Allerlei – die irgendwievielte

Jaja, ich hab den Überblick komplett verloren.
Ist halt gerade etwas chaotisch. Zuviele Sachen auf einen Haufen, irgendwie liegt mir das mit dem ‚eine Sache zur Zeit‘ halt eifnach nicht.

Die Einliegerwohnung ist zum 1.Juni vermietet an eine junge Frau aus der Finnmark – Nordnorwegen – die die letzten 3 Jahre in Vennesla zusammen mit eineiigen Zwilligen, einer davon ihr Lebensgefährte, gewohnt hat.
Das Wohnzimmer ist ihr (leider) zu orange, das wird dann wohl eher weiß oder so und einen neuen Sofabezug kauft sie sich auch. Mir egal, das orange ist eben nicht jederfraus Sache.
Ich bin froh, dass verhältnismäßig schnell vermietet. Mal gucken, wie das mit ihr so wird.

Bedeutet, ich bin dabei alles nach oben zu schleppen.
Der Mann und ich versuchen Spielregeln aufzustellen, haben uns aber noch nicht so ganz richtig entschieden, wie das zukünftige Zusammenleben aussehen soll.

Das kleine Zimmer ist wie vermutlich bereits erwähnt gemalt und wieder möbliert, ich habe nur geringfügige Probleme alles unterzukriegen, ohne dass es allzu vollgestopt aussieht. Eigentlich sieht es aus wie ein Stoffladen mit Bett *ggg*. Fotos folgen, nur nicht gerade jetzt, ich hab keine Zeit.

Auf 10 Uhr fahre ich zum Elektroladen in den Sørlandsparken, ich kaufe heute eine zweite Waschmaschine – damit wir unsere alte nicht teilen müssen, bzw. die geht dann ganz zur Unterwohnung über und wir haben dann eine neue.
Gekauft vom Gemeinschaftsgeld – uiuiui…
Eigentlich wollten wir eine Miele, aber die sind furchterregend teuer, unser Wunschmodell 1000 Euro.
Jetzt wird es eine Bosch mit superniedrigem Energieverbrauch, Digitalanzeige und 8kg Füllvermögen, 1400 Touren. Wird diese Woche im Angebot sein von 800 Eur runtergesetzt auf 700 Eur. Ich hoffe, die ist nach 7 Jahren in besserem Zustand als die Whirlpool, die wir 2004 gekauft hatten. Die klappert nämlich ziemlich mittlerweile.

Außerdem – wer hätte das gedacht – einen neuen Staubsauger. Der vor ebenfalls 7 Jahren billig gekaufte Namenlose ist auf und mein kleiner Rowanta Dymbo – mittlerweile immerhin auch schon 16 Jahre alt aber gut in Schuß – ist einfach zu klein oben für die Wohnung mit ihren Staub- und Katzenhaarenmengen. Dymbo für Unterwohnung, Mielemonster für uns.
Und dann ist auch mal wieder Ebbe bei uns.

Stressig ist es deswegen etwas, weil ich am Freitag zusammen mit 11 Frauen vom Kompetanznetzwerk nach Riga/Latvia fliege, ein Unternehmerinnennetzwerk dort besuchen.
Muss mir bis dahin noch 2 Min. Kurzpräsentation aus dem Finger leiern. Auf englisch. Huff.
Ich freue mich jedenfalls riesig, dass ich mit dabei sein kann, ich hätte dem ewig hinterher getrauert, von wegen einmalige Gelegenheit. Nicht unbedingt wegen Riga, aber wegen der Möglichkeit mit anderen intelligenten selbstständigen Frauen Austausch zu betreiben auf einer professionellen Ebene.

Die Mieterin kann deswegen schon am Wochenende den Schlüssel haben, der Herzliebste ist eh oben und ich komme erst Montagabend wieder.

Darüber hinaus gehts uns gut, die Katzen sind munter, was Nandi zuviel schläft ist Wimmel umso wimmeliger.
Der Mann hat mal kurzfristig Nikotinkaugummi in Erwägung gezogen als Ersatz für die ein oder andere Zigarette, ich habe bei seiner Beschreibung wie es sich anfühlt echt schon Tränen gelacht.
Ich muss jetzt noch anderthalb Monate bis zu meinem Termin zur Magnetresonanz für den Nacken warten, bedeutet ich werde die nächsten 6 Wochen permanent müde sein, da ich nachts wegen Schmerzen im Arm schlecht schlafe bzw. morgens mit tauben Fingern bis in den Unterarm aufwache.
Aber die Nervenmessung ergab nur einen Wert knapp unter Durchschnitt, weswegen der Facharzt gerne erst checken möchte, ob es vom Nacken kommt, bevor er mich zur Handoperation frei gibt. Grundsätzlich ne nette idee, bloß dass ich ja schon mal an der linken Hand operiert bin und ich die Symptome kenne und diese nun mal genauso sind, wie sie damals vor 4 Jahren waren *grrr*.
Kann ich doch nix dafür, dass ich schmerzempfindlicher bin, als die Testergebnisse hergeben. also warten, aber wieso sollte es auch anders sein. Diesmal werde ich aber das Krankenhaus mit der geringsten Wartezeit wählen, statt auf das hiesige zu setzen.
Und im Juli werden sowieso keine nicht lebenswichtigen Operationen ausgeführt, da haben alle Ärzte mehr oder weniger gleichzeitig frei und die Krankenhäuser werden von Studenten und Vertretungen in Betrieb gehalten. Ja nee, lass mal…

So, ich muss weg, wir hören uns…bestimmt auch bald wieder mehr als jetzt.
Muss noch schnell mal für den Quiltklubb was bloggen, da ist es tatsächlich schon im März das letzte Mal gewesen.

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