66 Tage

Es heißt, wenn man was Neues machen will, muss man das 66 Tage lang jeden Tag machen, dann hat das Gehirn die neue Tätigkeit verinnerlicht. Hmm…ich will gerne das ein oder andere machen, stehe mir dabei aber nur selber im Weg rum. Ich würde gerne wieder laufen, wenn mir was einfällt , wie ich die Achillesentzündung in Schach halten kann, ohne jeden Morgen die erste Stunde wie eine alte Oma rumzuhumpeln. Ich würde auch gerne jeden Tag eine Viertelstunde Yoga machen, bin aber noch nicht weiter gekommen, als ein Anfängerbuch mit CD und Onlinekurs zu kaufen. Einmal die Woche denke ich, ja, bald, bald mache ich das. Und dann wird es doch nichts.

Geld will ich nicht ausgeben und zu einem Yoga- oder Trainingscenter will ich auch nicht. Zum einen passen ungelogen bei keinem einzigen Yogazentrum in Kristiansand meine Arbeitszeiten zu den Kurszeiten. Morgens mag ich nicht und schon gar nicht um 7 Uhr. Entweder die Kurse sind abends dann um 17 Uhr, weil da alle die Büromenschen klar sind oder erst wieder ab 19 Uhr und ich habe keinen Nerv, noch eine Stunde im Laden rumzuhängen nach Kassenabrechnung.
Und ich kenne mich gut genug, bisher hab ich es noch nirgendwo lange ausgehalten – deswegen mag ich auch keine Bindungszeiten eingehen, so optimistisch bin ich nicht mehr. Gestern hab ich dann erstmal gegoogelt, wie man eine Yogamatte selber machen kann und zwei Stoffe rausgesucht, sowie 2 Lagen Vlies. Dabei dann gleich mal die zwei Kisten mit den ‚1 m und mehr‘-Stoffen aufgeräumt 🙂
Wird schon. Eines Tages. Ich arbeite ja dran, dass ich nicht mehr auf dem Schichtplan stehe, bedeutet jeden Tag zwei Leute im Laden und genug für alle Samstage. Ein Traum. 🙂
Weniger essen wäre übrigens auch eine Lösung, lol.

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