ein super netter Abend

Ich hatte einen superklasse Abend mit meiner Kollegin. Erst was essen. Selbstbastel Essen quasi, mexikanische Fa-dings oder so. Sowas wie Tortillas basteln. Lustig. Und obwohl ich extra auf die scharfe Soße verzichtet habe, war da noch so ne Mischung aus Paprika mit gebratener Ananas und Zwiebeln dabei, die einfach nur megascharf war (und die ich dann ausgelassen habe nach dem ersten Bissen).

Aber lustig über alle Leutchen in der Firma gequatscht und ausgetauscht.

Das Konzert war ulkig. Ravi ist so ein kleines Männchen, unter 1,60 m groß. Dann steckt norwegischer massentauglicher Rap noch in den Kinderschuhen, er ist mit einer der ersten. Und der Erfolgreichste.

An die norwegischen Zahlenverhältnisse muss ich mich erst noch gewöhnen. 200 vorverkaufte Karten für ein Club-Konzert sind viel und 300 Leute ist gut besucht. Unglaublich. War also für deutsche Verhältnisse nicht mal halb voll 🙂 Irgendwie hab ich so das Gefühl, dass Norweger nicht so die Konzertgänger sind. Oder nur im Sommer oder was weiß ich. War aber spaßig. Und meine sonst so zurückhaltende Kollegin ist eine kleine Tanzmaus und wir hatten unglaublich viel Spaß, teilweise zu zweit auf der Tanzfläche. Und nett ist ja, man kann in Norge wie der letzte Idiot tanzen, das merkt keiner. Die Leute sind schon betrunken wenn sie in den Club gehen und alle die auf der Tanzfläche sind, sind sturzbetrunken. 🙂 Man kann also nix falsch machen und ganz entspannt sein.

Und Torsti wird sich noch ärgern, dass er nicht mitgegangen ist, wir sind nämlich gleich am Anfang von zwei Megawuchtbrummen angesprochen worden. Groß, megagutaussehend mit Wallemähne und einfach nur makellose Zeitschriften-Modelfrauen. Die eine 27 und Hausfrau und Mutter von 2 Kindern und die andere studiert Krankenpflege. Beide natürlich gut angeheitert, aber wir haben uns sehr gut unterhalten und viel gelacht. Und jez geh ich inne Heia. Und das wir den Frauenabend irgendwann wiederholen steht auch schon fest.

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