DK-Impression und Magenspiegelung

Jetzt habe ich noch gar nicht weiter erwähnt wie nett es in Süddänemark war.

Für die, die noch nie an der See waren:

steinsammelstrand3

Es war ein Steinsammelsandstrand. Natürlich Ebbe, wenn ich da bin 🙂

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Und als ich dann den Koffer öffnete, um die alten Sachen auszupacken, siehe da *frechgrins*:

nandi-in-koffer

Wie oft habe ich schon erwähnt, dass Nandi gerne in Koffern und Taschen sitzt?

Ansonsten nicht wirklich Neues. Heute eine Magenspiegelung gehabt und ich sag dem Mann noch, ich reagiere empfindlich, als ich auf das Betäubungsspray für den Hals auch schon mit übelstem Gewürge reagiere, derweil der Mann da ganz überrascht war. Schlauch durch Nase brachte nichts ausser Tränen meinerseits, durch den Mund ging dann, auch wenn ich schon lange nicht mehr so gewürgt habe. Immerhin ist dadurch die Zeit schnell vergangen.
Im Beruhigungszimmerchen bin ich dann ganz schnell eingeschlummert und aufgeschreckt mit dem Gedanken, ich hätte jetzt doch meinen Wecker überhört. Ja, klar.
Immerhin ist nun offiziell, was ich seit Jahren vermute, aber was niemand mal ernst genommen hat, der Muskel zwischen Speiseröhre und Magen schließt nicht ordentlich und deswegen habe ich immer Sodbrennen.
Das 100er Paket von Tabletten gegen die Entzündung soll wohl erstmal helfen.
Den restlichen Tag fühle ich mich nun als hätte ich eine Schnur um den Hals gewunden und einen Stock in der Speiseröhre.
Aber ehrlich, ich habs mit schlimmer vorgestellt. eigentlich war es harmlos und nach gerade mal einer Stunde war ich schon aus der Praxis wieder raus, inkl Vor- und Nachgespräch, Diagnose, Ausruhen/Nickerchen und reingucken. Nicht viel.

Dienstag war ich bei der Hausärztin, ich zeige alle Anzeichen einer Depression, super genau das was ich brauche um aktiv und glücklich eine neue Stelle zu finden. Ich verbringe die Tage mit ignorieren der Diagnose. Sie wollte mich krank schreiben, das wollte ich wieder nicht. Es gibt nichts Blöderes als in der Kündigungsfrist krank zu werden. Mein Blinddarm damals in der Kündigungsfrist war wenigstens noch was ’sichtbares‘ und nicht so ne popelige Mädchenkrankheit.
Wir haben uns auf eine ‚aktive Krankschreibung‘ geeinigt, ich dachte dabei rücksichtsvoll an die Firma. Voll für’n A…., gedankt wurde es mir natürlich nicht, ich mache quasi nur wieder unnütz Arbeit damit. Da muss man nämlich zusammen beraten wieviel Arbeit man machen kann und wann und der Arbeitgeber muss das zurechtlegen. Tja….hätt ich mal. Aber dann müsste ich mir womöglich eingestehen, dass tatsächlich was dran ist…an der Diagnose.
Ich tu aber lieber erstmal so als wär gar nichts und ich nur ein bisschen komisch zur Zeit. Damit krieg ich zwar auch nicht mehr auf die Reihe, aber egal. Im Selbstbescheißen war ich schon immer ganz gut, im anderen was vormachen noch viel mehr.

Und nein, ich möchte keine ‚armes Hasi‘-Anrufe und kein Mitleid, ich komm schon zurecht, danke.

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