Katze und Oscar

Lily hat mich gestern in Angst und Schrecken versetzt, hoffentlich umsonst. Nachdem sie seit Tagen kotzt (ohne das was rauskommt) und wir Samstagabend mal wieder zusammen die Dusche geteilt hatten (sie hatte Durchfall und stank dementsprechend am Po), hat sie Sonntag den ganzen Tag apathisch rumgehangen, nichts gegessen und auf Klo war sie auch nicht. Das Röntgenbild heute bei der Tierärztin ergab einen deutlich sichtbaren Dickdarm, aber glücklicherweise keinen Fremdkörper. Zumindest keinen sichtbaren.
Sie kriegt jetzt im 8-Stunden-Abstand eine Paste eingeflößt, die ‚gute‘ Bakterien enthält und den ‚bösen‘ im aufgegasten Darm den Garaus machen soll. Außerdem hat sie zu meiner großen Erleichterung die Diätfutter-Pampe vom Tierarzt gefuttert und war laut Ralfs Aussage auch schon auf dem Klo. Sehr fein. Der Allgemeinzustand bessert sich langsam.
Nachdem ich 1000 Kronen beim Tierarzt gelassen habe natürlich. Aber was willste machen. Besser als wenn jetzt nichts passieren würde, sie weiter kotzt und die Tierärztin sie hätte aufschnippeln müssen, weil Röntgenbilder auch nicht wasserdicht sind.

Dann hab ich gerade mitbekommen, dass ‚Das Leben der Anderen‘ den Oscar für den besten ausländischen Film bekommen hat und das freut mich sehr.

Eventuell finde ich morgen etwas mehr Zeit zum schreiben. Ich muss nur sehr früh los wegen der Produktionslisten. Gute Nacht also.

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