kleines Buntes

Für die ausführliche Wiedergabe meiner Woche reicht die Zeit dann doch nicht mehr, denn in einer guten halben Stunde bin ich zum zweiten Mal unterwegs zum Teenies bewachen.

Von Ostermontag auf Dienstag hab ich mega schlecht geschlafen, fast gar nicht. super. Wo ja am Dienstag der erste Arbeitstag nach Ostern war. Also schon mal gleich völlig gerädert zur Arbeit geschleppt. Im Anschluss dann weiter zum Meisterkurs. Den ganz gut gemeistert, war interessant, wir haben uns mal damit befasst, was in so einer Exsamensaufgabe überhaupt gewünscht ist. Nachdem wir im Team und Schnelldurchlauf selber eine bearbeitet haben.
Mittwoch genauso gerädert bei der Arbeit gewesen. Am frühen Abend dann das erste Mal als Jugendarbeiterin im Freizeitklubb gewesen. Ich bin derzeit zu müde und erschöpft, um darüber nachzudenken ob mir das wirklich Spaß macht. Der Lärmpegel war unglaublich, ich habe viel rumgestanden. Die Jungs haben mir höflich die Hand gegeben und sich vorgestellt, die Mädchen mich aus der Ferne begutachtet und nix gesagt. Bis auf zwei, die von selber angekommen sind. naja, wir müssen ja erst noch warm mit einander werden. Hinter mir der Diskoraum (*dunkdunkdunklaut*), über mir der Band-Übungsraum (*schepperkling*), vor mir ein Haufen Teenies (*quietschkreischkicher*). Dazwischen die meiste Zeit ich in dem Küchenbereich hinterm tresen. Brötchen und Limo zum kleinen Preis weitergeben.
Es ist definitiv eine andere Welt, diese Welt der 14-16jährigen. Die meisten hätte ich persönlich ja so für 10-13 gehalten. Besonders die Jungs. Und die Kombi aus meinen Jobs als Lehrerin und nun auch Freizeitbespaßerin macht, dass ich eine plötzliche Hochachtung vor allen Lehrern habe. DAS ist ein megabeschissener Job fürchte ich. Mit so pubertierenden kids.
Gegen 23 Uhr zuhause gewesen, danach noch eine Stunde einen zutiefst deprimierten angeschickerten Herzliebsten trösten müssen, der den Geburtstag seines Paps vergessen hatte (der letztes Jahr um diese Zeit gestorben ist) und dem nur schwer begreiflich zu machen war, dass sein Paps das bestimmt nicht schlimm findet und er sich deswegen keine Vorwürfe machen muss.
Danach noch die Tüte mit den frischen Krabben auf dem Weg vom Kühlschrank zur Spüle aufgeplatzt und sich verteilt, und noch schnell alles für den Sprachkurs am Donnerstag sortiert, wenn schon nicht richtig vorbereitet.

Donnerstag dann kräftig verschlafen und wenig zustande gekriegt in der Firma. Außerdem als erste wieder gegangen. vor dem Sprachkurs noch schnell ein paar Kopien gemacht. Dann einen recht netten Kurs mit nur vier Zimmerern gehabt. War okay. Weniger okay war, dass ich ein Knöllchen über 500 Kronen für parken auf einem Lieferanten-Parkplatz bekommen habe, ob wohl ich da schon seit zwei Jahren parke (so wie andere auch) und außerdem wirklich nicht auf den ersten oder zweiten Blick erkennbar ist, dass man da nicht parken darf. Auf der anderen Seite diesen Parkplatzes ist nur auf der Laderampe an der Tür ein Schild, dass man da an der Rampe nicht parken darf. Na egal, erstmal zahlen und dann Einspruch einlegen. Vielleicht hilft es.

Jetzt wieder in Hetze zum zweiten Abend als Jugendarbeiterin. Ich könnte gut eine ziemliche Mütze Schlaf vertragen, aber ich werde wohl erst gegen ein Uhr heute Nacht wieder zurück sein. Also horrido und bis morgen mit Neuigkeiten aus dem Kinderparadies. 🙂

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