50 cm Schnee, wie ätzend ist das denn.

Verdammt! Schon wieder vier Tage her? Die Zeit rennt ja sowas von…

Heute morgen gleich einen beschissenen Start in den Tag gehabt. Der Blick auf’s Thermometer offenbarte lausige -8°. Der Blick auf’s Auto den gefallenen Schnee. Dazu reichlich Wind. Also Schnee schippen. Seit gestern fällt staubtrockener Pulverschnee, der vom Wind vertrieben wird. Ich hatte also gleich mal so einen halben Meter Schnee ums Auto rum verteilt, dazu 30 cm direkt vor der Haustür. Unser 5m-Weg am Haus entlang zum Parkplatz bleibt wunderbarerweise verschont.

Dann wieder mal länger arbeiten, ich werde ja gerade etwas gemobbt von den werten KollegInnen aus dem Panel, wegen meiner selbstgemachten Arbeitszeiten (nur weil ich in der Produktion aushelfe, bedeutet das noch lange nicht, dass ich da um 7 Uhr auf der Matte stehe. Schon gar nicht, wenn ich auch noch weiterhin diverse Dinge im Büro zu erledigen habe, damit da nicht alles zusammenfällt.). Deswegen verschiebe ich derzeit Beschlag an den Türrahmen schrauben auf nach 15 Uhr, wenn ich alleine bin und meine Ruhe da hab. Immerhin hab ich bereits die zwei Tage Dublin (15 Arbeitsstunden) reingearbeitet und kann morgen außerdem etwas früher verschwinden.

Ich habe nämlich ein kleines Vorstellungsgespräch für die 10%-einmal-die-Woche-Stelle beim Freizeit-etat der Kristiansand Kommune. Weiß nicht mehr, ob ich erwähnt hatte, dass ich mich spaßeshalber als Jugendarbeiterin für die Mädchengruppe beworben hatte. 🙂

Jedenfalls war ich gerade auf dem Weg nach Hause (Pulverschneetreiben), als Ralf anrief und meinte ich solle mir Zeit lassen, vor unserer Einfahrt würden 80 cm Schnee liegen, der Räumdienst sei wohl dagewesen. Also hab ich dann mit Ralf zusammen noch die Einfahrt freigeräumt. (Merke: gemeinsames Weihnachtsgeschenk 2007: eine benzinbetriebene Schneefräse .)
Und dann das Allerblödeste: 70 cm Schneeverwehung auf dem Balkon wegräumen. Wie ätzend ist DAS denn? Aber der Balkon steht nur auf drei Holzstützen und besser ist den Mist gleich wegzumachen, bevor es antaut und friert und schwer wird. Na besten Dank jedenfalls. Und jetzt mach ich was ganz ungewöhnliches: Vor 21 Uhr mit dem Buch ins Bett legen 🙂

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