das Vorstellungsgespräch

Ja, eigentlich sollte es ja so sein, dass sich die Suchende möglichst vorteilhaft dem Arbeitgeber präsentiert, um die Stelle zu bekommen. Aber nicht zum ersten Mal hab ich zu spüren bekommen, dass es mehr freie Stellen als potenzielle Arbeitnehmende gibt und irgendwie hat sich definitiv mehr der Arbeitgeber mir gegenüber als attraktiver Arbeitgeber präsentiert. Sehr merkwürdiges Gefühl. Meine Nervosität ist sofort verflogen.
Grundsätzlich ist das Ganze sicher spannend. Die Leutchen waren echt total nett und sympatisch und vor allem normal gekleidet und obwohl sie Sivil-Architekten waren (Also Mastergrad) waren sie kein bisschen überheblich (okay, ich hab da so gewisse Vorurteile gegenüber Architekten :-))

Wenn…tja, wenn ich in meinem Herzen nich eine Handwerkerin wäre. Und keine Innenarchitektin. In diesem Büro wäre mir das zu einsame irgendwie. Jeder sitzt für sich mit reichlich Platz und Raum umzu. Irgendwie nich so ganz mein Ding. Ja nee, ich warte lieber weiter auf den perfekten Jobb. Den es ganz bestimmt irgendwo gibt.

Apropos, ich habe mich gestern Abend das erste Mal wieder bei IKEA beworben. Mich sprang da so eine Stelle an in der Kommunikation und Einrichtung, der Abteilung wo ich auch damals in Bielefeld Praktikum gemacht hatte. Und zwar handelt es sich eine Jahresvertretung als Zwischenleiterin. Direkter Rapport an den Abteilungsleiter. Also auf deutsch heisst die Stelle mein ich Ersteinrichterin. Wär in Billingstad knapp unter Oslo.
Hab mit Ralf darüber gesprochen, er hat nix dagegen, ein Jahr eine Pendelbeziehung zu führen. 🙂 So jez mal rein theoretisch.
Da ich ja nach zwei Jahren Betriebszugehørigkeit quasi ein recht auf Beurlaubung habe, ohne das mein Arbeitsvertrag aufgehoben würde, wäre das sogar eine sichere Sache. Mal gucken, ob sie mich einladen.
Ich hab mir mit dem Anschreiben nicht gaaanz so viel Mühe gegeben und fand die Bewerbung über die Homepage auch etwas anstrengend.

Lidl hat sich zwecks der Bygningskonsulentstelle noch nicht gemeldet, hab aber schon mitbekommen, dass die nicht die Schnellsten sind, was die Auswhal angeht, ausserdem sind die ja vom Denken her doch eher deutsch angehaucht *ggg*. Ich jedenfalls bin relativ entspannt, hab ja Sicherheit und Zeit.

Abgesehen davon, dass ich møglichst wenig Gedanken an den Sprachkursbeginn am Donnerstag verschwende, wo ich a) weder Plan hab wer kommt mit welchen Vorkenntnissen, was die lernen sollen und ob ich das überhaupt klar kriege. Aber auch hier abwarten und Tee trinken. Eine spannende Woche erwartet mich jedenfalls, in der ich nebenbei auch noch ein bisschen arbeite *g*. Z.B. jetzt im Meisterkurs mit der Steuererklærung eines Friseursalons. *brech*.

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