kränkelnd

Heute morgen ernsthaft überlegt, ob ich wirklich nach Oldenburg fahren will. Halsschmerzen gehabt und Kopfwummern. Mich aber dann doch aufgerafft, weil das Zugticket sonst verfallen wäre.

In Oldenburg dann mehr oder weniger sofort ins Bett gegangen und den Rest des Tages verschlafen. Jetzt immer noch Halsweh, aber weniger Kopfwummern.

Heute mittag eine alte Freundin getroffen auf einen Tee, die ‚früher‘ dick war und jetzt zu den Weight Watchers geht und 30 kg abgenommen hat. Ich bewunder das Durchhaltevermögen sehr und freue mich, dass es
ihr jetzt besser geht. Weil sie nämlich auch endlich die psychologische Seite in Angriff genommen hat. Losgelöst aus der Abhängigkeit zum Freund (jetzt endlich Ex-Freund). Klar ist es doof , zu erkennen, dass
man sich jahrelang in Abhängigkeit befand und sich auch job- und überhaupt lebenstechnisch voll hat ausbremsen lassen. Zusätzlich unter Depressionen zu leiden ist auch nicht gerade hilfreich bei sowas. Aber ich finde es toll, dass sie selbst sagt, dass sie so viel im letzten Jahr gelernt hat und endlich aus dem Schneckenhaus kommt. Sie war mir immer nah am Herzen, aber als Teenie – vor somit 15 Jahren – hatte ich von Depressionen und so keine Plan. Ich war nur so enttäuscht, dass sie sich immer mehr zurückgezogen hat und nie zurückrief und auf Anrufe reagierte. Sich nicht treffen wollte oder kurz vorher abgesagt hat.
Ich dachte, sie mag mich nicht mehr und war verletzt. Dann hat es sich etwas verlaufen. Später hatte ich dann Schuldgefühle, weil ich mich nicht genug gekümmert habe. Aber die Freundin meinte nur, es wäre nicht
anders gegangen damals und ich sollte mir keine Sorgen machen.

Ich bin froh, dass wir uns immer noch gut verstehen und die Nähe noch da ist. Nach all den Jahren.
Freundinnen von ‚früher‘ sollte frau hegen.

So,ich muss wieder ins Bett. Und die Tel.leitung meiner Eltern nicht weiter belegen. *g*

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