Frohes Fest

Es ist schön, die Familie zu besuchen. Das Bruderherz erzählen zu hören. Mit den Eltern austauschen.
Die evtl. letzte Gelegenheit genutzt mit Oma Kekse zu backen und mir danach aus erster Hand von ‚früher ‚ und aus dem Krieg erzählen lassen. Ich bedaure sehr, dass ich nie meine Opas ausgequetscht habe und von meiner anderen Oma weiß ich zwar so einiges, aber Kriegsgeschichten gehören da nicht dazu.
Ein bisschen melancholisch ist es, weil vor sehr kurzem völlig überraschend ein guter Freund der Familie gestorben ist, aber wir haben auch viel gelacht und wie immer an Heiligabend ein paar Runden gespielt.  🙂
Ansonsten, hm, das letzte Mal, dass ich oben in der Wohnung schlafe, beim nächsten Besuch ist die vermietet. Außerdem zieht das Bruderherz im Frühjahr ins eigene Haus im Garten. Und am Elternhaus wird noch fleißig renoviert und umgebaut. Irgendwie ein seltsames Gefühl, weil einerseits nichts mehr ist wie es mal war, ich aber anderseits völlig fasziniert bin, was die Eltern noch alles reißen so zum Rentenbeginn. Aber jetzt passt es natürlich am besten. Und Hauptsache ihnen gefällt es.
Bleibt mir nur noch den restlichen Kleinkram von mir auf dem Dachboden zu entsorgen, wenn ich ihn denn finde lol.

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