Glückloses Parkettlegen

Oder: wie versaue ich mir effektiv den Tag

Bei Freunden wollten der Herzliebste und ich ein paar Quadratmeter Parkett im Flur legen.
Es fing schon wenig gut an, als wir den ersten Versuch letzten Mittwoch unternahmen.
Beim Blattwechsel an der Kappsäge ist die gußeiserne Welle des Motors auseinander gebrochen. Also alles wieder einpacken und nach Hause.

Heute halb acht hoch. Zum einen fieser Nieselregen und wechselweise richtiger Regen. Zum anderen war das Parkett alt. Massivholz-Stabparkett Eiche. Das haben wir vor ‚einiger Zeit‘ schon in anderen Räumen verlegt und das war im Kellerraum gelagert. Nach 2 Stunden lagen gefühlte anderthalb Reihen.
Dem Hammer fiel der Kopf ab und dem Zugeisen ging der 90°-Winkel abhanden.
Also erstmal los und neuen 1250gr-Hammer und neues Zugeisen kaufen, sowie einen schnicksigen Parkettkeil der sich bereits als sinnlos erwiesen hat.

Nach weiteren zwei Stunden anderthalb weitere Reihen verlegt. Beim endgültigen Durchgucken die restlichen Parkettpakete zu Feuerholz erklärt und den Freunden die traurige Mitteilung gemacht, dass das leider nix wird.
Beim alles wieder Einpacken daran gedacht, dass ‚vor einiger Zeit‘ nicht nur letzten Sommer war sondern vorletzten.
Merke: kein Parkett mehr anfassen, welches länger als 3 Wochen irgendwo rumliegt. Außer natürlich, um daraus dann Feuerholz zu sägen. Argh…

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