20-Minuten-Tage

Letzten Sonntag war so ein Tag, da hätte ich mich gleich nach dem Aufstehen auch wieder hinlegen können. Mit absolut keiner Lust zu nix, miesem Wetter und der megalangen to-do-Liste.
In irgendeinem norwegischen Blog las ich dann von einer selbstständigen Bürotrulla, die 25-Minuten-Einheiten macht, damit sie sich nicht so viel ablenken lässt. Klasse, denk ich, mach ich auch.

Telefon auf 20-Minuten-runterzählen mit pieps am Ende gesetzt. Und dann vorher überlegt, was alles machen. Telefon weglegen und erst wieder mit dem jeweiligen Dings aufhören, wenn es piepst, dass die 20 Minuten rum sind. Watt soll ich sagen, lange nicht mehr so einen effizienten Tag gehabt.
Erst 20 Minuten genäht. Dann 20 Minuten geräumt (Wäsche, Küche usw.). 2 Einheiten an der einen Küchenschublade verbrutzelt, aber nicht hintereinander, da hatte ich dann nämlich nach den ersten 20 Minuten schon sehr sehr schlechte Laune.
20 Minuten Onlineshop, irgendwann mal 20 Minuten Suppengemüse schnippeln und ansetzen. Immer mal wieder 20 Minuten Pause mit Lesen nicht vergessen. Und wechselweise Näh-, Onlineshop-, Pausen- und Küchenbau-Einheiten, so ging der Tag und Abend dann rum und ich hatte voll viel geschafft.

Habs im Laden auch schon versucht, aber das geht nicht so richtig. Da kann ich besser versuchen mir kurze Aufgaben zu geben und versuchen, mich nicht immer von einer Sache ablenken zu lassen, weil mir irgendwas anderes noch viel wichtigeres einfällt.

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