Katzenverbrennung

Es war schon eher Spätabend, wir hatten es uns gerade mit unseren Büchern im Bett bequem gemacht, als wir den ersten Stromausfall diesen Jahres hatten.
Mann, es ist noch nie so dermaßen dunkel in unserer Wohnung gewesen. Keine Straßenlaterne mehr, keine Außenlampen der Nachbarn, kein Licht am Kühlschrank, einfach nur stockfinster.
Somit dann 5 Kerzen aus der Küche geholt und oben am Betthaupt aufgebaut. Nein, dass Licht kam nicht in dem Moment wieder, als die Kerzen angezündet waren. Aber eine neugierige Kittie musste unbedingt schwungvoll auf’s Betthaupt springen um zu gucken, was da denn so neues ist. Sich die Schnauze an der Kerze verbrannt *brutzel* und dann beim erschrockenen Rückwärts wegweichen…sich den Hintern an der anderen Kerze abflammen *rauchstichflamme*. Wie ein Blitz war die Katze verschwunden, derweil Ralf und ich erstmal Tränen gelacht haben. Okay, etwas gemein, aber wir hatten NULL Zeit zum Reagieren oder was sagen.
Der Herzliebste hat dann das Schlafzimmer gelüftet, roch doch etwas nach verbranntem Fell und ich hab Kittie dann unter dem Sofa hervorgelockt. Geht total einfach, man braucht nur geräuschvoll zwei Untertassen aus dem Schrank nehmen. Das ist das Zeichen für ‚Cool, billiges Feuchtfutter aus der Tüte *sabber*‘. Funktioniert immer. 🙂 Gibt es zwischendurch mal als Snack.
Strom war dann wieder da, bevor wir eingeschlafen sind. 🙂 Hätte ich nicht gedacht. Vielleicht nur ein kleiner Kurzschluss oder Schaltfehler. Nix Wildes jedenfalls.

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