Herstellergeschummel und Stoffgerede

Als ich heute meine letzte deutsche Müslipackung in der Hand hatte – auch Frühstücks-Cerealien genannt, fiel mir die Herstellerangabe der ‚Kalorien pro Portion‘ ins Auge.
Abgesehen davon, dass die Knusperbanane-Schokomischung nur unwesentlich weniger Kalorien als Schokolade ohne Getreide hat, dachte ich mir, wieviel wohl eigentlich diese Portionsgröße ist.
40 gr Müsli plus 60 gr Milch ergibt eine Portion. Sagt der Hersteller.
Das entspricht genau 3 Esslöffeln Mischung plus eine Pfütze Milch.

MEINE Frühstücksration, die ich noch nicht mal für besonders großzügig halt, liegt bei knapp 100 gr. Plus sehr großzügig Milch.

Das ist doch echt Beschiss. Es ist jedenfalls meine letzte importierte Packung von dem Zeug gewesen.
Dass das nicht so wirklich gesund ist war ja eh schon lange klar, es schmeckte nur einfach immer so lecker. Aber eigentlich brauch ich das nicht. Bescheißen kann ich mich sehr gut alleine, dazu bedarf es keines Herstellers von Fertiglebensmitteln.
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Zu gestern: Ich habe mich doch nicht so riesig mit dem weißen Stoff verrechnet denk ich. Es kommen ja noch 40 Quadrate in 11,5×11,5 cm, bzw. die Umrandung wird weiß. Das hab ich noch gar nicht mit in die Berechnung einbezogen.
Die ursprüngliche Rechnung für die großen Blöcke wäre sogar 10cm zuwenig gewesen. Also schauen wir einfach mal, wieviel übrig bleibt. Ich hab mich jedenfalls wieder eingekriegt.

Abgesehen davon war ich sehr fleißig. 13 kleine Stoffstücke liegen fertig gequiltet bereit zusammengenäht zu werden. Dann fehlt ’nur noch‘ der Rand und der Tunnel für den Stoff. Ich überlege noch, ob ich meine neuen Namensschilder da reinnähe oder ob die dafür zu schade sind. Ich mein, die Dinger gehen ja nach Litauen…

Darüber hinaus habe ich weiße Umrandungen an Ralf seine 28 Blöcke genäht, damit ich heute mal Muster von hellblauem Stoff kaufen kann für den Rest. Hat die Venndäler Stoffbutikk den nicht, dann muss ich den in den USA bestellen. Hoffen wir das Beste.

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