Frohe Ostern und ein Rückblick

Diese Woche:

So ein paar freie Tage haben schon was für sich, besonders, wenn man dann auch noch Besuch eines ebenfalls selbstständigen Freundes hat.
Gründonnerstag ist hier ja Feiertag, ausserdem schaltet Norwegen bereits am Mittwoch ab ca. 13 Uhr in den ferienmodus, ergo wenig Leute unterwegs. Somit habe ich mich vorher entschieden, den Mittwoch schon um 16 h statt 18 h zu zu machen (habe dann im Nachhinein erfahren, dass die Mitgliedsläden der Zentrumsvereinigung bereits um 15 Uhr zu machten, aber die Zeit ging mehr als schnell rum, hatte reichlich mit mir selbst zu tun *lol*.
Morgen Samstag habe ich von 10-14 Uhr auf und bin ja mal gespannt ob überhaupt jemand kommt, das Wetter soll super werden.

Vorgestern habe ich dann noch eine große Nähmaschine, eine Janome S5 Skyline verkauft, das war klasse und verschafft mir kurzfristig Freude, bis ich dann irgendeine große Rechnung damit bezahle, lol, und schwupps ist es wieder weg. Immerhin ein guter Start in den April.

Dann bin ich die Erweiterung der Ladenfläche am Vorbereiten, an dieser Stelle stand bis Montag ein 4×4 Expedit, jetzt steht da ein vom Tischlerfreund neu gebautes Stoffregal (jaaa, ich weiss, das hätte ich selber bauen können, aber ich hab da keine Zeit für, einen halben tag mit Regal bauen zu vertrödeln). Gleich mal die Wollstoffe nach oben, darunter ist alles an Viskosejersey. Das Expedit musste weichen, weil da einfach zu wenig Platz zum durchgehen war, bzw. die im Hintergrund ersichtliche Holzwand in absehbarer Zeit verschwinden wird.

2015-03-30 17.37.36

Letztes Wochenende:

An und für sich hatte ich geplant zur Hobby & Handarbeit-Messe nach Köln zu fahren. Freitagmorgen mit dem Flugzeug über Oslo-Kopenhagen nach Düsseldorf, umständlich aber für nur 1100 Kronen und in 5 Stunden, so hätte ich noch einen halben Messetag gehabt. Mit den Messetickets dann gratis nach Köln fahren, Hotel in Gehnähe der Messe, Messe und Menschen bis Sonntag 17 Uhr, dann mit dem Zug nach Göttingen und mit dem Freund von da am Montag mit dem Auto nach N.
Alles super geplant, wahnsinnig gefreut. Und dann. Donnerstag Wetter in Oslo, angesagter aber trotzdem unerwartete Schneemassen.
Freitagmorgen viertel vor sieben – schon fast am Flughafen – entdeckt, dass mein Flug gecancelt wurde in der Nacht (Zusammen mit dem eine Stunde vorher). Endlose Schlange am SAS-Serviceschalter.
5 1/2 Stunden Schlange stehen. Ja, das ist kein Tippfehler, fünfeinhalb verdammte Stunden.
Umgebucht werden auf 14 Uhr auf die Strecke Oslo-Stockholm-Düsseldorf. Ich so *superfreu* *supererschöpftvomschlangestehen* Da war es 11.30 h. Ich will gerade in die Sicherheitskontrolle, da blinkt es auf dem Abflugschirm. 14 Uhr Oslo – cancelled. AAaaaaaaa.

Ich dreh mich um, gehe die zwei Meter zum Serviceschalter und raunze leicht genervt, sie hätte mich jetzt nicht auf einen Flug umgebucht, den es nicht mehr gibt?
Sie so, ‚echt jetzt?‘, guckt nach oben und alle Serviceschaltermenschen sind ganz überrascht (und finden es augenscheinlich auch nicht lustig, hatten sie doch gerade die Schlange von ziemlich früh morgens fast abgearbeitet). Guckt sie in den Computer und sagt, hm…ich kriege einen Flug für Samstagnachmittag von Kopenhagen bestätigt, aber ich kriege sie nicht nach Kopenhagen. Die nächste Möglichkeit ist dann Sonntag um 15 Uhr. Sag ich, wenn ich erst zum Messeende da bin, dann brauche ich auch gar nicht fliegen, dass hilft mir ja nicht weiter. Dann können sie den Flug auch ganz stornieren.

Gesagt, getan, Flug storniert, super enttäuscht. SUPER SUPER enttäuscht.

Und zur Belohnung darf ich mich jetzt auch noch mit der Reiseversicherung herumschlagen, um Hotel und Zug erstattet zu bekommen.

Nicht weiter erwähnenswert, dass der Freitag gelaufen war und das restliche Wochenende auch nicht schöner oder sonderlich effektiv.

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