Der Fahrzeugbrief, die Post und das Wetter

Eine kleine Geschichte. Als ich den Mini – weil tot – in Oldenburg abmelden wollte, fiel mir dann ein ‚Mist, der Fahrzeugbrief liegt in Norwegen‘. Logisch. In den Unterlagen, die alle mit dem Mini zu tun
haben. War ich auch felsenfest von überzeugt. Also gesagt, ich schicke den per Post und Paps meldet den Mini ab.

Tjo. Zurück und erstmal nicht mehr dran gedacht. Dann die Steuerforderung vom Finanzamt in die Hände bekommen und auf die Suche nach dem Brief gemacht.

Brief vom Anhänger gefunden. Kein Mini- Brief. Überlegt wo der wohl sein kann und wann ich den das letzte Mal in den Händen gehalten habe (bei der Eintragung der Anhängerkupplung vor einigen Jahren?).

Dann gedacht, ich hab ihn richtig gut versteckt, weil in Hannover ja die Fenster nicht soo toll geschlossen haben und ich in der Einbrecher-Panik lebte.
Schon mal bei der Zulassungsstelle Alarm gemacht. Abmelden ohne Brief nur mit eidesstattlicher Erklärung, die ich wohlgemerkt NUR über die deuschte Botschaft in Oslo schicken dürfte und kostet außerdem 82 Euro.

Beim Finanzamt nachgehorcht wegen Zwangsabmeldung bei nicht gezahlten Steuern. Kostet eigentlich nur 30 Euro, kommen aber noch 140 Euro für den Gerichtsvollzieher dazu. Lohnt also nicht, ist noch teurer.

Dann bei Mama verlauten lassen, dass dieser verfluchte Brief verschollen, und dass hm vielleicht Papa den ja mal hatte und ob ich ihn mal frage….
Und siehe da. Mal wieder voll umsonst die Welle gemacht und den Mini längst abmelden gekonnt. Den Fahrzeugbrief hab ich – als ich nach Hannvoer gezogen bin – zur Verwahrung zu Paps gegeben. Na doll…aber jetzt kann der Mini dann also doch abgemeldet werden. 🙂

Nächstmal also doch wieder ‚erst fragen, dann suchen‘ 🙂

Außerdem hatte ich heute ein samtale mit meinem Chef bei der Post. Erstmal wollte der eigentlich nur noch zusätzliche Schichten bekanntgeben (einiges hatte ich schon gestern gesehen beim Personaltreffen).

Somit bin ich im April fast jeden Tag mit mindestens 3 Stunden Post versorgt, sowie allen Samstagen und in der letzten Woche voll. Sehr zufriedenstellend. Trotzdem schreibe ich mal die ein oder andere
Bewerbung, im Training bleiben kann ja nicht schaden. Grundsätzlich arbeite ich ja gern bei der Post, ich mag alle meine Kollegen UND den Chef , was mehr ist als ich von meinen meisten Stellen sagen kann. Am
Chef ists dann spätestens immer gescheitert *gg*.
Außerdem war dann noch ein kleines Beurteilungsgespräch und wie es mir geht, was ich so finde, weil ist ja Mitte der Probezeit. Dabei ist mir wieder die höfliche Art der Norweger aufgefallen.

Aber darüber hatte ich gestern im Sprachkurs mit einer anderen Deutschen schon diskutiert. Wenn man sich in einer Kultur grundsätzlich duzt und mit Vornamen anredet, dann ist das mit der Distanz schon
schwierig und deswegen verpackt man Kritik entweder so, dass keienr merkt dass es sich um Kritik handelt (jedenfalls ich nicht *g*) oder man sagt lieber selber was noch nicht gut geht und kriegt dann
freundliche Zustimmung. 🙂 Soll heißen, ich habe lieber gleich angemerkt, dass ich mit den ganzen Routinesachen gut klarkomme (es hat sich auch bis zum Chef durchgesprochen, dass ich allen Kollegen ständig und immerzu Hilfe anbiete oder frage, ob die noch was tun müssen, was ich erledigen könnte, so bei Feierabendabrechnung und so) und aber selber finde, dass ich zuwenig Konten verkaufe. Was ja stimmt und was ich auch schade finde, aber ich krieg den Dreh einfach noch nicht so recht. Es ist halt was anderes, ob ein Kunde reinkommt und nach einer Sache fragt oder ob man so nebenbei von selbst davon anfängt. aber das wird schon noch.

Die Sonne scheint, ich habe eine Hacke gekauft, um dann bald im Garten mit Gerümpel rausharken zu beginnen. wobei, wenn alle Grasteile, Wurzelgeflechte, großen und mittleren, sowie kleinen Steine und Ästchen aller Art da raus sind, dann bleibt glaub ich ziemlich wenig Erde übrig. *ggg*.
Noch gehts nicht, ich hab eben den Spaten-Test gemacht. Alles unter den ersten drei Zentimetern ist noch gefroren. Lohnt also noch nicht raus zugehen. Andererserits versinkt man dann wenigstens nicht bis zu den
Knien im Schlamm. *grübel*.

Nee, aber nachher. Ich muss jetzt erst weiter an der Geburtstagseinladung für meinen Paps basteln, die wurde schon dringend nachgefragt.

Also. Bis denne.

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