Arbeitsärger

Hatte ich schon von der geplanten Personalkürzung geschrieben? Sicherlich nicht nur einmal.
Jedenfalls – bevor ich mich hier wahnsinnig und völlig sinnlos aufrege – kam dann so schwupps der neue Arbeitsplan und ich habe gleich gesagt, ich würde den nicht akzeptieren und mich erstmal informieren.
Neue Chefin plant in Landeschef-Auftrag völlig unbeschwert und rechtsbefreit vor sich hin, kürzt mir in gutem Glauben 5 Stunden die Woche, mit genauso vielen Arbeitstagen wie vorher, ich habe noch genau zwei  Siebenstunden-Schichten, der Rest sind kurze ohne Pause, über die Hälfte von 15-20.30 h. Nein danke.
Die Gewerkschaft ist kontaktiert, mein Gefühl hat mich nicht getrogen, die Kürzungen sind so nicht legal. Habe dann heute nach Absprache den halben Tag mit Nachweis meiner Stunden erbringen und wie es war und Erklärungen verbracht und der Gewerkschaft eine Mail geschickt und die helfen mir hoffentlich – oder ganz sicher – die richtigen Briefe zu verfassen und  Einspruch einzulegen.

Das kann ja noch heiter werden. So oder so werde ich mich ab Herbst nach neuen Stellen umgucken, will aber eigentlich gerne da bleiben, sofern ich auch (wie die anderen festen Kolleginnen) meine 80%-Stelle behalten kann.
Aber so unverschämt wie der Landeschef ist und so desinformiert wie unsere neue Chefin ist, werde ich mich in jedem Fall so lange auf die Hinterbeine stellen wie geht und mir meine Rechte ggf. einklagen. 🙂