Das Tief

Über Südnorwegen hängt ein Tief, was bedeutet, dass es seit 3 Tagen ununterbrochen regnet. Dementsprechend ist meine Laune auch nicht die Beste.

Ralfs Eltern hatten besonders Pech. Sonntag sind wir kurz unser Haus begucken gewesen, dazu dann die wichtigsten Pflanzen aus unserem Garten rüberpflanzen, bevor es friert. Richtung See war dann ziemlich nebelig. Wir wollten dann noch etwas rumfahren, sind also Richtung Berge aufgebrochen, weil da dann meist besseres Wetter ist. Von wegen. Wir sind wirklich stundenlang im dicken Nebel rumgefahren, später dann in Nebel und Regen. Ganz toll.

Sonntag- und Montagabend haben Ralf und ich uns mal beide ausführlich mit unseren Norwegisch-Hausaufgaben befasst. Ich hatte ziemlich viel nachzuholen. Zum Vokabellernen reicht es derzeit allerdings nie. Dienstags halb 6 ist ja Kurs. Meiner ist ziemlich anstrengend und sogar für mich recht anspruchsvoll. Ich werde also zur Abwechslung mal etwas gefordert 🙂 Zumindest mach ich mir um den Bergenstest keine Sorgen, es hängt nur von der Tagesform ab, WIE gut das Ergebnis wird. Aber
bestehen tu ich auf jeden Fall. Oder wie war das mit dem Hochmut und dem Fall *lol*.

Es ist viertel nach Fünf und dunkel. Ich wurde beim Zeit umstellen um eine Stunde betrogen. Dachte, ich kann ja damit leben, dass es eine Stunde eher dunkel wird. Dafür ist es dann ja morgens auf dem Weg zur
Arbeit dann eher hell. Ja nix is. Es ist noch genauso stockdunkel wie vorher! Und schlimmer, da es dauerhafft regnet, kann ich nicht mehr so schnell fahren, muss mich also echt zwingen eher aus dem Haus zu gehen. Doof.
Und noch doofer ist, dass mich eben Unni aus der Post angerufen hat, heute ist Personaltreffen, ich muss mich also gleich mal auf den Weg machen. Blärgh. Dabei wollte ich mich heute endlich mal wieder um Mails
kümmern und so. Ich bin im Moment vom zuwenig Schlafen so erschöpft, dass ich mich zu kaum noch was aufraffen kann. Ralf gehts ähnlich und mit Hängen und Würgen kriegen wir grob Übersicht in unseren Haushalt, bzw halten den Drecklevel auf erträglichem Maße. Und beschäftigen uns mit den Katzen. Kittie spielt heute wieder das rein-raus-Spiel. Mit dem Frottee-Handtuch abgerubbelt zu werdenbeim reinkommen gefällt ihr ausnehmend gut und danach kann man dann die Dreckpfoten auf meiner Hose abwischen beim Hochspringen und beschmusen lassen. 🙂

Muss los.

Kommentare sind geschlossen.