Ich dreh durch-Tag

Wie gut ist es da doch, wenn der Laden an dem Tag zu ist. Wo man schon morgens nicht so recht aus dem Bett kommt wegen der hohen Luftfeuchtigkeit. Das spannende Buch ein trauriges Ende hat. Man sich den kleinen Zeh dermaßen am Sofa anstößt, dass man denkt er ist gebrochen. Man nicht vor 14 Uhr überhaupt am Laden ist. Dann keine Lust zu gar nichts hat, derweil die to-do-Liste rot leuchtet. Man nicht mal Lust hat, das Paket mit dem Nähzubehör aufzumachen.
Die neuen selbstklebenden Briefmarken nicht von ihrem Trägermaterial wollen. Man genau 20 Kronen in der Tasche und Hunger hat, aber der Bäcker für das billigste Brötchen in Keksgröße 27 kr haben will. Alle die man anrufen will schon zu haben, wenn man dann endlich mal in die Gänge gekommen ist. Das Jonglieren mit ‚welche Rechnung wird zuerst bezahlt‘ ein kniffeliges Geduldsspiel ist, welches Rechenkünste verlangt. Man dabei fast vergisst, dass 14 kr-Brötchen vom anderen Bäcker zu essen. Auch die Schaumstoffnachbarin schlechte Laune hat.

Naja, einer dieser Tage halt. Morgen wird alles besser. Bestimmt.

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