Das Hotelzimmer und ich

Diesmal sind wir keine guten Freunde, dabei ist das echt ein nettes historisches Hotel in Videbæk, wo mein Großhändler gleichen Namens sitzt. Und bezahlen muss ich das Zimmer ja auch nicht, das machen die.
Aber das Hotel liegt halt an der einzigen Kreuzung des Dorfes.
Fenster zu ist viel zu warm.
Fenster auf bedeutet bliep…bliep…bliep. Die Ampel ist Sehbehindertenfreundlich und piepst vor sich hin. Man kann sich allerdings dran gewöhnen.
Ich habe zwar Ohrstöpsel mit, aber der Tinnitus protestiert kreischend gegen den wenigen Schlaf und den Stress der letzten Tage.
Also ohne. Die Kombination von Sommer, Samstag und Dorf dröhnt regelmäßig am Fenster vorbei – man muss ja sowohl Anlage und Auspuff des Autos gebührend vorführen.
Beim hin-her-wälzen scheppert es. Das Betthaupt ist nur lose Deko und steht auf dem Kabelkanal. Erstmal die Matratze auf Füßen von der Wand rücken.
Während ich endlich wegdämmere glaube ich in einem Wasserbett zu liegen,  es ist aber doch nur die viel zu weiche Matratze.

Ein Kommentar

  1. hallo liebes, geburtstagskind

    ich gratuliere dir hiermit noch einmal, dass ging heute morgen so schnell,

    wünsche dir einen schönen tag.