Der letzte Arbeitstag

Der war für Freitag geplant, der Chef hatte auch nichts dagegen. Ich hatte mir gedacht, ich mache zum Abschied Waffeln statt Kuchen, fanden meine Kollegen klasse. Nachdem ich das Teig anrühren von Donnerstagabend auf Freitagmorgen verschoben hatte, fiel mir dann gleich morgens ein, dass eh keine Milch da war. Also alles in die Firma geschleppt und dort den Teig gemacht.
Ich bin dann noch ziemlich in Streß geraten, von wegen wirklich endlich die letzten Mails/Dateien usw. in die Datenbank einpflegen, alles andere entsorgen, die letzte 20seitige Auftragsbestätigung durchsehen usw.
Zum Abschied hatte ich dann wie üblich angeboten, dass sie mich jederzeit anrufen können wenn Computerprobleme auftreten, bzw. mal wieder jemand was in der Datenbank nicht hinbekommt.
Die Seele des Hauses hat dafür gesorgt, dass ich ein Abschiedsgeschenk bekam, einen 500 NOK-Gutschein für Ark Buchhandel *freu*. Der Chef ruderte sich dann durch eine kleine Abschiedsrede, sehr lustig wie er so nach Worten rang, hehe.

Montagmorgen werd ich mir jedoch noch eine kleine Tour zur IKEA-Baustelle geben, dem Vorarbeiter dort die letzten Instruktionen bzgl. Türen und Fenster geben. Und noch ein paar Baustellenfotos machen können hoffe ich. 🙂

Und dann bin ich frei. Frei bis Monatsende endgültig zu gesunden und mich munter in die Bewerbungen zu stürzen. 🙂
Die Stelle in der Frauenwerkstatt hat nämlich jemand anderes bekommen.

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