entspannt und gelassen…

…sitze ich hier. Nachdem ich die letzten 20 Minuten ein Stück Flokati auf dem Schoß gekrault habe. Anderthalb Jahre hat es gedauert, bis ich Lily auf den Schoß nehmen und kraulen konnte, ohne dass sie fluchtartig wieder runter springt.

Da liegt sie dann zwischen meinem Bauch und dem Laptop, der Kopf baumelt auf der Tastaturauszugskante und sie krallt genüsslich in meiner Hose in Kniehöhe rum. Weswegen ich sie auch nur dann auf den Schoß nehme, wenn ich eine an hab. Einmal den Fehler gemacht, dies mit einer Stoffhose zu tun. Der Schmerzensschrei ließ Lily explosionsartig
verschwinden.

Aber auch so hab ich nachher lauter rote Punkte auf dem Knie. Nachwirkungen. Macht aber nix, nehm ich ausnahmsweise gerne hin. Ist auch für mich sehr entspannend, wenn meine Oberschenkel langsam warm werden und es in meinen Bauch hineinschnurrt. Und ich alle 10 Finger von hinten in das lange seidige Fell grabe und Lily den Rücken massiere. Und dann am Hals und hinter den Ohren. Und unterm Kinn und zwischen den Barthaaren 🙂 Sie mag’s gern und ich auch.

Ich wollte ja extra nicht so junge Katzen, nur für den Fall, dass ich sie irgendwann über habe. Aber ich weiß jetzt bereits mit Sicherheit, sollte eine von beiden irgendwann mal sterben, dann kommt eine neue dazu.
Am Allerliebsten hätte ich eh gern eine dritte Katze dazu.
Sozusagen Unterhaltung für Lily, weil Nandi ist mit jetzt neun Jahren manchmal doch schon sehr bequem und langsam. Ein Leben als dauerträchtige Zuchtkatze macht sich eben doch irgendwann mal bemerkbar. *seufz*. Außerdem müssen wir jetzt echt mal zum Tierarzt
wegen der Augen. Jetzt wo es wärmer ist und dementsprechend weniger Zugluft bei mir, hab ich wenigstens ne Chance, dasss die Entzündung mal abheilt.

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