Erlebtes am Wochenende

Alle Feiertage sind nun vorbei und ich hab gestern echt was massig was vom Papierkram geschafft. Ausserdem haben wir uns gleich zwei Paraden zum 17. Mai angeguckt, erst die Vennesla, welche leider nur 15 Minuten dauerte und dann noch die in Kristiansand. Ich hætte den Norwegern ja schøneres Wetter gewünscht als so ein Hagel-hin-und-wieder-Regen-Wetter mit wenige Sonne. Aber najo. Sollte halt nicht sein.

Ich fand es erstaunlich, wieviele Leute in Trachten unterwegs waren. Nicht bloss die Frauen, sondern auch viele Männer und natürlich die Kinder. Aber es war nett.

Sonntagabend sind Ralf und ich in die Venneslahallen gefahren. Dort war eine Veranstaltung von der Filadelphia Menighet, einer sehr grossen Glaubengemeinschaft hier, die sehr viel Jugendarbeit machen. Die Band war die, die im letzten Jahr die Idol-Wettbewerbe gewonnen hatte (‚Norwegen sucht den Superstar’ quasi), und die waren echt gut. Vorher gab es so Hulk-Vorführung für die Massen (Muskelberge aus dem örtlichen ‚gud’s gym’ (Gottes Trainingscenter) zeigen, was sie alles Nützliches kønnen, wie z.B. Steine zerklopppen oder Wärmflaschen aufblasen). Aber die Musi war sehr nett.

Danach kam dann irgendwie die Aufführung der Jugendgruppe mit der Niederkunft des heiligen Geistes oder so (musste mich erstmal im Lexikon schlau machen, was noch mal genau Pfingsten eigentlich war). Da sind wir dann schnell gegangen, war auch spät genug. 🙂

Wenn man hier bei uns so gar nix mit Kirche am Hut hat, dann ist es echt schwer irgendwo reinzukommen oder Leute kennenzulernen. Andererseits sind sie wenigstens tolerant gegenüber ‚Ungläubigen’ 🙂 also uns. Und finden es nicht schlimm, was mit uns zu unternehmen, obwohl wir nicht an Gott glauben. Sehr erleichternd.

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