Es beißt

Okay, es IST Winter, nicht mehr zu leugnen angesichts der Schneemengen. Es ist nicht mal soo kalt, wenn da nicht der schneidende Wind wäre, der mich in die Finger beißt. So beim Schnee fegen. Es handelt sich nämlich um sehr sehr trockenen leichten Schnee, den man – solange man nicht draufgetrampelt ist – wunderbar mit dem Straßenbesen wegfegen kann. Sehr fein.
Komischerweise haben wir hier mehr Schnee als in Vatneström auf der Arbeit. Aber das war Freitag, kann sich also schon wieder geändert haben.
Es war also definitiv ein Tag zum Drinnenbleiben und rumgammeln. Meine körperlichen Aktivitäten erschöpften sich heute auf drei Arme Holz holen unten vom Haus und das vorm Frühstück. Dabei über die schneeverwehte Treppe geflucht und diese dann am späten Nachmittag freigefegt. ebenso wie die Holzplanken vor der Haustür. Eigentlich wollte ich ja nur den Badezimmer-Müll rausbringen. Najo. Okay, und ich war heute schon im Keller und habe das Ablagebrett von neben der Haustür in Form geschnitten. 🙂

Träg und traurig, ich weiß. Aber ich hatte da noch über 80 ungelesene Emails zu überfliegen. Bin ich doch minder aktiv in der Mailingliste ‚ImAusland‘ und da fand so eine Aufräum-wer-nicht-schreibt-wird-gelöscht-Aktion statt. Weswegen da jez der Bär tobt und ich kaum weder so richtig zum Lesen, noch zum Antworten komme. Meine Aktivitäten in den beiden Norwegenfreunde-Foren sind derzeit auch hauptsächlich auf Mitlesen angelegt.
Man kann nicht alles machen. Aber der Termin für das erste Treffen von ‚Tysk på Sørlandet/Deutsch im Sörlandet‘ steht, der Tisch ist reserviert, der Buschfunk funkt und ich rühre die Werbetrommel.

Ansonsten wird die nächste Woche einfach nur super stressig. Montag und Dienstag ist Meisterkurs. Ich mache echt drei Kreuze, wenn endlich Ende Mai und damit diese verflixte Prüfung ist. Egal wie es ausgeht, ich finde den Aufwand echt zu viel und krieg ja noch nicht mal sooo viel zuhause geregelt an Lernen. Jedenfalls verfolgt mich immer das schlechte Gewissen. Dabei war ich schon immer sehr sehr schlecht im Hausaufgaben machen, besonders wenn sie soviel Zeit in Anspruch nehmen.
Mittwoch ist erstmal Sport, wenn ich mich alleine aufraffen kann, weil meine Kollegin ist bis dahin krank geschrieben, weswegen ich ja auch in der Produktion bin, weil sonst zu wenig Leute da.
Auch am Mittwoch ist das Treffen des Internationalen Frauenklubbs. hmpf. Ich hab nich wirklich Lust, aber ich kann mich nicht beschweren (zusammen mit zwei anderen ‚jungen‘ Frauen), dass da nur alte Langweilerinnen sitzen *gg* etwas überspitzt ausgedrückt, und dann nich hingehen und was ändern. Aber ich überlege doch sehr, ob ich mich davon nicht fern halten soll. Andererseits ist es nur einmal im Monat. Kontakte zwischendurch gibt es so gut wie nicht. Abwarten also.
Donnerstag haben wie endlich mal wieder klassisches Konzert. Und dann ist schon wieder Wochenende. Freitag wollte ich dann nämlich das Unterteil von Ralfs Bettseite fertig machen. Hab ich letzten Freitag schon angefangen, aber um 18 Uhr stellt sich in der Firma die Alarmanlage scharf und ich hab den Code mitgewaschen, weiß also nich mehr wie ausmachen.
Das Ding bau ich, weil ich a) nicht immer allen Siff unterm Bett haben will und b) die Katzen nicht immer in die drei Schubkästen klettern sollen, um dann mit der Zeit alles vollzuhaaren. Oder von unten an der Matratze zu kletten (Kitties Vorliebe).

Essen ist fertig. Kassler. Wir haben vorgestern quasi eine tote aufgetaute Kuh verarbeiten müssen. *lachweg*. Nee, unten im Keller der Gefrierschrank war voll Fleisch und Käse und Gemüse. Und er hängt an einer Dreierdose mit Schalter. Und der ist wie auch immer letzte Woche rausgeflogen. Und alles aufgetaut. Wir essen also die nächsten Tage viel Fleisch 🙂

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