buntes Allerlei heute

Unser ‚Nummern-zieh-Automat’ (zu norwegisch ‚kølapp-system’) funktioniert heute nicht. Das heisst also ganz nervig, jedesmal ‚Der Næchste bitte’ zu rufen und hoffen, dass sich niemand uebergangen fuehlt. * augenroll* .

Heute Abend gehen wir zum Sprachkurs und ich freu mich schon riesig. Endlich wieder geistige Beanspruchung und was dazu lernen. Und vor allen Dingen, zwei Mal in der Woche das Haus verlassen und was machen. 🙂

Unsere Einfahrt sieht langsam aber sicher ziemlich lustig aus. Ziemlich vereist und durchgepfluegt von den endlosen Versuchen vorwærts oder rueckwærts wieder hochzufahren. Ausserdem hat Harald wohl festgestellt, dass zu wenig Platz fuer Besucher ist oder so. Jedenfalls ist seit heute ein Bagger dabei, den Rasen wegzureissen und das Loch noch grøsser zu machen, dabei links von Haralds Haustuer den Boden anzugleichen mit dem Boden, den er aus dem Rasenloch rausholt. Ich bin ja mal gespannt, was das werden soll. Ich denke ja Parkplætze. Oder eine Garage? Man wird sehen.

Ich bin jetzt – auf zwei Tage oder so – ziemlich genau ein halbes Jahr in Norwegen. Unglaublich, wie schnell doch die Zeit vergeht und auch erstaunlich, wie viele Menschen mich doch scheinbar schon total vergessen haben. 🙂 Aber ebenso interessant, wer sich noch an mich erinnert und Kontakt zu mir hat und wer nicht. Gleichzeitig merke auch ich, dass sich nicht alle Kontakte halten lassen und ich gucken muss, wer mir am Wichtigsten ist.

In Dænemark war das damals nicht so wichtig, weil ich ja wusste, dass ich nach einem halben Jahr wieder zurueck fahre. Aber hier, wo ich jetzt erstmal in Norwegen bleibe ist das schon anders.

Obwohl ich dieses Jahr schaetzungsweise hæufiger nach Deutschland fahre, als mir gut tut. Einmal jetzt eine Woche im Mærz, um das Getriebe vom Mini ueberholen zu lassen und um die Wohnung aufzuløsen. Dazu dann im Juni, um 1. die Katzen zu holen und 2. wird mein Paps 60 und feiert recht gross. Noch weiss er aber nichts davon, dass ich zu seinem Geburtstag kommen werde. Ich gestehe auch, wenn Mama nix gesagt hætte, wære es mir vermutlich mal wieder entfallen *gg *.

Und dann denke ich schon, dass ich im Herbst noch mal komme. Vielleicht kønnen Ralf und ich ja auch Weihnachten in Deutschland verbringen. Aber bis dahin ist noch richtig viel Zeit, wer weiss schon, was dann ist.

Aber ich hoffe sehr, dass uns diesen Sommer der/die ein oder andere mal besuchen kommt. Aber auch das wird sich zeigen. Von den Minileuten wohl eher nicht, schliesslich ist dieses Jahr das Internationale Minitreffen in Spanien bei Barcelona und das duerfte eh dann teuer genug werden fuer die, die fahren. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon.

Nanchen ist hoffentlich im Sommer mit ihrem und Johns Haus fertig, die sind ja am bauen. Dann wuerde ich die næmlich gerne mal besuchen und dann kønnen Ralf und ich ein paar schøne Tage in Oslo verbringen. Ich møchte doch so gerne einmal den Vikeland-parken (wunderschøner Skulpturenpark) in gruen sehen. Aber abwarten. Im Moment kreist mein Denken eigentlich um næherliegende Dinge als um das, was im sommer sein kønnte. Obwohl ich schon ein bisschen den Fruehling herbeisehen. Mit angenehmen Temperaturen und etwas Sonne, sowie keimenden Pflanzen.

Aber erstmal werde ich jetzt Paul hier in der Post weiter ausfragen, was man hier in Norwegen tun muss, um unterrichten zu duerfen in einem der berufsbildenden Faecher. Weil, irgendwann werde ich hoffentlich genug Norwegisch sprechen, um ein bisschen studieren zu duerfen. Finanziell læsst sich das bestimmt regeln. Wenn ich lang genug hier bin und genug Norwegisch kann. Endziel ist næmlich, den ‚Bergentest’ zu bestehen, dann kann ich quasi bestætigt gutes Norwegisch. 🙂

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