Gequäke – KatzenContent

Ganz klar, nach Lilys Tod ist Nandi mehr Aufmerksamkeit zuteil geworden. Was ihr ganz offensichtlich zu Kopf gestiegen ist. Sie verhält sich wie eine kleine alternde Königin.
Rekelt sich in der Sonne auf dem Sofa mit der Aufforderung doch nun endlich die warme Plautze gekrault zu kriegen (sie ist noch recht kurzfellig).
Trampelt wie Kittie rücksichtslos über mich rüber wenn ich unter der Decke liege, nur weil sie gerne da oben in der Ecke am Kopfkissen mal gucken will (um dann wieder umzudrehen und zu befinden, dass es am Fussende doch viel schöner ist).
Und folgt mir im Wohnzimmer auf den Fersen, denn ich KÖNNTE ja unterwegs sein zu dieser magischen lila Box, aus der das ‚Spezialsnackfutter‘ rausfällt, welches besonders gerne irgendwo weit ausserhalb des Napfes vom Boden gegessen wird. (Spezialsnackfutter = wahlweise buntes Trockenwhiskas oder das normale TroFu).

Nun kann sie ja nicht richtig miauen, es gibt nur ‚kräx‘ und ‚mrek‘.
Besonders nachdrücklich macht es ‚kräx‘, wenn ich dann abends endlich schlafen will (nein, auf’s Hochbett muss sie sich immer noch alleine hochquälen) oder mittlerweile regelmässig morgens, wenn der Herzliebste zwar schon hoch ist, MEIN Wecker aber noch 15-25 Minuten bis zum Klingeln hat und ich eigentlich noch schlafe. Grr.
Dann – aber wirklich fast nur dann – geht mir diese Katze sowas von dermassen auf den Senkel, ich könnte sie erwürgen.

Kittie dagegen kriegt Frühlingsgefühle und geht endlich wieder häufiger raus. Der Pelzwechsel hat noch nicht angefangen, ist wohl nicht mehr lange hin.