Die Brille auf den Wal-Inseln

Ja, gestern haben wir mit Bekannten und deren neuen Boot einen Ausflug gemacht. Zu den Wal-Inseln, einem Steinhaufen mit ein bisschen Grün in den Schären. Quasi der letzte Haufen vor dem Meer.
Sehr schön war es da mit viel Sonne und einem Picknickplatz im Schatten.
Beim Rumklettern zwischen den Felsen ist mir dann irgendwie wohl meine normale Brille weggefallen, meine Sonnenbrille hatte ich auf der Nase.
Jedenfalls hatte ich die beim an Land gehen in meine Hemdtasche gesteckt. Meinte ich. Möglich, dass sie aber auch im Nirwana zwischen Schwimmweste, Sweatjacke und Hemdtasche nicht richtig eingesteckt war.
Jetzt ist sie jedenfalls leider leider weg.
Ich hatte auch keine Ambitionen, jede Felsspalte auf der Insel abzusuchen, vor allem war ich schon ziemlich viel rumgeklettert bevor es mir aufgefallen ist.

Nun werd ich also mal die nächste Zeit meine ‚Bürobrille‘ – so genannt wegen eines recht zierlichen Daseins, deswegen selten getragen – auf der Nase haben und wenn ich im Juli in D bin, dann hab ich wohl eine Ausrede um mir mal eine neue Brille zu kaufen.
Die geliebte Alltagsbrille hatte immerhin schon 13 Jahre auf dem Buckel.

Ach ja, der Norwegeneinfluss auf mich geht so weit, dass ich mich keine Sekunde aufgeregt habe oder in Panik verfallen bin, sondern es nur schade finde.
Abgesehen davon gibt es schlimmere Dinge, die man auf einer Insel mit Felsenspalten verlieren kann, z.B. Autoschlüssel – wenn man keinen ersatz mit sich hat und eine gute Stunde von zuhause weg ist. Oder Geldbeutel mit allen Papieren und Karten. Oder Mobiltelefon. Wobei Letzteres auch eher noch unter ‚blöder Schaden‘ verbuchbar wäre, der Verlust wäre mich mich nicht soooo groß, denn ich besitze ein Adressbuch und eine Sicherheitskopie der Adressen in Outlook 🙂

Najo, so kann es kommen. Ralf ist dann zurückgefahren, denn mit Sonnenbrille im Dunkeln ist auch nur suboptimal. 🙂

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