Gleich ist es geschafft

Um viertel nach vier werden hier die Schotten dicht gemacht. Dann ist bei den Jungs in der Werkstatt Feierabend und das Büro auch nicht mehr besetzt. Manchmal denk ich, mein paps ist echt etwas hinterher.
Aber er ist eben ein alter Handwerker, wo manche Sachen sind, wie sie sind und nicht anners. Und ich glaub, so Kundenorientierung ist nicht so sein Ding *g*. Zumindest, was die Öffnungszeiten angeht.
Wobei er ja sowieso immer länger arbeitet, also kann auch immer jemand anrufen. Und wenn jetzt im Sommer der Ausstellungsraum kommt, dann ist eh alles einfacher, weil dann kann man sehen, wenn noch jemand da ist und kann auch die Öffnungszeiten für Beratung verlängern.
Ich finde ja eh, dass es reicht, wenn die in der Werkstatt von 7 – 16.15 h arbeiten. Das Büro kann doch ruhig ab 9 besetzt sein bis 17.30 h oder so. Ich würde auch liebend gern dann noch später arbeiten.
Mir liegt dieses frühe nicht so sehr. Leidenschaftlicher Spätmensch. So spät wie zur Zeit ist zwar auch nicht gut, aber kommt schnell, wenn die richtige Aufgabe fehlt und eigentllich nicht mal ein Grund besteht aufzustehen oder abends ins Bett zu gehen. Naja, was soll’s. Ich hab doch noch ein bisschen was hier geschafft. Immerhin.
Das Umändern der alten Kundendaten – mühsam aus dem alten Kalk-Progi rausgefrickelt per Hacking in eine Textdatei – in neue Kontakte im Outlook ist allerdings echt tödlich. tödlich öde und mühsam. Dabei stelle ich dann auch noch fest, dass mir die letzten drei Jahre fehlen. Alles was ich bis jetzt habe sind Kunden vor dem Jahre 2000.
Hmpf. Ich hoffe, T. kann da noch was machen, sonst hab ich hier nen ’neuen‘ Job anne Hacken. *g* Endlos Addis abtippen. Würde ja schneller gehen, wenn ich blind tippen könnte, kann ich aber nicht. Jedenfalls nicht in einem auch nur ansatzweise akzeptablen Tempo. Und die Sonderzeichen und Zahlen hab ich in der Crashkurs-Woche auch nie gelernt.

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