10 km – Lauf Springe

Ich habe es geschafft. Und ich BIN geschafft.

Heute Mittag habe ich den ersten Laufwettbewerb meines Lebens erfolgreich hinter mich gebracht.

Das Wetter war wechselhaft von starkem Nieselregen bis wenig Nieselregen und äußerst windig. Die Laufstrecke war leicht hügelig, was mir aber kaum was ausgemacht hat.

Als eine der Letzten losgelaufen, um bloß nicht von den Schnelleren überrannt zu werden. Ein Stückchen mit einer Frau zusammengelaufen und die etwas zugetextet. Später dann Musi ins Ohr gestöpselt und in deren Rhythmus gelaufen. Mit Musi lauf ich besser. Zwar nicht konstant gleich schnell, aber immer mal schneller mal langsamer, je nach Schnelligkeit und Beat der Songs. War okay.

10 km sind verdammt lang, wenn ich nicht nach Zeit laufe aus Spaß, sondern da immer mal so’n Kilometerschild auftaucht. Schon komisch. Den letzten Kilometer noch etwas zugelegt, war fast zu früh für meinen Endspurt, war im Ziel dann kurz vor’m Kollaps und Gummi inne Knie. Als Belohnung gab’s erstmal ein paar Becher Cola 🙂

Aber ich bin voll stolz, weil ich erstens bis zum Ende durchgehalten habe und zweitens sechs Leute überholt habe. Somit war ich also auch nicht Letzte. Kann aber nicht sagen, ob da noch mehr Leute hinter mir waren, die Ergebnisliste lass ich mir zuschicken.

Ach ja, und ich habe laut meiner eigenen Stoppuhr für die 10 km 72 Minuten gebraucht. Hatte zwar gehofft, dass ich schneller bin, trainiere aber ja auch nicht sooo viel. Und auch nicht auf
Schnelligkeit. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich den Halbmarathon dann in zweieinhalb Stunden schaffe. Aber kommt Zeit. Is ja noch nen Monat hin. Und ich bin jetzt einfach froh, dass ich das
geschafft habe. War auch halb so aufregend wie gedacht.

Als Bestandsaufnahme: Durch die dicken Baumwollsocken hab ich leichte Druckstellen an den Innenseiten der beiden Füße. Einen kleinen Wolf gelaufen mangels Sport-Unterwäsche. Und irgendwie verspannte Schultern.

Dafür jetzt scheint auch die Sonne draußen. Und ich ewrde als Belohnung heute Pfannkuchen machen. Also sozusagen ‚richtig‘ kochen. Den Hunger hab ich jedenfalls.

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