Entsorgungsprobleme

Immer wieder zwischendurch bin ich ja am aufräumen und umschichten. Z.B. habe ich jetzt meine Schwarz-Weiß-Negative in Angriff genommen. Werden bei nächster Gelegenheit zu einem deutschen Bilderdienst geschickt und gescannt. Damit die Berge Originale wegkönnen.
So eine CD ist wesentlich praktischer als ein kleiner Stapel überformatige Negativseiten mit Streifen. Wie blöd sind solche Sachen überhaupt. Original CDs aufbewahren, weil man die eingescannt hat. Negative sein Leben lang aufheben, weil man ja noch mal Bilder davon machen wollen könnte??
Wofür? Ich habe keine Kinder, die sich mal dafür interessieren könnten und halte es für etrem arg unwahrscheinlich, dass ich meine Meinung zu dem Thema noch mal änder. Ich denke eher über mehr Katzen, Katzenkinder, Pflegekatzen und ähnliches nach als über eigene Vermehrung. ebenso unwahrscheinlich ist es, dass mein Leben sowas von bedeutend ist, dass sich was auch immer für ein Archiv für einen lückenlosen Lebenslauf aus Fotos, Tagebüchern und Eigenproduziertem einer Durchschnittsperson interessiert.

Um Spuren im Leben zu hinterlassen ist es wesentlich wichtiger aktiv zu sein und Dinge zu verändern. Dass ich DAS kann weiß ich seit meiner Gleichstellungsarbeit an der Hochschule.

Toll ist es auch Dinge zu besitzen, die man dann nicht benutzt, bzw. nur ein Mal. Oder die eigentlich nur rumstehen und Staub sammeln. Dinge mit denen ich umziehe und die ich auch nur beim Umzug in der Hand habe. Die vielleicht teuer in der Anschaffung waren. Suuuper.

Derweil ich hier so vor mich hinphilosophiere schweift mein Blick um den Rechner umzu und sieht haufenweise so Krams. Ich weiß genau, was in allen Schubkästen im Schränkchen neben mir ist und dass ich die Hälfte davon nicht mehr gebraucht habe, seitdem ich mit dem Studium fertig bin. 🙁 Aber wie trennt man sich von teurem Zeichenbedarf, den heutzutage aber niemand mehr braucht? Nagut, es ist erst 6 Jahre her, dass ich mit dem Studium fertig war. Boah, fühl ich mich heute alt *lachwech*. ich glaub, dagegen muss ich mal was tun. Alibi-Bewegung quasi.

Habt es gut.
Ha det bra.

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