Aus der Werkstatt

Hänge gerade mit dem Laptop am Netzwerkkabel in der Garage meines Bruderherzens *schnatter*.
Deutschland ist ja sowas von KALT!

Jedenfalls wollte ich nur ein kleines Lebenszeichen in den Raum werfen, mein linker Zeigefinger, bzw. dessen unteres Gelenk schmerzt aus einem unerfindlichen Grund megamäßig, auch beim tippen. Entweder überdehnt, keine Ahnung wo oder es ist das Alter und ich kriege Gicht oder so. *lol*. Meine Oma hat welche im rechten Zeigefinger, mein Paps hat wohl auch welche in irgendwelchen Fingern und wieso nicht ich auch. Abgesehen davon hypochondre ich derzeit so vor mich hin, das macht die geballte gestörte Gesundheit der Altenwohnanlagen-Bewohnenden.

Darüber hinaus warte ich gerade, dass mein Bruderherzen sich hier runter bequemt und beginnt, den Jeep auseinander zu reißen. Die Bremsen sind fällig, inkl. der Scheiben.
Heute morgen hab ich mich schon megafrüh aus dem Bett gequält und den Tankwart (Tankstellenbediener? Verkaufspersonal in der Tankstelle?), jedenfalls den jungen Mann dort davon überzeugt, dass das Auto unbedingt einmal Waschen und Fönen braucht, auch wenn es draußen noch friert, und dass er auch ganz bestimmt weder Vorwäsche noch Wachs braucht.
Der Zweck: Zu einem Bekannten fahren, welcher selbstständig ist mit Werbung und Schilder-/Autoreklame. der dann mit mir zusammen nett was bastelt und den Jeep endlich zu meinem macht.
Links und rechts auf den Türen befinden sich nun in silber das Vorderteil eines springenden stilisierten Tigers welcher in keltischer Flamme endet. Auf dem unteren Drittel der Motorhaube und dem rechten Teil der Heckklappe gibt es eine silberne Sonne mit goldenem Schatten hinterlegt. *breitgrins*. Ich konnte einfach nicht ohne Sonn sein.
JETZT ist es MEIN Auto, nicht mehr ein x-beliebiger dunkelgrüner Jeep. Und verkauft wird er jetzt auch nicht mehr. 🙂 Acht Monate ergebnisloses Versuchen reicht. Der eine, der sich neulich noch interessiert hatte, wollte dann doch noch mal gucken, ob er nicht einen anderen findet, der näher an Oslo dran ist. 🙂

So. Und jetzt muss ich erstmal zum nächsten Geldautomaten radeln, den neuen AB bei Paps in der firma anbauen und besprechen *oommmm* und dann mal ein Handarbeitsgeschäft suchen, welches so Häkelkrams führt, damit meine Oma wieder eine sinnvolle Beschäftigung hat. Nämlich mir einen Läuferuntersetzer für Kerzen auf dem Tisch häkeln.

Fotos und alles folgen, mir is jetzt erstmal zu kalt, um weiter vor mich hinzuschreiben. Noch zu erzählen wäre die nette Zugreise von Münster nach Bremen, wo ich mit mit einem alten Herrn aus Jamaica auf englisch über jamaicanische Schulen unterhalten habe und so, TOTAL spannend.

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