Archiv für die Kategorie ‘Selbst und ständig’

Zuckerfrei Tag 1

Es ist Aschermittwoch und ich gebe mir eine Fastenzeit ohne Industriezucker und künstliche Süßstoffe. Einfach mal so, weil ich es kann.
Erlaubt sind Obst, Honig, Zuckerrübensirup und 100%-ige Fruchtsäfte ohne Zusätze.

Der Tag beginnt also ohne Kakao und Brot (weil wir gerade nur eine Sorte haben in der Zucker ist), dafür dann in der Not die Milch mit Haferflocken (ich liebe grobe Haferflocken) und einem halben Apfel reingeschnitten.
Muss nachher erstmal Brot kaufen, Käse haben wir noch reichlich.

Meine größte Sorge: dass ich gerade die ersten Tage vergesse, dass ich keinen Zucker zu mir nehmen will und ganz in Gedanken irgendwas in den Mund stecke, ein Bonbon oder so.
Aber abwarten.

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Vorgestern und gestern neue Waren bekommen – natürlich auch hier gleich mal wieder 3 Rollen falsch geliefert in einfarbig statt einfarbig mit Muster. Gleich mal wieder gemeckert.
Fleißig gewesen und trotz selber arbeiten alles schon fotografiert und im Shop.
Entdeckt, dass nicht wie abgesprochen Rechnungsbezahlung möglich ist – seit dem 15.2. sollte das so sein und erstmal ne Meckermail an die Programmierfirma geschrieben.
Die Rechnung von der Buchhaltungsfirma bekommen *schluck*. Jetzt noch mal schnell einen Termin da abmachen wg. Jahresüberblick und so.

Darüber fundierend, ob ich mir auch noch ein Firmenblog zulegen muss, oder wie ich das Informationsloch schließe…hm…

37 Knöpfe

Weitere Herzknöpfe haben den Weg in den Shop gefunden, die meisten, weil ich welche für die Werbeaktion brauchte.  Gute 400 um genau zu sein. Weswegen ich dann lieber viele verschiedene Farben bestellt habe. 50 sind in einem Röhrchen, bzw. jetzt nach dem Kleben halt überschaubare und verkäufliche +/- 20 Stk. Und ich profitiere von der Farbenvielfalt, unter anderem habe ich jetzt Herzen in norwegischen Modefarben – offwhite, hell- und dunkelgrau, braun, sandfarben.

Jetzt sind dafür noch Meterwaren gekommen – aus der Dimples-Serie in frischen Sommerfarben. Basisstoffe. Ich hoffe, sie verkaufen sich. Eigentlich wollte ich ja keine weiteren Meterwaren kaufen, aber diese Serie ist so toll zu allem zu gebrauchen und recht zeitlos finde ich, obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Immerhin kann ich sie günstig anbieten z.B. als Rückseitenstoffe. Vielleicht schneide ich auch mal eine Jellyroll draus, bietet sich an.

Dann hab ich 5 Lineale bekommen, für je ein Muster was man dann aus den 5″- Charmpacks machen kann. Probiere ich mal aus und überlege dann, ob ich sie in den Shop nehme. War eigentlich dumm, nicht gleich 5 von jedem zu bestellen, liegt doch die Frachtfrei-Grenze bei 3000 NOK. :-( Nicht aufgepasst und an der falschen Stelle gespart halt.
Eigentlich bin ich nicht so die Freundin von 1000 verschiedenen Linealen, vieles kann man ja so machen ohne Lineal, und vor allem finde ich eigentlich Lineale nicht gut, die man nur zu einer Sache gebrauchen kann und die dann eh nur rumliegen.

Naja, ich will dann noch mal eben ein paar andere Sachen machen.
Gerade ist die ‘Iss-für-100-kr’-Woche, bei der 27 Restaurants in Kristiansand mitmachen. 100 Kronen für ein Hauptgericht.
Gestern war ich mit zwei Kumpelz im ‘Le’s kitchen‘ – ein Niedrigpreis-Asiaten. Sehr imbissartig, Essen war so ganz okay, aber viel zu scharf für mich. Müsste man noch ein zweites Mal testen.
Dann hab ich noch 15 Bissen Sushi von ‘The sushi bar’ für den Herzliebsten und mich nach Hause genommen, ebenfalls für 100 NOK.

Heute waren dann der Mann und ich im ‘Lille Istanbul’ – das erste türkische Restaurant seit 1991 in der Stadt. Hausgemachter Kebab mit selbstgebackenem Brot und Soßen. Superlecker, wir kommen wieder.

Warten

Erst auf den Wärmepumpen/Klimaanlagen-Servicemann. Der immerhin 2 Minuten nach der vereinbahrten Zeit anrief um zu sagen, dass er sich etwas verspätet. Eine Stunde um genau zu sein. Hmpf.

Dann war der Herzliebste da den Schlüssel bringen und jetzt warte ich auf den Rohrleger, der mit mir oben in Nr. 17 gucken soll, ob da ein Wasserzähler ist oder nicht. Oder wenn wo. Oder so. Der Rohrleger ist auch schon wieder 10 Minuten  verspätet und man könnte ja meinen, ich habe sonst irgendwie nix zu tun.

Ich werde jetzt erstmal Fotos von den neu eingetroffenen Dimples-Meterwaren machen, da ist viel violett dabei, also eher tricky die Farben ordentlich einzufangen.
Heute eher viel zu tun, also packen wir es mal schnell an. :-)

Arbeit und Arbeit

Man könnte ja glauben, hier passiert nix, so von wegen der Scheibfrequenz. aber eher ist es so, dass ich gerade viel arbeite und ansonsten müde bin.

Wobei viel arbeite ja relativ ist, habe ich ja keine 100%-Stelle.
Aber nun habe ich seit mehreren Wochen eine Schicht am Montag zusätzlich, was ich einerseits begrüsse, andererseits schlaucht mich das schon. Ich dachte, es reicht, wenn ich den Samstag vorher 1,5 Std. an eine Kollegin abgebe, aber mir fehlt der freie Montag einfach sehr.
Das Problem ist, dass ich jetzt ein langes Wochenende habe, mit frei am Donnerstag, Samstag, Sonntag, Montag und ein super kurzes mit frei am Sonntag.
Jetzt versuche ich den Samstag von ungeraden Wochen in gerade Wochen zu tauschen, damit sich das ein bisschen mehr ausgleicht und ich jedes Wochenende 2 Tage in Folge frei habe.

Vielleicht wäre das auch alles gar nicht so anstrengend, wenn ich nicht so wechselhaft mal früh mal spät arbeiten würde, aber das will ich gar nicht anders haben, bzw. macht mir das an sich nichts aus.

Ansonsten kommen die ersten Lieferungen von der Einkaufsmesse, die erste Meterware, ein paar neue Lineale und Knöpfe.
Letztere sind schon fotografiert und liegen im Shop.
Dann hatte ich noch Knöpfe aus Deutschland, von denen ich die Hälfte für eine Aktion brauche, davon ist schon ein Teil im Shop.

Im März ist Jahrestreffen vom norwegischen Quiltverband und bei der Registrierung kriegt jeder ein Tütchen mit allen Infos, Tickets für die angemeldeten Sachen usw. Und halt einen Teil Reklameblättchen von Quiltshops.
Die liebste Grafikfreundin hat mir Postkarten mit einem Quilt und meinem Logo drauf entworfen, die sind letzte Woche gekommen, sowie Flugzettelchen in A6-Grösse nach meinen Wünschen.
Der Herzliebste hat einen zahnziehfreien Tag genutzt und mir über 400 Herzknöpfe auf die Zettelchen geklebt und diese mit einer farbigen Büroklammer an je einer Postkarte befestigt. Jetzt ist das Werbungspaket fertig um zum Quiltverband geschickt zu werden. Auf den Boden des Kartons hab ich drei Tafel Schokolade geklebt, als Dank fürs Einpacken.
Die Aktion kostet mich nämlich nichts von Seiten des Quiltverbandes, nur die reinen Materialkosten.
Und ich hoffe, damit steche ich aus dem Pastelleinerlei heraus und nützlich sind sowohl Postkarte als auch Knopf. :-)
Leider habe ich völlig vergessen, dass ich einen Rabattcode extra für das Treffen draufschreiben wollte, so als Kontrolle, ob die Aktion Erfolg hatte. :-( Dafür hab ich mit draufgekriegt, dass Mitglieder der Facebook-Gruppe 5% kriegen einmal im Monat für eine Bestellung.
Hab ich mir von Gabi vom Patchworkforum abgeguckt :-)

Dann haben wir ja einen neuen Vorstand im Quiltklubb und ich bin jetzt glücklicherweise nicht mehr Vorsitzende sondern Schriftführerin, was ich ja eigentlich von Anfang an wollte. Somit verschwindet ein Teil tragende Verantwortung, sehr gut, hab ich doch eh schon Interessenskonflikte bekommen.

Dann hat mich die von der Aftenskolen (VHS) angerufen, für meine Kurse sind (ebenfalls glücklicherweise) zuwenig Teilnehmer angemeldet. Nicht weiter schlim,, ich habe eh nicht genug Modelle gehabt und wäre ziemlich in Hektik ausgebrochen, wenn sie gesagt hätte ‘nächsten Montag geht’s los’ ;-)

Dafür hat mich eine vom norwegischen Quiltverband angerufen, ob ich Lust habe als Nachrücker mit in den neuen Vorstand zu kommen, weil 2014 das Jahrestreffen in Kristiansand ist. Hab ich erstmal ja gesagt, weil ist ja spannend. Im März ist dann ja das Treffen und der Herzliebste und ich fahren hin *freu*.

so, jetzt noch eine Stunde arbeiten und dann mit zwei Kumpels ein bisschen was essen.

Wochenvorschau

Statt Rückblick.
Gestern ein völlig sinnbefreites und weitgehend ergebnisloses Personaltreffen gehabt. Ich wäre ja eher für Information statt Diskussion, aber nun ja. Ich bin halt deutsch *lol*.
Danach anderthalb Stunden im Lager genäht auf der 5200 von Elna. Mäßig begeisternd, aber das liegt eher daran, dass ich den Horizon-Luxus gewöhnt bin mit LEDs, viel Ablage und fadensparendem Fadenabschneider. Danach bis 20.30 h noch gearbeitet *japs* *langweil*.

Bin dabei aus einem weiteren 5″-Charmpack einen weiteren Läufer zu nähen. Ich denke das macht Sinn, um wirklich mal alle zeigen zu können (und verkaufen hoffentlich, auch von den Rollen und 10″-Quadraten sieht man ja sonst nicht viel).
Diesmal mit sonnengelben Zwischenstreifen. Werde den wohl auf der Insel am Wochenende fertigmachen.

Heute kommt mich auf der Arbeit jemand vom Gewerkschaftsblatt Handel&Büro besuchen. Der fragte auf Facebook für eine anstehende Reportage was der Sinn der Arbeit ist, bzw. arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten und ich meinen Senf dazugeben musste. Und jetzt kommt er mich besuchen und ein paar Fragen stellen. Von mir aus. Meiner Chefin machts auch nix. Muss mir nur noch schnell selber Geld fürs Mittagessen überweisen.

Morgen geht um 6.50 h der Flieger nach Oslo, ich bin auf der Messe ein bisschen Stoff einkaufen. Aber nicht viel. Wesentlich weniger als beim letzten Mal. Es geht vorwiegend ums Zeigen, dass ich auch noch da bin. :-)
Kriege die Hälfte meines Urlaubsgeldes ausgezahlt, aber das brauch ich zum Löcher stopfen.
Die Sache ist ja, dass wir im Dezember nur Lohn gekriegt haben für die Zeit 25. November bis 18. Dezember, weil die Buchhaltung Ferien macht zwischen Weihnachten und Neujahr. Das ist eine gute Woche weniger als sonst und dafür gibt es jetzt halt eine Woche mehr. Mal gucken wie sich das ausgeht, aber trotzdem habe ich eigentlich keine großen Einkaufspläne, legt ja keiner groß Wert auf Rollen und 5″.
Moda ist seit Langem bestellt.

Dann würde ich lieber noch in den USA was bestellen, sowie direkt bei Islands Batik, die an mich direkt vertreiben würden. Und ich habe immer noch keinen Lieferanten für Princess Mirah Batiks. *grr*.

Zurück aus Oslo 22 Uhr, hoffentlich kommt nicht annähernd soviel Schnee, wie sie für morgen angesagt haben *schauder*. Ich würde nur ungern stundenlang am Flughafen rumsitzen für den halbstündigen Flug.

Freitag arbeiten, abends dann alles einpacken was geht, weil Samstag/Sonntag ist wieder Nähwochenende auf Skjernøya, der insel bei mandal und ich freu mich schon. Nehme aber wie letztes Mal den Shop mit, was bedeutet ich muss wieder alles einpacken und Preis draufsetzen sofern noch ohne. Diesmal sind wir mehr Leute, ich hoffe also das Beste. Nehme evtl. auch Basisballen mit mit schwarz und weiß.

Montag frei und abends Jahreshauptversammlung des Quilteklubbs, das wird anstrengend mit den Damen.

Rien ne va plus – Nichts geht mehr

Neineinein….ich kann jetzt nicht krank werden, ich hab gar keine Zeit dazu, geh weg nahende Erkältung mit erhöhter Temperatur, husch, weg mit dir….

Ich gebe zu, ich habe mich selbst ein bisschen überlastet, und es ist gar nicht schlimm, dass ich ohne das Unifach bin. Es wäre auch gar nicht schlimm, wenn es nicht genug Anmeldungen für meine Nähkurse an der VHS gibt.

Meine 2011er Buchhaltung – habe ich nun heute beschlossen – fahre ich am Montag zur Buchhalterin und sie macht sie dann noch bevor sie in Adoptivmutterschutz geht. Ich hab e schon soviel sinnlose Zeit reingesteckt und ich hab jetzt auch verstanden, wieso man manche Dinge Leute machen lassen sollte, die mehr davon verstehen als man sleber *ggg*.

Auch wenn es mich viel Geld kostet, aber besser ist das.

Ich hab volles Programm, Freitag, Samstag arbeiten, Sonntag die Werbeaktion vorbereiten für das Jahrestreffen im März vom Quiltverband. Montag bis Mittwoch arbeiten, Donnerstag Oslo – Einkaufsmesse mit kaum was einkaufen mangels Masse – Freitag arbeiten, Samstag und Sonntag mit 16 anderen Quiltfrauen vom Kristiansander Quilteklubb das Wochenende auf Skjernøya verbringen – nähend. Will endlich die Restedecke quilten und gerne eine Tasche nähen – sicher ist sicher von wegen Kurs.
Montag dann Jahreshauptversammlung vom Kristiansander Quilteklubb, da muss ich als Vorsitzende auch noch ein bisschen was vorbeieiten, Dienstag arbeiten – spät – und danach noch zu einer Kollegin – zu der ich exklusiv mit wenigen anderen Kolleginnen eingeladen bin. Und dann ist der Januar vorbei und der Februar wird bestimmt ruhiger.

Für den Extrakick ab Ende Februar – ich überlege gerade mich auch mal in die Fastenzeit zu begeben und in der Zeit auf Industriezucker und künstliche Süßstoffe zu verzichten. Nur mal so, weil mir da gerade nach ist( und ich ja sonst auch keine Herausforderungen habe *rofl*.)
Zuckerrübensirup und Honig geht, Marmelade und Konsorten nicht. 100%-Säfte ja (trinke ich ja eh nur mit 3/4 Wasser vermischt), Cola nicht, auch keine Cola Zero am Wochenende. Schoki und Gummis nicht, Chips dann schon mal (nehme ich ja auch jetzt schon nur in Maßen zu mir ;-) ) Und mal gucken, wo sonst noch so Zucker drin ist in dem was ich so zu mir nehme.

Gerade nutze ich mal so richtig meinen Noch-Studenten-Status aus (ich habe immer noch weder Mail noch Entschuldigung von der Kunstfachtrulla erhalten, weiß aber jetzt, wo ich meinen Semsterbeitrag-Rückerstattungsantrag online finde und einreichen kann).
Was ich sagen wollte – so als Outlook-2000-Nutzerin und Nicht-mehr-ganz-zufrieden-mit-OpenOffice-Nutzerin – ein Sprung in die Zukunft: Das Microsoft Office 2010 Professional Akademic – Paket für schlappe 105 Euro inklusive Sicherungskopie-CD (kommt aus England). Norwegische Version – ohne deutsches Sprachpaket. ich dachte, ist eh alle neu und anders, also kann ich auch ohne Deutsch leben. Ewigwährende Lizenz, auch auf einem späteren Rechner installierbar (der Dell ist jetzt 4 Jahre alt und hat schon eine Gehirnerweiterung hinter sich).
Enthält ALLE Programme, die in dem Paket sein können – entspricht der Professional Business Version für 800 Euro.
MUSS aber aus dem Internet heruntergelaen werden, unwesentlich 900 MB – und das bei einer Standard-DSL-Verbindung – DAUERT ENDLOOOS. Ich lass den rechner an und geh ins Bett. Soll der doch die Nacht über anbleiben, auch egal.

Außerdem werde ich bald gaaanz wichtich *lol*.
2014 ist das Jahrestreffen des norwegischen Quiltverbandes in Kristiansand. Unser Klubb hat sich als Hilfeklubb bereit erklärt, also Lose verkaufen, Zettelchen verteilen, Kursengel sein. (Kursengel = dem Kursleiter zur Seite stehen, sowohl während des Kurses als auch sonst so – die meisten sind eingeflogen auch z.B. aus den USA).
Und der Quiltverband – dessen Vorstand überall herkommt, aber nicht aus dem Süden des Landes – hätte gerne einen Ansprechpartner mit im neuen Vorstand unter den Nachrückermitgliedern (der im März auf dem Jahrestreffen in Bergen – wo Ralf und ich auch sind – bestätigt wird).
Und – tada – sie haben MICH gefragt!! Ich bin also so wie es aussieht die nächsten zwei Jahre Nachrückerin im Vorstand des norwegischen Quiltverbandes mit seinen 2800 Mitgliedern. :-)
Was bedeutet, ich muss nicht überall dabei sein, aber bei manchen Treffen (die der Verband zahlt) dann schon und Aufgaben krieg ich auch – in diesem Fall schätzungsweise im Zusammenhang mit dem Jahrestreffen. *vorfreu*.

In Kombination mit meiner geplanten Werbeaktion für den Shop auf dem Treffen weiß dann bestimmt bald jeder der ca 400 Teilnehmenden wer ich bin *seeliggrins*.

Btw. der Herzliebste sagte gerade: Sag mal, merkst du eingentlich nix?
Ich: Häh?
Er: Der fremde Kater war schon wieder drinne!
Ich: Oh? Wo? Jetzt?
Er: Der hat gerade hinter die die Futterschüsseln leergefressen.
Ich: Oh, ich dachte das war Wimmel.
Er: guckt mich nur zweifelnd an.
(SIC: Ich geh jetzt ins Bett).

Buchhaltung die zweite

Gestern endlich den Termin beim Buchhalter gehabt.

Sehr nett. Die Chefin näht selber und war schon in Vennesla bei Janne vom Quiltladen auf Taschenkurs. :-D
Außerdem ist sie gerne mal bei Stoff & Stil und meinte, mich schon dort gesehen zu haben.
Jada, das Sörlandet ist eben ein Dorf (trotzdem immer wieder überraschend für mich Großstadtpflanze).

Die für mich zuständige junge Frau mit Peilung in meinem Online-Buchhaltungssystem geht Ende des Monats in unbezahlten Urlaub, der Adoptivjunge aus Ungarn kommt. Aber jemand Neues wird dann angelernt sein.

Für mich ist das sooo schlecht nicht, zwingt es mich doch in den nächsten zwei Wochen die komplette Buchhaltung 2011 ins System zu hacken, damit die da vorher noch draufgucken können.

Generell jedenfalls sympatisch, preislich okay, muss aber noch den Vertrag lesen. Eigentlich machen die viel Buchhaltung für Landwirtschaft, aber das macht mir auch nix, ich bin schon zufrieden, dass immerhin die Chefin weiß, wovon ich überhaupt rede *lol*.

Außerdem bin ich gut zufrieden, dass: ich jemanden in der Vennesla Kommune habe – ergo das Geld daheim bleibt, und dass die Firma dann noch von eine Frau als Geschäftsführerin hat. Und ich empfinde sie als kompetent, freundlich und sympatisch, da hab ich ja schon ganz andere Firmen erlebt, die mich gleich am Telefon schon abgewimmelt haben.Außerdem krieg ich das so wie ich will, ich führe meine Buchhaltung selber und sie kontrollieren, 2011 noch von Hand, ab 2012 werde ich wohl Scanning dazunehmen und digital archivieren, dann brauch ich nicht mal mehr einen Ordner hinschleppen. Außerdem machen sie meinen Jahresabschluss.

Herbst- und Buchhaltungsgefühle

Bei 10 Grad plus kommen eher weniger weihnachtsliche Gefühle auf, es war aber trotzdem schön. Nur zuviel gegessen. Darunter noch nicht mal viele Süßigkeiten.

Für mich wird es jetzt ganz dringend Zeit, die Nähmaschine wegzustellen und mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Und dafür brauche ich Platz.
Testhalber habe ich mich bei einem Online-Buchhaltungsprogramm angemeldet. Der Plan ist einfach: Platz schaffen, alle vorhandenen Quittungen des Jahres 2011 aus dem Sammelkastensystem zu pellen, dazu alle noch nur digital vorhandenen Unterlagen auszudrucken und alle Kaufquittungen sicherheitshalber zu kopieren. Thermopapier hält keine 10 Jahre.

Dann diese in 4 Stapel zu sortieren, eingehende Rechnungen, ausgehende Kundenrechnungen, Bankauszüge selbstgedruckt und nicht Zuordnungsbares. Dann jeden Stapel nach Datum sortieren.
Und alles zusammen dann fein ordentlich in die Onlinebuchhaltung einzusortieren.

Alles zusammen gerne bevor das Jahr 2012 beginnt. Dass ich bis dahin jeden Tag arbeite – und zwar nicht gerade wenig – ist natürlich völlig unerheblich, das der Wlan-Drucker die Hälfte der Zeit nicht mit dem Computer kommuniziert auch.
Das ich ebenfalls noch keinen Durchblick in dem Buchhaltungssystem habe macht auch nix, die haben Onlinechat, eine riesige ‘Wie mach ich es’-Videosammlung und zur Not auch Telefon.

Ich habe zwei Wochen Probelizens für die Onlinebuchhaltung, danach werde ich in monatliche Lizensgebühren investieren und meine Buchhaltung online führen. Die kann man nach und nach erweitern, z.B. mit Lagerhaltung/Warenlogistik, Rechnungen aus dem System schreiben bis hin zu alle Untelragen scannen und digital verwalten, aber das spare ich mir für später auf, wenn ich dann mal ein Stück weiter bin. Außerdem gibt es eine Übersicht von Buchhaltern/Steuerberatern, die Administratoren für e-conomic sind, also kein problem einen zu finden, wenn ich mal einen brauche :-)

Und jetzt geh ich arbeiten.

 

Nein, ich bin noch nicht wach

Ich tu nur so, als wäre ich munter.
War ja klar, heute wollte der Rohrleger kommen, also stand ich um viertel vor 7 auf. Um dann die SMS zu lesen, er würde gerne morgen kommen.

Nun ja, wenigstens fahre ich eh um 8 zur Arbeit, immer noch wegen Inventur. Die ist ja bei uns laufend, also während des laufendes Betriebes. Und einen Teil müssen wir leider neu zählen weil das System nicht die Eingaben akzeptierte.
Zähle also heute die gleichen Schnittmuster, die ich letzte Woche schon hatte. Oder so.

Immerhin ETWAS ist positiv: Der im Auto installierte Heizlüfter, angekoppelt an eine fernsteuerbare Steckdose, funzt.
Gestern ging es nicht, denke der Empfänger war zu versteckt für die Fernbedienung. Die mehrere Meter von Terassentür zu Auto überbrücken muss.

Hm…es gibt Menschen, die wissen – selbst wenn wir lange keinen aktiven Kontakt haben – was bei mir passiert. Es muss ja auch nicht jeder Blogs lesen und Twitterern folgen (auch wenn ICH persönlich es tun würde, wenn es sich um Freunde in der Ferne handelt, aber nun gut). Aber mich bei Facebook als Kontakt zu haben UND mit meinen Eltern in Kontakt stehen und dann in knapp 12 Monate lang nicht mitkriegen, dass ich mich arbeitsbegleitend selbstständig gemacht habe…schon ein starkes Stück.
Wo doch selbst ich über die Dschungelpost mitkriege, was bei demjenigen so passiert.
Ich bin doch nicht in der Bringschuld, nur weil ich nicht in D lebe.

Nach mehr als 7 Jahren Norwegen…..Äh?? War nicht neulich erst 5-jähriges? Und sowieso, wieso kann ich mich noch an die Anreise erinnern als wäre es nur 2 Jahre her? Und wie haben wir eigentlich 5 Jahre Renovierung und Leben auf der Baustelle ausgehalten, ohne uns gegenseitig zu erwürgen? Und ich arbeite schon über ein Jahr im Stoffladen?
Jedenfalls, nach 7 jahren Norwegen ist in D nicht mehr viel soziales Netzwerk da. Wie auch, wenn man nicht da ist.
Umso mehr weiß ich gebliebene Freundinnen und Bekannte zu schätzen, die entweder mitlesen oder von slebst mal anrufen oder einfach da sind, wenn ich sie mal brauche, egal ob ein offenes Ohr oder Hol-,Bring-,Päckchenempfangsstelle.

Und noch mal schnell zum Thema selbst und ständig: Der norwegischen unwiligen Vertriebsstelle von Kaffe Fassett-Stoffen eine kniffelige Mail geschickt vor der Bestellung. Kann ne Woche bis zur Antwort, die müssen nämlich erst die schwedische Zentralvertriebsstelle anfragen.
Derweil ein seriöser bekannter Batikstoffproduzent mir auf meine Anfrage nach einem Großhändler freundlich schrieb, kein Problem, wir können dich direkt beliefern. Okay, die Preise sind auch nicht besser als mit einem Großhändler dazwischen, aber das ist halt der Nachteil, wenn man nur ein kleiner Stoffladen ist und nicht die Menge bestellen will/kann.
Ob ich gleich mal größenwahnsinnigerweise noch einen anderen Batikproduzenten anschreibe? Ach nee, ich muss erstmal los.

Der erste Schnee und die Selbstständigkeit.

Okay, okay, jetzt wird es also wirklich Winter. Bah. Es schneit in kleinen Flocken.
Dafür sind es nur noch zweieinhalb Wochen, bis es wieder heller wird, immerhin etwas.

Weihnachten verbringen wir hier, außerdem liegt das so doof am Wochenende, dass ich eh die meiste Zeit arbeite um Weihnachten drumrum. Im Moment überlegen wir, ob wir eigentlich wirklich einen Weihnachtsbaum brauchen odere ob wir auch ohne auskommen.

Letzten Sonntag habe ich erfolgreich im Keller verbracht. Den neuen W-Lan-Laserdrucker installiert.  Ganz fantastisch, kann ich doch jetzt entspannt von oben drucken und mir das später aus’m Keller holen, bzw. brauche ich den Rechner nicht mehr runterschleppen zum Bestellung fertig machen.
Alle restlichen Artikel im Shop eingepflegt, sowie das Lager aufgeräumt und die letzten Kisten mit Stoffrollen beschriftet. Die letzte Lieferung preislich durchgerechnet, dabei ist mir aufgefallen, dass ich auch auf die Fracht meinen Faktor aufrechne, irgendwie dumm gelaufen. Kein Wunder, dass ich mich ab und zu wundere wie hoch mein Verkaufspreis sein muss *seufz*. Ich gelobe Besserung für die nächste Auslandslieferung.
Und ich merke, ich muss mir dafür mal eine Tabelle machen.
Außerdem steht bald die Inventur an, da brauche ich glücklicherweise nur die Warenlagerliste ausdrucken und die Anzahl eintragen. Bei der Meterware halte ich streng Kontrolle und vermindere die Lagerliste wenn ich was verkaufe. Ist zwar noch etwas aufwändig und wird so auch nicht mehr gehen, wenn ich noch weitere Meterware nächstes Jahr kriege, aber das wird schon noch.

Generell ist es ein ewiges Auf und Ab, der November lief recht gut und hat mir wieder Auftrieb gegeben, generell frag ich mich aber, wie ich mehr Leute erreiche. Ich versuche weiterhin Stoffe zu finden, die andere nicht haben und mich an mein Konzept zu halten, nicht zuviele Meterwaren einzukaufen.
Sehe aber, dass ich nicht ganz umzu komme, weil man auch für die Verarbeitung von Pre-Cut noch Beistoffe braucht für Ränder oder Abschlusskanten.

Generell hab ich manchmal das Gefühl ich bin meiner Zeit voraus, sei es die Erwartung nach Onlinebestellung (Wie? Der Vertriebler muss mir das persönlich zeigen und hat keine Artikelnummern online parat? Wie lange soll ich denn auf dessen Besuch warten, wenn allein das Warten auf die Ware schon 4-5 Wochen dauert?) oder auch was meine Waren angeht.
Ich sehe aber Folgendes: alle meine Lieblings-USA-Shops bei denen ich ‘früher’ privat bestellte haben mittlerweile Fertigschnitte im Programm, auch die, die das 2010 noch nicht hatten.
Schnitte für Fertigzuschnitte sind dabei, endlich die deutschen Quiltmagazine zu erreichen und abgedrukt zu werden.

Also wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das auch zu uns rüberschwappt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass – wo doch so viele Schwierigkeiten mit der Auswahl zu einander passender Stoffe habe – Rollen und Stoffpäckchen eine gute Zukunfft haben. auch mit Hinblick darauf, dass man viele verschiedene zueinander passende, bereits geschnittene Stoffe erhält. Spart ja auch einen Haufen Zeit. Die wir jüngeren – also die zwischen 30 und 50 – für gewöhnlich nicht haben. :-)

So, und jetzt muss ich mal los zur Arbeit. Und bei dem Wetter brauch ich wohl 10 Minuten länger denke ich.