Halb eins und der Himmel ist blau

Es ist halb eins nachts…und der Himmel ist dunkelblau, derweil im Norden der Horizont orange-gelb leuchtet. Man könnte auf dem Balkon sitzen und sich beim Reden gerade noch so in die Augen schauen.
Eigentlich sollte ich völlig fertig sein. Wir hatten von Samstag bis heute einen zahlenden Übernachtungsgast – eine Geigerin die zum Vorspielen hier war – und die habe ich heute morgen um viertel vor 5 h zum Flughafen gefahren.
Da war die Sonne schon soweit, dass die höchsten Häuser auf dem gegenüberliegenden Hügel angestrahlt wurden.

Wir haben seit Wochen Sommerwetter und ich hoffe einfach nur, dass es im Juli bedeckt ist und gerne auch mal zwischendurch regnet. Bedeutet nämlich,  die Leute gehen mehr in die Läden und shoppen.
Es ist sehr still und auch wenn ich mehr als genug zu tun habe und die Tage mehr als schnell vergehen, mir fehlt ein bisschen Bargeld in der Kasse, derweil die Rechnungen sich türmen, was mir natürlich Sorgen bereitet.
Aber so lange ich da nicht so genau hingucke gehts mir gut, lol. Oberwichtig ist jetzt einfach der neue Onlineshop und ich setze alles dran, dass der Ende Juli brauchbar ist.
Der Herzliebste fährt dieses oder nächstes Wochenende nach D um seine Ma zu holen und da weiss ich schon, wo ich an dem Wochenende von morgens 10 bis abends 10 sein werde…vor dem Computer im Laden.

Heute das erste Mal umgezogen, der Schneidetisch ist aus der Stoffecke raus, der Angebotstisch mit Jersey und Wachstuch ans Fenster und die 30cm auf dem Eichentisch näher zu den Patchworkmeterwaren. Somit stehen dann hoffentlich keine Kunden mehr mit dem Ballen in der Hand und wollen 30cm, die ja schon fertig sind, oder überlegen,  ob es die Abschnitte auch als Ballen gibt.
Noch wichtiger ist aber, dass ich eher sehe, ob jemand was geschnitten haben will und ich kann die Tür sehen, auch wenn ich am Schneidetisch bin.

Morgen wird die Nähmaschinen-Ecke ausgeweitet, mit einem Tisch im Fenster, wenn das so geht wie ich mir denke.

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