Die Buchregale

Unsere Buchregale sind endlich da. Nun ja. Glücklich werde ich mit ihnen nie werden, allein schon wegen der nervigen Vorgeschichte. Abgesehen davon, dass ich aus rein fachlicher Sicht die Qualität unter aller Sau finde. Ein Handicap-Unternehmen welches Kühen baut und damit reklamiert Möbel nach Maß zu bauen, sollte das auch beherrschen. *grummel*. Ich bin ja mal gespannt auf die Rechnung. Zwei zum Preis von einem wäre wohl angemessen.
Jedenfalls, nun stehen sie da.
Erst sahen sie aus, als wäre viiieeell Platz drin.

buchregalefertig

Hmpf. Dann jedoch… ich hatte dem Herzliebsten großzügig die oberste linke Reihe angeboten, denn eigentlich sollte ja ein Regal für ihn sein und eines für mich. Jedenfalls bevor wir das schwarze Expeditmonster gekauft hatten, welches nun voller Ralf-Bücher ist, beidseitig versteht sich. Zusätzlich zum selbstgebauten Taschenbuchregal neben seinem Computerplatz. Somit sind also genau 5 Fächer des Herzliebsten, derweil alle anderen Fächer von meinen Büchern belegt sind. Und alle Rest-CDs sind auch oben reingewürgt, dazu brauche ich eh die achtstufige Leiter um da ranzukommen. Und in meinem Arbeitszimmer ist das Regal nun fast leer, nur noch die Patchworkbücher sind dort. Derweil die Wohn- und Einrichtungsbücher, sowie alle Kochbücher weiter ein Dasein hinterm Sofa im IVAR fristen.

Jedenfalls…..öhm…was machen wir jetzt wenn wir noch neue Bücher in den Bestand aufnehmen möchten? Ob wir vielleicht das Außenhaus in unsere Privatbibliothek umbauen? Mit überdachtem Gang direkt vom Balkon? *rofl*.

buchregalevoll

Vor das offene Fach kommt nun doch noch eine Tür.

Im Übrigen ist das toll, so ein Wiedersehen mit Büchern, die monatelang in Kisten liegen mussten. Insgesamt würde ich sagen, habe ich noch rund 5-7 Bücher, die ich noch nicht gelesen habe.
Ob ich jemals dazu komme ‚Orlando‘ von Virginia Woolf zu lesen? Das liegt da schon mindestens 10 Jahre. Dabei fand ich damals als Teenie den Film total klasse. Naja, findet sich schon. Erstmal kämpf ich mich weiter durch diese mittelmäßige englische Vampirschmonzette mit dem bescheuerten ungeschickten Mädel als Hauptfigur….

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Kommentare:

Geschrieben von Christiane Mo, Oktober 05, 2009 09:15

Ja, ja, so ist es mit den Norsk-Geschädigten LOL das verb „reklamieren“ bedeutet leider auf Tysk nicht „werben“. Oder war das ein Freudscher?

Die Idee mit dem Außenhaus als Bibliothek finde ich erstklassig! Den überdachten Gang könnt ihr ja nochmal überdenken, ein Schirm reicht doch auch, oder 😉

Geschrieben von schneemaennchen Mo, Oktober 05, 2009 12:47

„mittelmäßige englische Vampirschmonzette mit dem bescheuerten ungeschickten Mädel als Hauptfigur“

du sprichst von der (im deutschen) „biss“-serie?

falls ja,

uff endlich mal jemand, der meiner meinung ist. ich hab ja nach dem ersten band entnervt aufgegeben. vielleicht versuch ich mal die finnische übersetzung zu lesen, ist ja nicht so anspruchsvoll und schadet nix, wenn man nicht alles versteht…

lg

schneemaennchen

Geschrieben von the-sun Mo, Oktober 05, 2009 13:34

@Schneemännchen: Ja, genau die meine ich. Habe die vier Bände, davon 2 deutsche und 2 englische gegen Portoerstattung bekommen. Die beiden deutschen Bände hab ich so nebenbei beim Essen weginhaliert, dafür ist solche Kost genau richtig. Der Plan ist, die beiden englischen auch noch zu lesen und dann alle vier gegen Portoerstattung wieder wegzugeben *gg*.

@Christiane: Der Fehler wäre mir nicht mal aufgefallen. 🙂 Das norwegische ‚reklamere‘ bedeutet im Deutschen sowohl ‚etwas reklamieren‘ wie auch ‚werben‘. Nur die 1zu1-Übersetzung zu reklamieren wie werben funktioniert natürlich nicht. uff.
Ausserdem bauen sie natürlich Küchen, keine Kühe.
Humpf, vielleicht sollte ich mal mein Deutsch wieder ordentlich beherrschen lernen, statt über anderer Leute Fachkompetenz zu lamentieren.

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