alles fertig

So. Letzter Arbeitstag. Erfolgreich hinter mich gebracht, die kommenden Fehler schon in der Tür lauern sehen, aber erstmal nicht mehr mein Problem. Kuchen und Blumen gabs, und mein Chef konnte sich nicht verkneifen, in der Abschiedsrede darauf hinzuweisen, dass er ja schon vor meiner Kündigung gewusst hat, dass Britta nicht lange bleiben wird. Jaaaa klaaar, deswegen war er ja auch so furchtbar überrascht, dass als ich vor den Ferien gekündigt habe. Außerdem hab ich ja eh schon die letzten Monate kein Hehl aus meiner Abneigung gegenüber vielen seiner tollen Ideen Sachen gemacht und gegenüber manch einem Kollegen geäußert, dass ich die Faxen dick hätte.

Egal, ich bin trotzdem in Frieden und mit einer Träne im Auge gegangen und ich werde auch vermisst werden, dass ist doch auch schon was.
Vor lauter viel zu tun aber keine Zeit, dem lange hinterher zu trauern.
Esszimmerseite der Sockel ist dran, abgewaschen ist, mein Teil des ‚Wohnung mal wieder bewohnbar machen‘ ist so eben erledigt. Jetzt muss man nicht mehr die große Runde machen, um von der Küche zum Wohnzimmerfenster zu kommen, es steht kein Möbelhaufen in der Gegend rum. Sehr fein.

Deswegen pack ich jez mal schnell ein paar Klamotten ein und dann gehts schlafen. Und morgen früh muss ich unbedingt noch den Rullator (na diese Gehhilfe mit Rädern halt) für Oma abholen (kostenlose Leihgabe der kommunalen Hilfsmittelzentrale in Vennesla).

Den Rechner nehm ich übrigens doch nicht mit. Sieht vielleicht ein bisschen angeberisch aus. Dafür ein dickes Buch oder ein ungelesenes, ich muss mal gucken, was noch so da ist.

Gute Nacht dann und ich finde schon eine Gelegenheit zum bloggen.

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