Eine gebrauchte Longarm. Haben wollen?

Eine Longarm ist bei finn.no drin. Gegen Gebot. 12 Fuss, also knappe dreieinhalb Meter.
Eigentlich genau das, was ich haben will. Günstig. Haben wollen.
Erfordert einen Expressausbau des Aussenhauses, aber egal, das muss ja eh irgendwann noch.

Da ist es gut, wenn man sich vorher informiert. Um nicht im Zuge der Euphorie und so…
Mit dem Herzliebsten geredet über Werkzeuge (haben wollen), mit dem Unternehmervater über Risiko geredet (haben wollen).
Mail getauscht mit dem Produzenten in den USA. Maschine kann aufgerüstet werden um mit Datenaustausch zu arbeiten. Produzent sagt, Maschine ist alt, kann aber wenn der preis stimmt ein echtes Schnäppchen sein.

Eine Rechnung aufgemacht, Materialverbrauchskosten Aussenhaus (Hm.). Zeitverbrauch (Haben wollen?). Reisekosten, um die Maschine ggf. nördlich von Bergen zu holen (haben wollen?).
Eine norwegische Longarmvertrieblerin angerufen und nach dem Preis einer neuen kleinen Innova-Longarm gefragt, ohne Computer. Hmpf.
Dann diesem jemanden erzählt, wieso ich danach frage. Nach dem Gespräch eine ganze Ecke schlauer gewesen.
Eine Vorteile/Nachteile-Liste erstellt. Nicht haben wollen?
Warte nun auf eine Antwort des Produzenten bzgl og es noch mehrere A1-Maschinen in Europa gibt. Wenn nämlich nicht, dann nicht haben wollen.
Wenn doch, nun ja, dann nehme ich da wohl mal Kontakt auf.
Darüber hinaus drückt das, was ich nun an neuem Wissen mit mir rumtrage doch den Preis.

Eine erfahrene Longarmerin sagte, ohne Stichregulierung muss man verdammt gut sein, um gleichmässig zu quilten. klar, ich merke ja selber wie schwer es ist auch mit gleichmässiger Geschwindigkeit in Kurven gleichlange Stiche zu erhalten.
Im Moment tendiere ich also eher von ‚haben wollen‘ zu ‚eher weniger haben wollen, aber vielleicht doch‘.
Mal gucken, ob ich heute noch ne Mail im Kasten habe, ich lasse das noch mal zwei Nächte gären.

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