Eintragslos

Die letzten 7 Tage waren – tja – bloglos. Konnte mich nicht aufraffen, wie zu so vielen nicht.

Die letzte Schwedenstunde – leider? , ein Termin bei der Hausärztin, die im Gegensatz zur Arztwacht gleich erkannt hat, dass es im Ohr nicht wegen der Erkältung juckt sondern wegen einem Ekzem, weswegen ich mich nun mit Ohrentropfen in einer Metalltube rumquäle. Toll dosierbar *ironieaus*.
Immer noch schlapp und krank geschrieben – und nein, es liegt nicht daran, dass ich zu wenig bewege. Nicht mehr oder weniger als sonst, nur eben, dass mich die kleinste Betätigung erschöpft.
Völlig nervig so ein Zustand, will ich doch nur gesund sein und wieder ordentlich arbeiten gehen können, was auch immer das dann sein kann.
Jetzt versteh ich die eine Dame vom Nähkurs im Frühjahr, die aufhören musste zu arbeiten wg Krankheit und meinte, das wäre überhaupt nicht lustig, als wir anderen ihr ein bisschen die viele freie Zeit neideten.

Die Arbeiten an unserem Haus schreiten zur Abwechslung voran, Mann und Fastschwägerinnenfreund haben sich fachgerecht an die Außenwandisolation des Kellers gemacht. Sieht schon ganz gut aus, fehlen noch die Hälfte Dübel und dann wird geputzt und weiß gemalt. Bin gespannt auf die Auswirkung im Winter, bezweifle aber derzeit noch, dass es im Bad so wesentlich wärmer wird. Hm. Ich vermute, dort liegt der Fühler der Fußbodenheizung ein bisschen zu tief, aber das werd ich dann mal austesten, wenn die Heizung wieder richtig an ist. Ganz aus hab ich sie nur in den Schlafzimmern, im Rest steht sie auf 19 Grad. Und soviel sind hier eh immer, hab sie nur im Bad die Tage mal kurz heizen sehen.
Der Sommer ist eh fast vorbei *seufz* und ich hatte NIX davon. 🙁

Freund und Nachbar haben uns gestern dabei geholfen, den Dachüberstand an den Giebeln zu entfernen. Packt man sich an Kopp, echt. Haben die den nicht mal angeschuht, sondern einfach nur nen Rahmen gemacht und angenagelt. Hielt sich eigentlich nur durch die Dachpappenschindeln. Total bescheuert. Kein Wunder, dass das schon lange abgeknickt ist. Ein Wunder, dass es uns im Winter nicht stumpf auf den Kopf gefallen ist. *grr*.
Jetzt ist das Haus zwar ein bisschen nackig, sieht sehr sehr seltsam aus. Aber egal, wenn das Windbrett gemalt ist, dann geht’s sicher. Und ist ja nicht für ewig, in ein paar Jahren werden wir auch um eine neue Dachdeckung nicht herumkommen.
Asphaltschindeln am Meter halten halt nicht ewig. Ach ja, die ursprüngliche Dachfarbe war – grün. *schauder*. Sie haben nämlich vor geschätzten 20 Jahren schon mal eine zweite Lage auf die erste Lage gelegt.

Dieses Jahr schaffen wir wirklich was außen und es ist echt schön zu sehen, dass wir was hinkriegen.

Nächste Woche habe ich vor, ganz bestimmt endlich die frisch geschnittenen Zaunlatten zu malen, damit der verflixte Grenzzaun fertig wird und wir alles andere in die Wege leiten können. Die Sicherung der Parkplatzmauer wäre unbedingt noch vor dem Frost zu machen.

Snakkes, ich nehme mir jetzt erstmal ein Buch.

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