Der Dachs

Jahaha, wir leben ja auf dem Land. Quasi.
Und da gibt es neben vielen Katzen, Hunden, Mäusen und Ameisen auch noch andere Tiere. Gut, die Vogelpopulation hat Kittie etwas geschrumpft die letzten Jahre, aber na gut. Dafür haben wir ja zwei Vogelimbisse-nistkästen und helfen beim Nachwuchs produzieren.

Jedenfalls es gibt hier auch Tiere, die ich so als Großstadkind eher seltsam finde. So habe ich doch tatsächlich schon einen schwimmenden Biber gesehen bei uns im Fluß, kannte ich ja nur vom Bild bisher. (Ist das jetzt eigentlich peinlich?)
Und in unserem Garten, bzw. in unserem Wohnviertel lebt ein Dachs.
Unter dem Johannisbeerstrauch -baum ist eine Winterhöhle.
Die Tage muss ihn irgendwas gestochen haben, jedenfalls flitzte er von gegenüber über die Straße vorbei am Mann und zwei Nachbarn im Plausch und unseren Hang runter. Ich hab es leider nicht gesehen.
Und vor ein paar Nächten – so gegen Mitternacht – hörte ich ihn gar ganz schauerlich grunzen und brüllen, sah seine Augen im Licht reflektieren und er flitzte durch die Dunkelheit quer über unseren Hang zum Nachbarn und weiter.
Eigentlich kann ich den Weg nur anhand seiner Geräusche beschreiben.
Sehr schauerlich und ich hoffe nur, dass Kittie sich nicht eines Nachts von ihm erwischen lässt. Auch wenn Dachse angeblich Schisser sind, Kittie ist auch eine Angstkatze und dann kommt es wohl drauf an, wer mehr Angst hat. Oder so.

Jedenfalls hoffe ich nun im Sommer mal selber einen Blick auf das Tier werfen zu können. Kenn ich ja nur aus dem Fernsehen. Oder dem Zoo. 😀