das große Chaos

Ich habe heute dann mal angefangen, meinen Arbeitsplatz zu räumen. Die Kiste mit dem Computerkram angefangen. Die ersten Schrauben wieder rausgedreht. Kitty das Regal zum Hochspringen aufs Brett über der Tür abgebaut. Schweren Herzens, aber es sind nur noch wenige Tage und ich muss schließlich tagsüber arbeiten.
Ralf hat die nächsten zwei Tage frei und wird am Freitagnachmittag schon mal zusammen mit nem Kumpel die Kartons rüberschaffen und verteilen.

Habe heute bei der Kommune geklagt, dass hier so schlechte Wegstrecke ist, woraufhin dann heute der Räumdienst gleich mal da war und versucht hat, das Eis zu schieben. Er war sogar so nett, gleich einmal über die lange Einfahrt zu schrubben. Ralf hat dann noch stundenlang mit der Schaufel auf dem Eis rumgehackt und Salz gestreut. Endlich kommt der mir nicht gehörende, aber von der Räum-Crew in Hannover damals aus dem Keller eingepackte Eimer mit dem Streusalz mal zum Einsatz (wink zu Thorsten rüber). Hoffen wir, dass es wirklich die nächsten zwei Tage weiter regnet und das Eis wegspült.

Der Herzliebste betrinkt sich heute vorsorglich sagt er, weil er nicht weiß ob er sich jetzt freuen soll oder nicht und ihm schon graust und überhaupt. Sagen wir es einfach so: Ich bin aufgekratzt und räume wie’ne Irre alles von links nach rechts und wieder in die Mitte und fange überall mal etwas an. Und er ist aufgeregt und trinkt es wech. 🙂 Ist ausnahmsweise okay. Solange er mir keine Kante ans Knie redet und mich räumen lässt.
Schließlich zieht man nicht jeden Tag a) in ein Haus und b) in ein eigenes Haus. Was nach deutschen Maßstäben renovierungsbedürftig ist.

Unglaublich.

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