 Jahre.

Gestern habe ich die restliche Summe auf das Bufferkonto überwiesen und da ist das Sparziel erreicht!

Ich bin total stolz auf mich selber. Ist nicht viele Jahre her wo ich von der Hand in den Mund gelebt habe. Und nur ca 10 Jahre her, wo ich genausoviel Gehalt hatte wie jetzt und es nicht geschafft habe, auch nur eine einzige Krone zu sparen, sondern so wie es aussieht, schlicht alles verplempert. Huff.

12/06/2020
von the-sun
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12. juni 2020

Fuckings, alles so anders hier. Ich bin einfach nicht mehr auf dem Laufenden. Ob das hier noch der richtige Ort ist sei auch dahingestellt. Vor 18 Jahren war Bloggen noch einfach, muhahaha.

Was mich bewegt:

  1. Heute ist es 6 Jahre her, dass ich in Kristiansand den Stoffladen auch physisch aufgemacht habe, als Vollzeitjobb, nicht nur als Onlineshop neben der Festanstellung. Trotz Corona, oder besser gerade wegen, hat sich der Umsatz im Onlineshop verdoppelt, derweil wir im lokalen Laden den Umsatz halten bzw. leicht steigern. Unsere Branche sieht bei Krisen also immer gut aus. Die eigenen gegrabenen Löcher mit dem Verlustladen in Mandal, sowie zu hohen Personalbestand buddel ich gerade zu, wenn alles so weiter geht bin ich im Herbst aus dem Gröbsten raus. Dieses Jahr noch vor dem Herbst wird Stoffdronning die privaten Schulden an den Herzliebsten und mich abgezahlt haben, an mich ist schon alles zurück. Bleiben zwar noch genug andre Kredite, aber ich fühle mich gut damit.
  2. Mir geht es gut. Ich habe die langen Haare dem Perückenmacher gespendet, kriege nächsten Freitag noch mal einen ordentlichen Haarschnitt verpasst und nicht so einen Oma-Schnitt. Wir sind mit dem Renovieren fast fertig. Die Wohnung ist schön geworden, geräumiger, unserem Zeitgeist angepasst quasi. 🙂 Fehlen nur noch die Seitenteile am Sofa, welche verschütt gegangen sind und noch mal neu produziert werden müssen.
  3. Die Einliegerwohnung ist für drei Monate an einen schwedischen Krankenpfleger vermietet, danach kommen hoffentlich die Eltern, und danch wiederum zieht mein Lehrling ein. Die erste Miete ist nach fast einem Jahr ohne gekommen und ich finde das toll. Super Gefühl. Wir bauen jetzt das Bufferkonto wieder auf und dann mal sehen. Vielleicht ein Bufferkonto, ein Ferienkonto oder so ähnlich. Leider ist das nicht so einfach mit dem Mann über Geld zu reden, der findet das etwas verstörend, lol.
  4. Meine privaten Finanzen sind toll. 🙂 Hilft natürlich total, dass ich kein Auto selber bezahle, sondern ein Firmenauto habe und auch nichts fürs Telefon bezahle, aber trotzdem. Ich spare jeden Monat fest in ein Rentenkonto (Induviduelles Pensionssparen heisst das hier). Ausserdem auf ein normales Sparkonto mit halbwegs brauchbaren Zinsen (1,75%, hahaha) für den Notfall (oder wie z.B. jetzt, wo ich in Kurzarbeit bin seit Mitte März und immer noch kein Kurzarbeitergeld bekommen habe). Und ich habe Restlohn-Sparen in Fonds, wenn am Monatsende noch Geld über ist. Ach ja, und weil der Herzliebste und ich jeden Monat von der Firma Miete für das Aussenhaus kassieren, da ist ja das Lager vom Stickfaden, kriegt jeden von uns 100 Euro die wir jeden Monat in einen Indexfond sparen. Jeder für sich. Und wir haben zwei verschiedene, bin ja gespannt wer besser dabei weg kommt.
  5. Ich interessiere mich derzeit sehr für finanzielle Freiheit, merke aber dass 47 nicht gerade die besten Voraussetzungen bietet. 20 Jahre ist ja nicht viel, die vergehen wie im Flug und dann bin ich eh klar für Rente. Aber es wäre toll, wenn ich soviel sparen könnte, dass ich Urlaub machen kann wenn ich Lust habe. Oder Kurse besuchen. Oder schlicht nur noch halbe Tage arbeiten, aber trotzdem vollen Lohn zu haben. Quasi. Schauen wir mal.
  6. Aber Herbst will ich wieder studieren, aber nur in Teilzeit. Neben der Arbeit. Videomarketing in sozialen Medien. Onlinestudium, bin ja mal gespannt. Weiss noch nicht so genau, wie ich das organisiere, aber wird schon.

14/03/2020
von the-sun
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2020 – das Jahr in dem ein Virus der globalisierten Welt den Finger zeigt

2 Jahre und vier Monate. Das Blog ist tot, es lebe das Blog. Ich bin gut ohne ausgekommen. Ich habe auch meine alten Tagebücher bis auf die letzten zwei nun entsorgt.

Aber heute 14.03.2020, Samstag. Ich brauche gedanklichen Auslauf. Corona-Virus. Bis letzten Sonntag hat mich das reichlich wenig interessiert.
Wir hatten vom Laden aus gleich zwei Messen am selben Wochenende – die Boligmesse in Kristiansand – Alles rundt um Haus und Garten. Hier wollten wir uns lokal als größtes Nähmaschinen-Fachgeschäft der Region zeigen. Nähmaschinen und Dekostoffe/Möbelstoffe. Diese Messe und den Laden sollten meine drei Mitarbeiter stemmen. Ich wäre Mittwoch nächste Woche hin und hätte das meiste schon aufgebaut und die drei hätten sich dann drum gekümmert.
Am gleichen Wochenende sollte das norwegische Quilttreffen in Stavanger, der Herzliebste und ich wollten hin. Ich also im Megastress am Modelle nähen und zwei Messen gleichzeitig organisieren.

Und dann kam das Virus für voll. Erst der Bescheid die Hobby&Handarbeitmesse in Köln abgesagt (auch an dem Wochenende, aber wir wären ja eh nicht hin dieses Jahr).
Dann die Boligmesse abgesagt. Totale Verwirrung, aber okay. Ein paar Tage später das Quilttreffen.
Vom Megastress in das schwarze Loch der Existenzangst. Im Supermarkt horten die Leute Lebensmittel, trauen sich aber sonst kaum raus.
Wer kann arbeitet von zuhause, viele sind sind in Quarantäne zuhause.

Seit Freitag sind alle SChulen und Kindergärten geschlossen, erstmal auf zwei Wochen oder bis Ostern, ich weiss nicht mehr.
Friseure, Masseure, Wellness generell, Physioterapi usw müssen zwangsgeschlossen halten. Bars haben zu, Restaurants müssen mindestens 1 Meter Abstand zwischen den Gästen haben.
Der Umsatz bricht ein, Totentanz im Stadtzentrum. Die ersten Onlineshops haben freie Fracht oder gleich 20% auf alles. Ich bin ja nicht blöd, sowas ist bei mir nicht drin, da kann ich auch gleich die Waren vernichten, verdienen tun wir da nix dran.

Heute macht Dänemark die Grenzen zu, die Fähre nimmt auf dem Weg runter von Kristiansand nach Hirtshals nur noch Dänen mit oder andere die in Dänemark wohnen, auf dem Weg hoch dürfen nur nordische Staatsbürger mit und die, die glaubhaft machen können, dass sie fest in Norwegen wohnen. Besuch ist also nicht mehr. Markus ist mit der letzten Fähre noch durch Dänemark gekommen und jetzt wieder zuhause.
Der Frachtverkehr läuft normal, aber eben keine Touris mehr. Die Fähre Kiel-Oslo ist bis auf Weiteres eingestellt. Flughäfen werden teilweise geschlossen und es werden nur noch die dringendsten Reisen durchgeführt.

Seit eben gelten die 1 Meter Abstand auch für Geschäfte. Ja super. Noch sind keine neuen Regeln für Kurzarbeit raus, aber kommt wohl Montag. Ich bin gespannt.
Ich habe eine Idee für ein virtuelles Quiltfest, habe also meine Warnung für Kurzarbeit erstmal wieder zurückgenommen. Mehr evtl. nächste Woche wenn ich dran denke. Schauen wir mal.

Aber das musste ich jedenfalls jetzt für später festhalten.

Ich habe regelemässig das Bedürfnis mich in den Arm zu kneifen, damit ich endlich aufwache. Morgen muss ich
– Modelle nähen
– das Budjett der Realität anpassen
– in meine Glaskugel gucken und mir überlegen, wie der Sommer wohl werden könnte
– entsprechende Maßnahmen planen, bzw Worst-Case-Szenarien durchgehen.

27/11/2017
von the-sun
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Urlaub, ich bin dann mal 5 Tage weg

Von Montag bis Freitag, heiho.

Bedeutet, in ein paar Studen nehme ich den Flieger nach Amsterdam und dann weiter nach Bremen. Dann eine Runde Freizeitstress von Freundin zu Eltern, zu Friseur, Massage, Fußpflege, zu Freund, zu Essen gehen, Oma besuchen usw. Glücklicherweise lassen sich manche Dinge kombinieren, wie Freundin und Massage.

Kleiner Rückblick:
Am 1.9. hat Stoffdronning eine Änderungsschneiderei aufgemacht in der Unteretage, zum 31.12. machen wir die erstmal wieder zu. Die angestellte Betriebsleiterin ist krank und da es sowohl ein bisschen am Arbeitswillen krankt und wir sowieso nächstes Jahr umziehen müssen mit dem Laden – eine Quickfix-Lösung. Ich kann kündigen, weil der Arbeitsplatz wegfällt und kein anderer in Sicht ist und fertig.

Am 8.11. haben wir in Mandal einen Stoff- & Strikkladen aufgemacht mit dem Namen „Stoff & Garn“. Dort ist Toril nun Geschäftsführerin und macht das auch ziemlich gut. Leider fehlt sie mir ganz dolle in Kristiansand und die, die ich eingestellt habe als Ersatz ist naja….ich bin einfach nicht so richtig gut darin, die richtigen Leute einzustellen. Hmpf.
Jedenfalls ist seitdem in Kristiansand ein bisschen Chaos, aber eben auch, weil die Nähfrau krank geschrieben ist. Glaub auch nicht, dass die zum 1.12. noch mal wiederkommt für 4 Wochen.

Am 1.4.2018 werden wir umgezogen sein. Ich habe letzte Woche einen Termin mit Hausbesitzer und Makler gehabt, und hab nun also ein neues Lokal, wenn meines dann im Sommer verschwindet, wenn das Quartal/Stadtviertel abgerissen wird. Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben, aber kommt noch. Oh, ich darf nicht vergessen, dass ich ja auch mein altes Lokal kündigen muss, huff. Aber da ich ja drei Monate habe, mache ich das im Dezember. In jedem Fall brauche ich nicht doppelt bezahlen und das hilft ja auch.

Dieses Wochenende war Black Friday pluss 3 Tage dazu. Ein sehr umsatzreiches Wochenende im Onlineshop, aber verglichen mit anderen Shops, naja. Wir verkaufen eben auch massenweise Kleinkram der kaum Platz braucht. Und es ist sooo leicht, sich immer mit anderen zu vergleichen. Aber gut. Wir sind auf einem guten Weg, die Eröffnung von Mandal hat halt Geld gekostet.

So, jetzt hurtig fertigmachen, ich müsste noch eine Stunde in den Laden und die Novemberlöhne machen, bevor ich losfliege.

22/08/2017
von the-sun
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So viel im Kopf

Das wird ein gemein stressiger Tag heute und die Woche sowieso, aber alles selbstgemachte Leiden.
Erst Physiotherapie – immer noch die Schulter, außerdem hab ich schon die maximale Zuzahlungssumme erreicht, ergo ist der Rest des Jahres frei. Dann wurde mein Arzttermin mit der Knie-MR-Verfolung am Freitag per SMS von 8.30 auf 13 Uhr verschoben und ich krieg das nicht geändert ohne noch mal 8 Wochen auf einen neuen Termin zu warten. Muss also mitten am Tag von Kristiansand nach Vennesla fahren, grr.
Heute Abend das Gartenfest der Wichtigen vom Gewerbeverein ab 17.30, auch eher eine Zeit für Büroleute, hmpf.

Ansonsten das übliche Leiden, immerhin schon mehrere Mails versendet, gleich kommt die Putzfrau hier zuhause und vertreibt mich eh, daher noch schnell duschen und zum Laden.
Ich habe einen Haufen Stoffe die in den Laden müssen und noch viel mehr die in den Onlineshop müssen. Die ausstellung muss runter und Bilder gemacht werden. Ich einen Text zum Wettbewerb schreiben (2-3 Seiten, 800 Worte), die Bewertungsformulare übersetzen und überführen, Quilts zurückschicken. Die Einkaufsliste für die Änderungsschneiderei machen, die brauch ja auch noch einen Namen eigentlich?
Ah, gleich mal in die Hufe kommen…

14/08/2017
von the-sun
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Jetzt 45

Da ist der 45. Geburtstag vorbei, ohne großes Fest, nur mit Essen gehen mit 4 Freunden.
Und wäre es nicht ein Sonntag gewesen, dann hätte ich gar nix gemacht, wobei eh nicht ich das organisiert habe sonder der Herzliebste.

Ich hatte ursprünglich zwar Lust auf ein großes Fest, aber nicht die Energie was zu organisieren. Und bin im Nachhinein heilfroh, denn wir waren ja am Donnerstag und Freitag in Dänemark beim Open House zweier Großhändler und sind so was von erledigt wiedergekommen…
Ich schlafe schon seit vielen Tagen schlecht, wenn ich dann morgens vor 7 Uhr aufstehen muss wegen der Fähre habe ich meistens eh nur wenige Stunden Schlaf gehabt, ca 5-6. Im Hotel ging schlafen nicht gut, zuviele Gedanken und dann noch nervige Jugendliche am dörflichen Straßenkreuz am Johlen. Normalerweise schlafe ich ja auf der Rückfahrt der Fähre, aber zum einen haben wir uns in Aalborg bei einem Italiener vollgefressen, dann noch zwei Stunden sinnfrei am strand rumgehangen und dann war die verdammte Fähre so voll, dass ich nicht schlafen konnte.
Mit dem Ergebnis, dass der Samstag total im Eimer war. Ich bin zwar gegen Mittag eben bei Jannes Ladengeburtstag vorbei und und was zu Essen im Rema kaufen, aber dann hab ich von halb 3 bis halb 8 Abends geschlafen. Und konnte dann natürlich nachts wieder nicht schlafen und der Sonntag war auch hinüber. Dazu spinnt meine Verdauung immer tagelang wenn ich auf Reisen gewesen bin. 🙁 Nicht lustig.

Aber jetzt geht’s wieder, ich hab den Fokus auf alles was kommt und dann sehen wir mal weiter. Ich mache eine Woche am Stück, lol. Also auf in den Laden.

09/08/2017
von the-sun
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Kurze Nächte oder der Zimmerer ist da…

Ich schlafe gerade eh nicht richtig gut, weil ich an so vieles denke, aber jetzt ist zwar unten beim Nachbarn der Baggerfahrer weg, dafür fängt um 7 Uhr der Zimmerer an. Und der Zimmerer macht was er hier soll, er baut ein Haus und Holzhausbau ist eben mit ziemlich viel Gehämmer verbunden *seufz*. Kurze Nächte also auch.

Die Longarm ist weg, ich hab aber keine Zeit traurig zu sein, es passiert einfach zu viel.
Magic Softshell ist Nachschub gekommen, das ist dieser Anorakkstoff mit Fleece, einfrbig und wenn es regnet kommt das Muster raus.

Nähzubehör ist auch Nachschub da, sowie ein paar Neuheiten.
Unsere erste USA-Bestellung ist angekommen, da müsste ich mich heute mal drum kümmern. Weihnachtsstoffe, weiße Basis und ein paar Stoffpakete. 2400 USD, davon 40 Dollar Fracht. Warte eigentlich nur auf die Verzollungspapiere.

Gestern mit dem Vermieter von dem Ladenlokal gesprochen, der war fast 2 Stunden bei mir im Laden. Ich seh das ein bisschen als Bewerbungsgespräch, lol. Ich bewerbe mich um seinen Laden, will aber nicht das zahlen was er haben will, derweil er den perfekten Mieter sucht. Ich fand ihn sehr nett, die halbe Zeit haben wir über alles Mögliche geredet. Er geht jetzt mal nachdenken. Ich wusste gar nicht, dass alle Aufzüge, also auch die, die eine Glasbox im Laden sind, einer Alarmzentrale angeschlossen sein müssen (das das 30ts Kronen kostet). Aber eigentlich logisch, wenn da jemand abends alleine im Aufzug fährt, hilft es ja nicht, dass man das von draußen sieht, wenn der hängen bleibt, lol.
Heute geh ich noch mal mit einer Bekannten rüber, einfach nur so, ich brauch noch mal ne Pause, außerdem war das schon ausgemacht, bevor ich den Vermieter getroffen habe.

Dann habe ich mit Sandnes Garn telefoniert, es ist im er noch kein neuer Strickladen in  Mandal aufgemacht, immerhin hatten wir im Mai die Besichtigung. Die Frau wollte daraufhin noch mal drängeln und wenn die angeblichen neuen Besitzer nicht bis ende deer Woche bestellen, dürfen wir Sandnes verkaufen. WEIL, der Laden in Mandal von Hønemor ist auch immer noch leerstehend. Sollten die beiden Dinge zusammentreffen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass wir doch einen Strick- & Stoffladen in Mandal aufmachen, lol, der Kreditgeber und die Geschäftsführerin (Toril) stehen klar.
Mir würde dann zwar jemand in Kristiansand fehlen, aber das kriegen wir dann auch noch hin. Aber das muss ich jetzt erstmal in den Hinterkopf schieben, bevor ich nichts von Sandnes Garn höre ist das eh alles Wurst.

Morgen fahren der Mann und ich nach Dänemark zum Winterstoffe kaufen. Beim Großhändler den einen Tag, beim anderen Großhändler den andren Tag, beim zweiten will ich in erster Linie Preise checken, aber es kann auch sein, dass ich da was kaufe, mal schauen. Weil der deutsche Produzent, für den ich Großhandel machen will, der kommt irgendwie nicht recht in den Quark und ich habe ja auch nicht wirklich Platz zur Zeit, weswegen ich also hoffe, dass das mit dem neuen Laden was wird, dann kann man beides verbinden.

Aber jetzt zum Laden, viel zu tun, an vieles zu denken.

06/08/2017
von the-sun
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Verkauf und bald abgeholt

Heute wird die Longarm abgeholt. es wird sicher noch leicht stressig, weil ich der Frau gerne noch eine Einführung geben möchte, und die sowohl einen Hund als auch 5 Stunden Fahrzeit haben, aber soviel muss drin sein.

Ich trinke jetzt den Frühstückskakao und fahre dann zum Laden. Ich will schon alles hoch tragen, was wir unten nicht mehr brauchen und muss erstmal gucken, wo ich die Kartons mit dem Faden hingestellt habe.
Eigentlich wollte ich ja mit dem Geld Markus auszahlen, weil die Maschine ist ja noch nicht abbezahlt, aber auf der anderen Seite ist es glaub ich besser, das Geld erstmal auf das Konto für die Mehrwertsteuer zu tun. Dann hab ich immerhin schon die Restschuld von der Steuer damit gedeckt und brauche mir darüber keine Gedanken mehr machen. Ja, ich glaub das werde ich tun.

Ich bin schon ganz gespannt wie viel mehr Platz wir dann haben, und ich bin froh, dass das abgeholt wird, bevor die Schneiderei eröffnet. Die Ausstellung hängt ja noch eine ganze weitere Woche bis zum 15., da ist der letzte Tag Dienstag und an dem Nachmittag fange ich schon an abzuhängen, weil ich Mittwoch dann alles wieder an Ort und Stelle haben muss wegen dem ersten Overlockkurs.

Ein ziemlich ereignisreicher Herbst steht vor der Tür.

 

05/08/2017
von the-sun
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Heute vor 13 Jahren :-)

Mitternacht am 5. August 2004 war ich im dicksten Nebel kurz vor Hanstholm im vollgepackten Mini. Auf dem Weg nach Norwegen.
Viel ist passiert seitdem ich jung und ahnungslos ins Land kam, hahaha.

Heute wollte ich nur schnell zwei Quilts zeigen, die ich vor Kurzem im Hauruckverfahren gezaubert habe um das rosa Stoffpaket zu bewerben.
Herzen sind freihandgezeichnet und eine Schablone gemacht, die Sterne in Word gezeichnet.
Ein Fatquarterpaket (50x66cm) mit 10 Stoffen ist genug für einen Quilt in ca 100×150 cm mit Applikation. Ich hab auch nicht lange rumgewurstelt damit, sondern mit dem schmalen Geradstichfuß kurz neben der Innenkante der Sterne/Herzen zwei Runden gefahren.
Gequiltet an der normalen Nähmaschinen mit Geradstich und Obertransport in Wellen ca 5 cm Abstand. Schnell und einfach 🙂

 

Ah und ich hab die Longarmmaschine verkauft. Freude und Leid. Am Sonntag wird sie abgeholt.

03/08/2017
von the-sun
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Dies und das

Opel hat nix gefunden am Combo – welcher ca einmal die Woche ohne System blau aus dem Auspuff raucht und muffelt. Die Glühkerzen sind es nicht und eine grössere Fehlersuche für einen nicht reproduzierbaren Fehler ist nicht drin. Also weiterfahren bis es regelmässiger auftritt und nebenbei über Ausstattung in kleinen Lieferwagen informieren (Marke uninteressant weil Renault Kangoo = Mercedes Citan; Opel Combo = Fiat Doblo; Citroen Berlingo = Peugeot Partner; VW Caddy ist zu teuer; dann muss ich noch den Nissan NV200 angucken, evtl. den Fort Connect).
Ich muss noch eine Liste der wichtigsten Dinge machen (Anhängerkupplung, auch wenn ich dir nur 3x im Jahr brauche, Winterräder dabei, Dachträger, Zuladung, Volumen/Laderaumgröße, linke Tür usw.) und dann mal Preise vergleichen. Interessant ist in erster Linie Firmenleasing.
Jedenfalls heute hat der Werkstattbesuch dazu geführt, dass ich schon um kurz nach acht morgens im Laden war und mal ein bisschen im Küchenbüro aufgeräumt habe – in meinem Papierkrams der sich irgendwie immer wieder ansammelt.
Ansonsten war es ein sehr erfolgreicher Bürotag, selbst wenn er im Laden war.
Gleich als erstes die Auftragsbestätigung vom Nähzubehörlieferanten kontrolliert und Fehler korrigiert.
Erfolglos beim Ausländeramt für einen Freund angerufen.
Bei der Stadt angerufen und über das am Laternenpfahl angeschlossene Fahrrad mokiert, welches voll im Weg ist und Kinderwagen, Rollstühle und aus dem Port kommende Autos behindert. Und augenscheinlich niemanden gehört, weil es schon seit 3 Wochen unbewegt da steht.
4 Zeugnisse geschrieben – das letzte von einer die schon letztes Jahr vor dem Sommer aufgehört hat, hmpf.
Spontan mit Torils Hilfe und aus gegebenem Anlass eine Stoffpäckchen-machen-Arbeitsanweisung geschrieben.
Einer Kanditatin schweren Herzens abgesagt.
Der neu eingestellten Schneiderin/Kostümbildnerin Infos aus den Rippen geleiert und mir diverse Arbeitsvertragsentwürfe angesehen, die reichlich über unseren eigenen hinausgehen. Er muss eine Schweigepflichtklausel enthalten und eine Konkurrenzklausel für 12 Monate. Also wenn sie kündigt kann sie nicht innerhalb eines Jahres einen Konkurrenzbetrieb eröffnen. Beim Aufbau einer Änderungsschneiderei – die am 1. September ja eröffnen wird – finde ich das nötig. Denn wenn die Schneiderin dann nach einem Jahr bei uns beschließt, sie könnte ja was eigenes aufmachen und nimmt die Kunden mit, dann haben wir ein Problem. Plus dass die Stelle ja aus 50% fest im Laden und einem flexiblen Rest Schneiderstube mit Provisionslohn besteht. Leicht außerhalb meiner Komfortzone.

Dann den Ordner mit den Internas, Stundenzetteln und Arbeitsanweisungen neu sortiert und aufgehübscht.
Für drei Wochen Arbeitspläne erstellt und freie Schichten vergeben.
Das verdammte Klemmbrett an dem die Wochenpläne hängen endlich mal einen Zentimeter kürzer gesägt. 🙂

Nachmittags das Auto wieder abgeholt.
Alles was rumlag fein wegsortiert und abgeheftet.
Mit Kunden geredet.

Freitag um 12.30 gucke ich mir ein leerstehendes Ladenlokal an. Und wenn ich das gemacht habe, muss ich mal tief in mich gehen und nachdenken, sowie mit dem Vermieter Kontakt aufnehmen.

 

02/08/2017
von the-sun
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Der derzeitige Sommer und unsere Pläne

Im sonnenverwöhnten Sørlandet ist einer dieser verregneten kalten Julimonate gewesen und auch jetzt Anfang August sehen wir keine Sonne. Gut für den Umsatz im Laden, neuer Rekord, im Onlineshop haben wir durch Sommerschlussverkauf letztes Wochenende mit 50-70% Rabatt noch mal kräftig zugeschlagen und können mehr als zufrieden sein. Mein größte Sorge ist nun der Herbst, wo ich dann buchhaltungstechnisch wahnsinnige Summen Mehrwertsteuer zahlen muss. Aber ich habe angefangen, dafür schon zu sparen.

Was Stoffdronning generell angeht – einige Herbstpläne müssen auf die lange Bank geschoben werden, andere führen wir durch.
Gestern hat die Wunschkandidatin zugesagt und nun stellen wir also eine Fachkraft ein und eröffnen am 1. September eine Änderungsschneiderei. Zuerst bei uns in der Unteretage.
Die Longarmmaschine ist zu 99% verkauft, ich hoffe, sie wird im Laufe des August abgeholt. Ein bisschen Wehmut ist dabei, aber sie kostet nur Geld wenn sie da ungenutzt rumsteht und nicht benutzt wird und ich habe einfach keine Zeit und brauche den Platz für anderes. Außerdem kommt sie in die Jahre. Der Traum ist nicht ausgeträumt, aber wenn ich noch mal den Versuch mache, dann vielleicht eine Nummer kleiner.

Dann ist ja soweit klar, dass sich der Umzugstermin nähert, im Laufe der nächsten 6-12 Monate müssen wir mit dem Laden umziehen und deswegen werde ich verstärkt nach was Neuem suchen. Was gut liegt, wo man also kurz mit dem Auto davor stehen bleiben kann und was größer ist, aber nicht zu teuer. Wie ein Freund sagte, es ist besser zu agieren als zu reagieren, deswegen will ich jetzt doch nicht bis zur letzen Sekunde warten und ein halbes Jahr muss man schon einplanen für so einen Ladenumzug, der auch nicht gerade billig ist. Mir graut auch schon ein bisschen und ich werde sicher einen Kredit aufnehmen müssen, wenn wir geschätzt zwei Wochen online und offline zumachen müssen, ich trotzdem die Leute bezahlen muss und ja auch teilweise neue Einrichtung brauche fürchte ich. aber das sehen wir dann.

Ich hab jetzt noch ca eine Woche „Ruhe“, dann gehen die Messe- und Kurzeiten wieder los. 🙂

19/07/2017
von the-sun
Kommentare deaktiviert für Endlich draußen schlafen 

Endlich draußen schlafen 

Bisher war es entweder zu kalt oder zu windig. Aber heute ist es weder das eine noch das andere, also perfekt um auf dem Balkon zu schlafen. 🙂

Ich muss nämlich die Markise runterfahren können und wenn es so windig ist geht das nicht. Das neu genähte Seitenteil ist noch nicht so ganz der Knüller, aber na gut. Besser als keines, weil ohne kann man auch nicht draußen schlafen, da regnet es dann ggf auf die Füße. 

Der Himmel ist mittelblau und im Norden rotgelb. Um Mitternacht. Diese wolkenfreien Julinächte gefallen mir am besten hier Zuhause. Wenn es irgendwie nicht so richtig dunkel wird, aber wenn es dann gegen zwei Uhr beinahe soweit ist, dann fängt es um drei schon wieder an zu dämmern. Und das weiß ich, weil ich derzeit nicht gut schlafe. Zuviel geht im Kopf vor sich und um zuviele ungelegte Eier mache ich mir Sorgen. Hm.

17/07/2017
von the-sun
Kommentare deaktiviert für 66 Tage

66 Tage

Es heißt, wenn man was Neues machen will, muss man das 66 Tage lang jeden Tag machen, dann hat das Gehirn die neue Tätigkeit verinnerlicht. Hmm…ich will gerne das ein oder andere machen, stehe mir dabei aber nur selber im Weg rum. Ich würde gerne wieder laufen, wenn mir was einfällt , wie ich die Achillesentzündung in Schach halten kann, ohne jeden Morgen die erste Stunde wie eine alte Oma rumzuhumpeln. Ich würde auch gerne jeden Tag eine Viertelstunde Yoga machen, bin aber noch nicht weiter gekommen, als ein Anfängerbuch mit CD und Onlinekurs zu kaufen. Einmal die Woche denke ich, ja, bald, bald mache ich das. Und dann wird es doch nichts.

Geld will ich nicht ausgeben und zu einem Yoga- oder Trainingscenter will ich auch nicht. Zum einen passen ungelogen bei keinem einzigen Yogazentrum in Kristiansand meine Arbeitszeiten zu den Kurszeiten. Morgens mag ich nicht und schon gar nicht um 7 Uhr. Entweder die Kurse sind abends dann um 17 Uhr, weil da alle die Büromenschen klar sind oder erst wieder ab 19 Uhr und ich habe keinen Nerv, noch eine Stunde im Laden rumzuhängen nach Kassenabrechnung.
Und ich kenne mich gut genug, bisher hab ich es noch nirgendwo lange ausgehalten – deswegen mag ich auch keine Bindungszeiten eingehen, so optimistisch bin ich nicht mehr. Gestern hab ich dann erstmal gegoogelt, wie man eine Yogamatte selber machen kann und zwei Stoffe rausgesucht, sowie 2 Lagen Vlies. Dabei dann gleich mal die zwei Kisten mit den ‚1 m und mehr‘-Stoffen aufgeräumt 🙂
Wird schon. Eines Tages. Ich arbeite ja dran, dass ich nicht mehr auf dem Schichtplan stehe, bedeutet jeden Tag zwei Leute im Laden und genug für alle Samstage. Ein Traum. 🙂
Weniger essen wäre übrigens auch eine Lösung, lol.

16/07/2017
von the-sun
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Ein totes Zelt

Im Mai 2002 oder vielleicht auch Juni trennten der damalige Freund und ich uns. Auf dem Internationalen Minitreffen in Schottland welches wir mangels Zeit und Geld mit dem Flugzeug und Leihauto besuchten – Freunde liehen uns ein Zelt. 
Endlich kann man nur sagen, denn die Monate davor waren ein verzweifelter Kampf ob wir noch wieder zusammenfinden könnten oder nicht. Es war definitiv ‚oder nicht‘. Wegen einer Kleinigkeit gerieten wir uns dann auf dem Treffen in die Haare, hatten ein längeres Gespräch und beschlossen die Trennung. Was für eine Erleichterung!
Auch wenn die restlichen Minileute es vermutlich eher unbehaglich fanden, lol, zumindest mir ging es schlagartig besser. Ob ich danach die Monate nicht auf Treffen war weil ich kein Geld hatte, arbeitslos nach dem Studium und gerade im Mai umgezogen in eine neue Wohnung oder weil ich bei anderen mit im Zelt schlief, keine Ahnung.
Der damalige Freund und ich hatten einen gemeinsamen kleine Wohnwagen, ein Schmiedefeld Junior – DDR-Kunststoffblase, der mir aber wesentlich weniger bedeutete als dem Freund und in den ich zwar auch Arbeit investiert hatte, aber kein Geld.
Zu einem der letzten Saisontreffen im September in Bielefeld – erstes Treffen welches wir beide besuchten, er mit neuer Freundin – brauchte ich ein neues Zelt.
Ich kaufte also flugs bei Ebay für ca 40 Euro ein einlagiges Tunnelzelt für drei Leute – effektiv passen aber ja immer nur 2 Leute und Gepäck rein. Ich wollte schon immer mal ein Tunnelzelt und das gefiel mir gut.

Es ist dann noch ganz gut benutzt worden, bis ich nach Norwegen ging – seit 2004 also nur noch sehr sporadisch, vielleicht alle 2 Jahre einmal. Seit ich den Combo habe schlafe ich auch gerne mal im Combo wenn ich alleine unterwegs bin. Der ist genau richtig in der Länge für eine Person meiner Größe mit Zubehör. Ich bin gerade sehr im Urlaubsmodus, auch wenn ich keine habe und dachte, ich baue es mal im Garten auf, vielleicht könnte man ja drin schlafen – leider ist es nirgendwo unten gerade genug, dass einem nicht nachts das Blut in die Füße laufen würde oder man aufeinanderrollt, je nachdem wie man es aufbaut. Ich hatte noch grob in Erinnerung, dass eine Stelle nicht mehr dicht war und dachte, ich probier es mal aus. Evtl. könnte man es ja weiterverschenken. Gestern morgen aufgebaut, praktischerweise hat es gleich die Nacht geregnet. Guck ich eben rein, da hängt die halbe innere Nahtversiegelung runter. Also nix mehr mit benutzen oder verschenken, reparieren lohnt bei einem 15 Jahre alten 40-Euro-Zelt auch nicht. Und mittlerweile dürfte sich die Technik ja auch noch gut weiterentwickelt haben.
Also wieder abgebaut und morgen nimmt der Herzliebste es mit zur Abfallstation.
Wieder ein Teil aus alten Zeiten welches nicht mehr ist.
Ist jetzt nicht schlimm, ich hab ja schon lange Lust auf ein neues Zelt, was total hirnrissig isst wenn man eh eines hat und es nicht benutzt. Dieses Jahr macht das keinen Sinn mehr, ich werde wohl eh keine Gelegenheit mehr und sowieso auch kein Geld zum Zelten haben und der Herzliebste hat es eh nicht so damit. Vielleicht dann nächstes Jahr. Aber immerhin kann ich mir jetzt die Zeit damit vertreiben, nach dem perfekten Zelt zu suchen. 🙂 Es muss so sein, dass ich es alleine aufbauen kann, also nicht höher als 150 cm. Kein Wurfzelt. Gerne eine einhängbare Innenkabine und gerne ein bisschen Platz für die Kühlbox vor der Kabine, ein Platz zum sitzen mit Hocker und Essen wäre auch schön. Tunnel mit Seiteneingang sagt mir ja sehr zu. Geodätische mag ich auch gerne, aber die guten sind entsprechend teuer. Aber wir werden sehen.

04/06/2017
von the-sun
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04. Juni 2017

Soweit ist es also, mir fällt jetzt schon kein Titel ein und sowieso auch nicht wirklich was zu schreiben. Ich glaube mich zu erinnern, dass es am Anfang immer so war, also nach langen Tagebuchpausen. Sperrig fühlt es sich an. Wortlos. Rumlungern und nix zu sagen haben. Hmpf. Ärgerlich finde ich. Auf der anderen Seite habe ich neulich auf der Suche nach einem alten abgelaufenen, aber nicht existenten Personalausweis versuchsweise mal in ein paar alten Tagebüchern aus der Teenagerzeit geblättert. Evtl. hätte ich mich festgelesen, wenn ich nicht eh keine Zeit gehabt hätte. Ich fand es ziemlich gruselig und ein bisschen tragisch, diese Sammlung von Eltern doof, verliebt in xy, schlechte selbstgeschriebene Gedichte und das Gefühl, niemals nicht irgendwo reinzupassen. Und das Ganze gewürzt mit seltsamen Andeutungen an Ereignisse, die mir seit Jahrzehnten entfallen sind.

Es ist Pfingstsonntag und ich habe morgen ladenfrei, der Herzliebste muss arbeiten trotz Feiertag. Bis ich mir überlegt habe was ich alles mit der kostbaren Alleinezeit anfangen will, ist der halbe Tag vorüber und plötzlich ist dann der Herzliebste wieder da.
Wir waren ja gerade anderthalb Wochen weg, erst zur goldenen Hochzeit der Eltern (auf der ich eine gelungene Rede gehalten habe, obwohl ich sie erst drei Tage vorher im Hotelzimmer geschrieben habe). Danach dann das erste europäische Janome-Nähmaschinenhänder-Treffen.
In Portugal. es war anstrengend und spannend und nett und sonnig und sonnenverbrannt. Au. Wir hatten erst Freizeit, dann Kurse und gemeinschaftliche Veranstaltungen, dann wieder Freizeit. Ich habe im Atlantik gebadet und im Hotelpool. Ich habe mir den Rücken ganz doll verbrannt, obwohl ich mich morgens mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt hatte. Aber ewig hält der eben auch nicht. vor allem nicht, wenn man wegen des freundlichen Windes am Meer gar nicht merkt, wie warm es eigentlich ist.

Nun gut, die ersten drei Arbeitstage zurück waren völlig in Ordnung. alle sind recht gut ohne mich zurechtgekommen. Meine Sommerpläne beinhalten ordentliche Mittagspausen – das muss ich noch ganz gewaltig üben – und nicht länger als Öffnungszeit im Laden zu sein. Außerdem alles ein wenig entspannter zu sehen und jetzt – wo erstmal nicht viele neue Stoffe kommen vor Herbst – richtig reinzuhauen und vorhandene Artikel in den Onlineshop zu legen. Heute z.B. noch Nähfaden aus Wolle/Akryl zum Verzieren und Sticken, sowie Handnähnadeln. Abgesehen davon muss ich mich natürlich meinen Hausarbeiten vom Kursleiterkurs widmen. Das geht nämlich ganz schnell, plötzlich ist Ende Oktober und ich muss mein Kursleiterprüfungsthema abgeben. Mit dem ich mich bisher noch nicht weiter beschäftigt habe, weil eigentlich möchte ich jetzt gerne die Quilts machen. Und mehr schreib ich jetzt besser gar nicht, weil wenn ich mir vor Augen führe was ich alles machen will, dann dreh ich durch, haha.