Ein Wink aus dem Einkaufswahn

Nein, ich doch nicht. Ich shoppe derzeit nix außer Milch und Brot.

Ich arbeite, damit die anderen shoppen können. Ist ja auch recht schön, spart verhältnismäßig viel Geld.
Langsam hab ich es  jedoch satt, automatisch Verantwortung für alles Mögliche zu haben, weil sonst keine bei uns welche haben will, weil alle die was zu sagen haben im Urlaub sind.

Ich will mich nicht um alle möglichen Probleme kümmern, sowie für Abholung der Container sorgen und die Aufräumhilfen nötigen doch ein bisschen mehr Pappe dort reinzustopfen und nicht so zu tun als wäre er schon voll (‚Wie, da kann man auch noch von zwei anderen Seiten ran? Ich dachte, die eine Tür wäre die einzige.‘)
Dem obersten Geschäftsführer mailen, dass nun aber wirlich der Hublift zu gefährlich zum Benutzen ist – nachdem er vor 4 Wochen mit einer Palette Wachstuchrollen 2/3 umgekippt ist, sich dabei aber so unter der drunterstehenden Stoffpalette verfangen hat, dass die eine Gabel verbogen wurde. (Ein neuer ist bestellt, schön dass wir das auch erfahren, wo doch nicht mal unsere Chefin das weiß).

Außerdem, wieso ruft die Chefin mich an auf dem eigenen Mobiltelefon und warum nicht das Telefon im Laden *grrr*. So schlimm ist ja nun auch nicht und an der Info/Kasse sind ja auch nur die, die schon länger da sind, keine Sommeraushilfen.

Außerdem, zwei von den unsrigen hören nach dem Sommer auf, wg fertiger Ausbildung und Umzug in eine andere Stadt *schnief*, davon eine Lieblingskollegin und eine sehr unbeschwerte junge Frau, bei der ich immer denke, dass ich ja auch mal so unbeschwert war….damals….als ich jünger war *gg*.
Die eine von den Guten bei den Sommeraushilfen hat schon eine feste Stelle für nach dem Sommer *seufzenttäuscht*, eine von den anderen ist a) eigentlich ausgebildete Bäurin und b) sowieso schwanger und c) gleich mal nach 2 Tagen 2 Wochen krank gewesen. Bei der Rückkehr fragte sie gleich am ersten Tag, ob sie eher nach Hause gehen könnte *argh*.

Jedenfalls wird sich mein Status nach den Ferien in jedem Fall ändern und ich überlege schon die ganze Zeit, welche Schichten ich gerne hätte und sowieso, völlig sinnbefreit, weil ich ja eh nicht weiß, ob die Vertretungsschichten die ich jetzt habe belegt sind oder nicht.
Also, ob die Langzeitkranke, der diese Schichten ursprünglich ‚gehörten‘ ein gesetzliches Recht auf genau die gleichen Schichten hat, oder ob die fest an mich vergeben werden können. Mal schauen.

Diese Woche arbeite ich 6 Tage, Dienstag und Mittwoch habe ich jeweils statt um 10 bereits um 8.30 angefangen, was dann Samstagabend insgesamt eine 43,5 Std-Woche bedeutet. Eigentlich wollte ich mir ja als Belohnung für die Schufterei ein neues Zelt kaufen, aber ich hab da noch 2 Rechnungen vom Onlineshop – Ware und Werbung – also wirds wohl doch nix damit.

Ich fahr dann mal an meinen Lieblingsarbeitplatz. 🙂 Ein bisschen Jammern muss schon mal sein.

PS: Bei dem unbeständigen Wetter im Juli muss es die Hölle sein Arbeitspläne zu planen.
Montag und Dienstag- nach dem verregneten Sonntag – haben sie uns bei Regen und wolken die Bude eingerannt, derweil gestern – bei beständigem Wetter und Sonne zwischendurch – entspannte Ruhe – also ganz normaler Betrieb herrschte. Ich freue mich jedenfalls schon auf nächsten Jahr und einen entspannten Februar bis Mai *ggg*.

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