Casablanca

So heisst das Hotel, welches terrassenförmig ans Ende des Tales gebaut ist. Lauter Appartements mit Miniküche. Von unserem 7. Stock haben wir gute Aussicht bis ans Meer, welches so 15-20 Gehminuten weg ist. War aber noch nicht im Meer baden, der Pool ist einfach näher und vermutlich auch nicht viel wärmer.
Die Ausstattung tut´s für meine Bedürfnisse völlig. Auch hier sind keine Deutschen sondern nur Skandinavier und viele Engländer.
Deswegen essen wir auch englisches Frühstück hier: Toast, Bohnen in Tomatensosse, gebratenen Speck und diese komischen Würstchen. Okay, fairerweise, man kann auch Müsli essen, aber das wäre nicht halb so lustig wie englisches Frühstück in Spanien.
Der Service ist sehr gut, ich habe ohne es überhaupt richtig zu sagen, ich erwähnte nur, dass ich ein Problem hätte und nachts immer frieren würde, da hatte ich schon zwei weitere Wolldecken auf dem Arm. 🙂
Das Hotel hat ein Spa- und Wellness-Minicenter, weswegen wir uns schon mal eine Massage gegönnt haben und am Donnerstag einen ganzen Tag mit Sauna, Dampfbad, Fitness, Warmwasserschwimmbecken und Massagen geplant haben. Schliesslich wollen wir uns erholen.
Gestern haben wir uns quasi selbst torpediert und sind in 7 Stunden einmal um die Insel gefahren. Einersetits spannend, weil der Wechsel von kargem braunen Fels und Tuff zu grünen Hängen mit Bananenpflanzen und Tomaten, sowie Zitronenbäumen sehr überraschend kam.
Ausserdem sind wir Strassen lang gefahren, wo definitiv keine Touris unterwegs sind. Eigentlich war es teilweise so wie zu Hause in N, nur brauner.
Und derweil wir hier im Süden Sonne und angenehme Temperaturen haben, war es im Norden sehr windig, schattig und sehr wellig. Sich brechende Wellen an Steilküste. Hatte schon was, wäre für mich aber die falsche Stelle für Urlaub.

Unser erster Einkauf übrigens ging leicht in die Hose. Wir haben beim Sparmarkt unten im Center für 4 Tüten mit Lebensmitteln unglaublich 153 Euro auf den Tosch geblättert. Ich hätte ja nicht gedacht, dass das alles so teuer war. Dafür kann man auch ne ganze Woche essen gehen.
Nachmittags ist mir dann beim Blick auf den Kassenbon aufgefallen, dass sie uns 242 Brötchen berechnet haben statt 2.
Weswegen wir dann noch mal schnell vor Ladenschluss runter sind (ist nicht weit, wir haben Treppen ins Tal am Hang) und 93 Euro zurückbekommen haben. *seufz*.
Wirklich zu dämlich.

So. Und jetzt geht es in die Dünenwüste von Maspalomas.
Hab ein paar Fotos mit dem Mobiltel gemacht, werd ich mal nächste Woche dann einbinden hier.

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