Flucht- und Nähzimmer – reloaded

Wie war das noch, alle 5 Jahre malt der Durchschnittsnorweger seine Wohnung neu?
Jedenfalls, das neutrale Grau ging mir dann doch auf die Nerven, zusätzlich sollte das Hochbett gedreht und sowieso alles anders sein. Denn als ich runterzog letzten Mai hatte ich noch nicht die große Nähmaschine und das große Bügelbrett, sowie die Stoffberge und die Overlock und und und.
Die Schreibtischplatten mussten also weichen zu Gunsten eines größeren Nähplatzes.
Bedeutet aber auch, mein Laptop steht nun irgendwie hier so in der Essecke rum und ich surfe im Stehen. *grr*. An ordentlich arbeiten ist derzeit nicht zu denken.

Jedenfalls, ich habe bis auf meine Klamottenstoffe alles untergekriegt.
Nur der Dachboden – auf den wir glücklicherweise eh nur einmal im Jahr müssen um zu checken, ob noch alles dicht ist – der ist jetzt nur übers Bett zugänglich, 2/3 der Klappleiter stehen nämlich jetzt im Keller. 🙂

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Eine neue Arbeitsleuchte musste ich vom Schweden erstehen für meine Tageslichtlampe, denn die alte Schwenkleuchte schwang nicht wirklich.
Und immer noch ist mein Schneideplatz identlisch mit Nähplatz, aber die Nähma kann dann im Regal stehen, da ist Platz dafür.
An der Wand dieses Klebelaken und daran ein in Arbeit befindliches Projekt,  bei dem ich nicht weiß, was ich weiter damit machen will, geschweige denn was es mal werden soll.

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Hochbett gedreht, mit darunter befindlichem Stofflager. Hinter den Boxen steht noch eine Reihe.
Links ebenfalls Stoff und Zubehör.
Immerhin konnten meine ganzen Ordner mit Rechnungen und Unterlagen im Wohnzimmer stehen, sonst wäre das echt eng geworden.

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Mittlerweile enthält das ‚Multimedia‘-Regal – ursprünglich für’s Bad gedacht, da aber nicht passend – noch zwei weitere Böden, ich habe alle Knopfdosen gegen Schweden-Plastikkästchen GLIS ausgetauscht und bin glücklich.

Und weil ich irgendwie so wenig Platz für ein Bügeleisen habe, sowie die Overlock irgendwie bisher auf dem Esstisch geparkt stand….

…darf ich mich weiter aus dem Zimmer ausbreiten und wenn ich Klamotten nähe, steht die Overlock auf Omas altem – dann mit eingeklappter Maschine – Tretnähmaschinenschrank und das Bügelbrett vor dem Fenster. 🙂

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Dafür hab ich meine alte Schreibtischplatte – Ex-Küchenarbeitsplatte in Eiche – zerschnitten, damit ich eine ordentliche Unterlage habe, denn der Schrank hat sonst halt ein Loch oben.

Farbtechnisch ist das Zimmer nun ’narciss‘ – ein so helles gelb, dass es nur am Bett und an den weißen Fußleisten zu sehen ist, dass es nicht weiß ist. 🙂
Und eine Gardine hab ich genäht, zusätzlich zur Sonnenschutzgardine – in Retrostoff.  Blassgelber Untergrund mit großen (30cm) Blumenköpfen in türkis, orange und knatschgrün 🙂

Snakkes, ich muss zum Zahnarzt, Kontrollguck.

 

 

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