3 Tage später

Nicht gerade das, was man einen erfolgreichen Start nach dem Urlaub nennen könnte.
Mit Erkältung zurück gefahren. Fähre supervoll weil Ferien in Norwegen zu Ende. Keinen Sitzplatz bekommen, von Liegeplatz gar nicht zu reden.
Wegen der vielen Autos erst nach ein Uhr durch den Zoll gewesen. Auspacken mit Hilfe der auf uns wartenden Untermieterin, schnacken – die Frau findet ja auch nie ein Ende – und Sachen verstauen und hinlegen. Macht halb drei.

Montag morgen – theoretisch ein freier Tag, praktisch mit Terminen voll – um sieben Uhr wieder hoch, bin ich doch so belastbar, wenn ich extrem viel zu wenig schlafe. Japs.
Erstmal etwas Panik geschoben, weil um acht Uhr sollte der Rohrleger im Haus des Freundes die Wanne und Armaturen demontieren, damit der Mann und ich am Abend die defekten Fliesen von der Wand kloppen können. Da fiel mir doch nachts auf der Fähre noch der Haupthahn ein, der sich jedoch in der Erdgeschosswohnung befindet, dessen Mieter offshore arbeitet und daher oft mehrere Wochen nicht da ist.
Zu meinem Glück kam morgens um sieben die Nachricht, dass er da wäre.

Auf dem Weg zum Haus rief dann die dezentrale physikalische Abteilung des Krankenhauses an, wo ich einen Termin um neuen Uhr wegen meines schmerzenden Armes hatte. Termin abgesagt wg. Arzt krank, Ersatztermin nicht in Sicht. GRRR.

Nach Rohrlegertermin wieder heim, statt schlafen lieber Mitbringsel, essbar und nicht essbar, wegräumen,  Wäsche,  150 Mails usw.
Um 13 Uhr Zahnarzttermin. Auf dem Weg in die Stadt  denk ich bei Sonne, blauem Himmel und offenem Seitenfenster, was hört sich das komisch an.  Reifenpanne. Termin auf Dienstag verschoben. Mitten zwischen Zuhause und Zahnarzt erstmal platten Reifen gegen 6 Jahre alten Reservereifen getauscht. Beim Combo hängt der unter dem Auto. Das größte Problem war, den Rost in der Radnabe soweit zu beseitigen, dass ich die Felge überhaupt draufgedrückt bekam.
Glücklicherweise habe ich mehrjährige Reifenjahreswechselerfahrung vom Jeep, und die Räder waren groß und schwer.
Der einzige, der Hilfe anbot, war ein Rennradfahrer, der mir im Vorüberbrausen ein ‚Brauchst du Hilfe?‘ zurief. Da war ich fast fertig.

Leicht mitgenommen und angeschlagen wieder nach Hause. Gleich mal endlich beim Reifenhändler neue Sommereifen bestellt.
Um 15 Uhr Katzenimpftermin beim Tierarzt. Waren von der Post holen. Katze nach Hause bringen.
Mit dem Mann wieder zum Haus des Freundes, zwei Stunden Fliesen von der Wand klopfen. Nach Hause.
Arm aua. Mehr Mails, abmelden von gefühlten hundert Infomails, ich will nicht mehr so viele Mails haben.

Das war der Montag und da war ich schon echt bedient.

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