Das Gefühl wenn..

Der kleine Schreck, wenn die Katze in der Höhle ihre Ruhe haben will und mir in den Finger kneift.

Der grössere Schreck, wenn man beim aus dem Auto steigen merkt, dass die ziemlich mürbe Sommerhose am Hintern einen langen Riss hat und man nichts hat um den Riss zu verdecken. (btw., an dieser Stelle waren es 20m zum Sportgeschäft und 5 Minuten bis zum wieder rauskommen mit einer neuen im Preis runtergesetzten Sommerhose am Leib).

Der Frust, wenn man stundenlang im strömenden Regen 3000 Liter Holz in den Keller schafft, obwohl es den ganzen Nachmittag schön war und auch am Folgetag wieder strahlend blauer Himmel ist.

Die stille Freude, nachtmittags bei Sonne und 15 Grad in Decke und Quilt eingewickelt ein bisschen auf dem Balkon zu dösen.

Die Unverständnis angesichts ‚Nicht-Kommunikation‘ zwischen Erwachsenen.

Das ab und zu auftauchende Unterforderungsgefühl auf Arbeit.
Das Überforderungsgefühl beim Anblick der to-do-Liste.

Die Erleichterung beim Eintreffen mehrerer Shopbestellungen in einer Woche.

Das matschige Gefühl vor einer Erkältung.

Die Traurigkeit, wenn ich nicht umhin komme zu merken, dass der Sommer endgültig vorbei ist.

Die leichte Belustigung, wenn die Katze draussen mit Wasser spielt und dabei einfach nur knuffig aussieht. Und die reine Freude, wenn man von des Mannes Katze beschnurrt und bekuschelt wird.

Die Unzufriedenheit, wenn der Schmerz im Oberarm auch nach Tablettenwochen und Physiotherapi nicht weg geht und nur ‚Es ist nicht…‘- Diagnosen gestellt werden.

Fortsetzung folgt.

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