immer noch Karpal und so

Ich bin mal wieder in der Post und nutze die ein oder andere ruhige Minute jetzt zum bloggen. Nachdem alle Pakete verstaut sind, allerlei Kleinkram erledigt ist, Nachnahme-Briefe registriert und nicht abgeholte Pakete mit ‚retur’-Aufklebern versehen und registriert sind. Nur noch Kunden also :-).

Es regnet immer noch, nur gestern hatte ich zwei Stunden blauen Himmel.

Mich beschæftigt immer noch die Diagnose Karpaltunnel. Ich frage mich, wie lange es wohl dauert, bis ich einen Termin für diese Nervenmessung kriegen werde, in wieviel Monaten diese Messung dann ist und wieviel Monate es danach dann noch dauert, bis ich einen Termin für die OP kriege. Obwohl, für ambulante Sachen ist die Wartezeit nicht ganz so lang.

Denn nachdem ich gestern noch erst überlegt hatte, ob ich die OP überhaupt mache, weil ich kann ja mit dem Kribbeln leben, kam mir dann wieder in den Sinn, dass das auf die Dauer ‚Rückbildung des Daumenballen-Muskels’ nach sich zieht. Und ich hab schon jetzt kaum noch Kraft in den Fingern. Die Ärztin hat so einfache Sachen getestet. Von wegen Ring mit Daumen und Zeigefinger formen und sie zieht dran, oder das Gleiche mit Daumen und kleinem Finger (noch schlechter :-(). Rechts war nicht ganz so schlimm wie links aber auch nicht berauschend. Ich fand’s voll peinlich, vor allem weil ich ja Linkshänderin bin und eigentlich links mehr Kraft hab als rechts. Najo. So kann man sich gedanklich beschæftigt halten. Und wie um mich dran zu erinnern, bin ich heute Nacht gleich 3x mit schmerzendem Arm aufgewacht. 6 Wochen nach so einer OP keine Belastung, die schwerer ist als eine Kaffeetasse. Super. Genau das Richtige für mich. Erinner mich nur ans vorletzte Jahr, als ich mit dem frisch operierten Blinddarm zwischen meinen Umzugskartons in der neuen Wohnung stand und dachte ‚den Karton kann ich noch eben’ und dann – als ich keine Geduld zum Warten auf Hilfe mehr hatte – den Lattenrost doch alleine aufs Gesellenstück gewuchtet habe. *grummel *. Was mir dann auch einen nachfolgenden echt miesen Tag eingebracht hatte… *inHannoverErinnerungenversink*. War eine schöne Zeit in Hannover. Mitten in Linden gewohnt und alles zu Fuss erreichbar, sogar das Kino. Die negativen Seiten blenden wir jez mal aus 😉

Manchmal wünsch ich mich ja schon zurück. Eine kleine übersichtliche Wohnung für mich alleine und die Katzen. Und jetzt haben wir ein riesiges Haus an den Hacken. Ich kann jetzt schon drauf wetten, dass ich wochenlang nicht drumherum komme. Ums Haus jetzt. Aber ich freu mich schon aufs Planen und aufs Renovieren (allerdings mit Sicherheit nur die erste Woche, danach nervt mich an, dass es so lange dauert.)

Jez muss ich mich mal eben Postaufgaben widmen.

Kommentare sind geschlossen.