ein Wattetag

Der Tag fühlt sich heute ziemlich klebrig an. Als müsste ich mich durch Sirup kämpfen oder durch Zuckerwatte.
Gestern Abend noch etwas in Selbstmitleid gebadet. Als ich von der Post kam, da standen bei uns unten an der Ecke zwei Motorräder, fertig gepackt für die Tour bzw. das Motorradtreffen. Mit dem Koffer für den Hund, der da vorwitzig rauslugte. Da hat’s mich echt getroffen. Die Smilies sind zum Hamburger Minitreffen über Pfingsten. Und ich fahre mit einem Opel-Kasten, der mir nicht mal gehört.
🙁 Da war ich echt voll traurig, dass der Mini tot ist. Und ich weiss gar nicht, seit wieviel Jahren ich Pfingsten NICHT auf einem Minitreffen war.
Dazu dann noch der Blick auf mein Konto und ein mieser stressiger Tag in der Post und das war’s. Ein lieber Brief von einer Freundin in Kanada ist angekommen, da hab ich mich dann sehr gefreut, wurde aber gleichzeitig wieder sehr traurig, weil ich diese Freundin sehr vermisse.
Und ich eigentlich so einige Leute vermisse, von denen sich noch keiner wieder bei mir mal gemeldet hat. Ich weiss ja, aus den Augen aus dem Sinn, aber trotzdem schmerzt das halt.
Vielleicht ist einigen auch nicht wirklich klar, dass ich jetzt erstmal hierbleibe. Ach Mist.

Ausserdem nervt mich unser mittlerweile 4 Wochen bei uns wohnender Besuch, der den Hintern nicht hochkriegt und das Haus ausser für Arbeit eigentlich so gut wie nie verlässt. Und nicht wirklich aktiv eine Wohnung sucht. was ich jetzt schon übernommen habe. Es gibt ja wirklich schöne kleine Wohnungen hier (‚hybel‘). Weiss gar nicht, wieso Torsti in so einer dunklen Kjellerwohnung gestrandet ist. 🙂

Heute schliessen wir im Übrigen eine Stunde eher, weil ja Pfingsten und Nationalfeiertag ist. 🙂

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