lustige Erlebnisse zum Wochenende

Zuerst einmal: das Hochbett steht! Sieht gut aus und wackelt nicht. Jetzt nur noch ein bisschen Kleinkram.

Heute Abend bin ich mit einer Bekannten und deren Freunden losgezogen. Ich hab mich ja überraschen lassen, weil irgendwie nicht auf die Idee gekommen zu fragen wo es hin geht.

Somit war ich also per Fahrrad auf einem Fest mit Konzert einer Bauwagen-Kolonie. Tjo. Ich. *gg*. Ich war ganz überrascht, was nach der ersten Überraschung an Skepsis und doch irgendwie kleinbürgerlicher
Erziehung hoch kam. So von wegen ’sozialhilfeempfangende-anarcho-kiffer‘. Ich hab mich dann echt
zusammengerissen, nur Cola getrunken (da weiß ich wenigstens was drin ist *lol*, und ist es schon intolerant wenn man bemäkelt, dass der Becher klebt, schon bevor Cola drin ist?)

Und beobachtet. Und gelauscht.

Die erste Band war, hm, wie drück ich es milde aus…..schlecht. Sowas wie Indie-Punk-Metall-Gebrüll. Danach dann die Überraschung, eine Band namens ‚Lisa Bonita‘, eine dunkelhaarige Frau mit rauchiger toller Stimme, dazu Keyboard, Schlagzeug und ein E-Kontrabass. Coverband, aber mit mutigen Arrangements. Soulig, jazzig, Chillout-artig. Sehr nett und gut anzuhören. Machte Lust auf mehr.

Nebenbei hab ich mir die Seele aus dem Leib gehustet, wegen der Kiffer. Ist echt die Pest das Zeug. Ich kann das absolut nicht nachvollziehen wie man das Bedürfnis auf Hasch haben kann. Und an und für sich meide ich Leute die kiffen. Brauch ich einfach nicht in meinem freundeskreis, was illegale Drogen grundsätzlich angeht oder legale im Übermaß, da bin ich absolut unverträglich und intolerant.

Nach dem Gelausche und Beobachten und vor allem der Miefwolke, die da zwischen den Bäumen hing, beschlossen, dass ich mit meinen kleinbürgerlichen Vorurteilen doch gar nicht sooo daneben liege.

Jetzt hab ich Kopfschmerzen, dafür musste ich direkt nach Verlassen des Geländes auch nicht mehr husten. Und jetzt geselle ich mich zu den Katzen ins Bett. 🙂

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