7.-9. Oktober – Oldenburg

Donnerstag, 07.10.10

Mittwoch gegen Mitternacht noch eine schnelle Bewerbung rausgehauen. Zufällig gesehen, Bewerbungsschluss war allerdings am Donnerstag und eigentlich wollten sie eine Bewerbung per Post.
Hab es dann entschuldigt damit, dass mir das im Urlaub nicht möglich ist und ob sie sich nicht auch mit einer Mailbewerbung zufrieden geben könnten.
Donnerstag dann rein zufällig nachmittags noch die Mails gecheckt, weil ich noch einen Teil der Straßenbauaufgabe versenden musste, die ich Mi-abend vergessen hatte.
Und was war? Für nächsten Montag eine Einladung in der Box. Es handelt sich im Übrigen um eine 60%-Stoffladen-Stelle mit mir genehmen Ladenöffnungszeiten. 🙂

Mit Ma zum Fegro gewesen, nun Besitzerin eines neuen Bügelbrettes. Welches ich wegen der abgebrochenen Antenne – die ich sowieso nicht brauche – noch im Preis runtergehandelt habe :-).
Außerdem an dem Tag dem Bruderherzen den Jeep überlassen zum Nachgucken, hab jetzt alles abgeschmiert bekommen und vor allen Dingen wieder Licht im Armaturenbrett. Richtig ungewohnt wo es da so lange dunkel war.

Noch einmal zum Kramermarkt mit den Minileuten, Breakdancer war auch beim zweiten Mal nicht besser als beim ersten, dafür geht Krake aber immer noch super. Weiß ich ja, wo ich nicht mehr reingehe die nächsten 10 Jahre 😀
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Freitag, 08.10.10

Spät in die Gänge gekommen, neue Brille abgeholt, Traubensaft geholt, dabei gleich von zwei Leuten an der Kasse vorgelassen worden und einen netten Plausch dabei gehalten. Ich musste nicht mal fragen, die haben das ganz alleine angeboten 🙂
Den Eltern beim Teppichaussuchen geholfen und NICHT in die Stoffabteilung geguckt.
Zur einzigen Oma und zusammen mit ihr Kekse gebacken, dabei nett geplauscht und ein bisschen Verständnislosigkeit ausgetauscht für Leute, die allen Krams horten anstelle sich von nicht getragenen Klamotten und anderem Gedöns zu trennen. Von ihr hab ich das Aussortier- und Wegtu-Gen geerbt. 😀
Man sollte einfach alle paar Jahre mal umziehen, dann hat man auch nicht so viel Krams. Meine nächste Aktion spätestens im Frühjahr wird sein, die alten Briefe aus Jugendzeiten zu entsorgen. Da ist zwar schon ein Teil weg, einen anderen Teil dagegen hab ich nur äußerst unwillig runtergetragen in die Wohnung.

Jetzt hab ich auch das Geheimnis von Omas Spritzgebäck aufgedeckt. Statt sich mit so einer Teflontüte mit Spitze rumzuärgern benutzt sie Uromas Fleischwolf, der hat einen Aufsatz für diverse Gebäcksachen. Hm…trotzdem sehen Omas Kekse anders aus als die, die ich gestern gemacht habe mit ihrer Hilfe.
Außerdem kenne ich nun das Zitronengußgeheimnis. 🙂 Gleich mal gedanklich abspeichern für Xmas.

Freitagabend das absolute Highlight: Das Oldenburger Staatstheater mit der Aufführung der Dreigroschenoper von Brecht. Dazu vielleicht später mehr.  🙂
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Samstag, 09.10.10

Da ist der Urlaub schon fast wieder vorbei. 🙁 Leider. Noch eine weitere Woche wäre auch schön gewesen.
Heute Morgen gleich ganz früh los, mit einer vom Patchwork-Forum in der VHS in Delmenhorst getroffen, dort eine Textilkunst-Ausstellung angeguckt und danach gleich weiter in die ‚handmade‘ – Kreativmesse.
Für 10 Euro Knöpfe und Perlen gekauft, die Stoffe fand ich eigentlich extrem teuer. Kaffe Fassett für 19,95 Eur, den gibt es bei uns zuhause auch für den Preis. Ja nee, da bleib ich lieber erstmal der Patchwork-Oase treu bei Reduziertem und Sonderposten, gehe ab und an zum Stoffmarkt für den Batik und bestelle ein bisschen in den USA. Ach ja, und für Basisstoffe tun es auch die lokalen Quiltläden bei mir. Wie gesagt, Patchworkstoff in Deutschland ist teuer, bzw. vergleichbar mit norwegischen Preisen. Abgesehen davon brauchte ich auch gerade nix.
Mir mal die Little Gracie angeguckt, ein Kurzarmquiltständer aus Holz. Ganz nett. Aber noch nicht so wirklich überzeugend. Notlösung wenn nix anderes geht, aber insofern praktikabel als dass er nicht viel Platz braucht.

Lang vermisste Freundin getroffen. Gespräche und Gelache. Und Hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Und DANKE für die grünen Quadratperlen, dafür finde ich einen Platz.

Nochmal bei Oma im Modeschmuck gestöbert und verwertbare Perlenketten mitgenommen. Sachen gepackt. Den Jeep teilweise schon mal beladen. Mit den Eltern essen gewesen.
Leicht traurig, weil die Zeit vorbei ist und ich längst nicht alle besuchen und treffen konnte und nicht so viel unten helfen konnte wie gehofft. Aber auch ein bisschen Freude auf Zuhause.
Guten Mutes, dass sich alles irgendwie regelt und einrenkt die nächsten Monate.

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