Nedbemanning=Personalkostenreduktion

Kurze Rede, langer Sinn: auf unglaublich arrogante und von-oben-herab-Weise wurde uns Personal auf einem Personaltreffen mit dem Norwegenchef unter dem Thema ‚Ökonomi und Personalkosten‘ mitgeteilt, dass wir zuviel kosten gemessen am Umsatz, deswegen Stunden gekürzt werden müssen und man hier einen Vorschlag hätte.

Der uns in der Form eines neuen 2-Wochenplanes in die Hand gedrückt wurde.

Nicht, dass ich nicht schon angepisst war, als reiner Kostenfaktor und nicht als Ressource angesehen zu werden.

Beim kurzen Durchrechnen das böse Erwachen: 9,5 Stunden in zwei Wochen weniger, macht gut 10% meiner Stelle aus.
Um nicht vor dem arroganten BWL-Chef zu heulen rausgegangen. Nach dem Meeting gleich noch mal hicksend meine Chefin angepampt, wg. Feigheit vor den Angestellten, man hätte uns ja auch mal vorwarnen können und sowieso ob ich wohl von Luft leben solle.
Daraufhin gleich als erste ins mögliche Extra-Gespräch mit dem Oberhansel und meiner Chefin und wg völliger Auflösung und lauter Kritik dann 4 Stunden zurückerjammert. Die dann bei den Aushilfen gekürzt wurden.

Möglich ist die rigorose Kürzung bei mir, weil ich nur einen 60%-Vertrag habe, aber 85% arbeite.
Das meine Motivation gerade nicht die Beste ist, ist ja wohl einleuchtend. Auch hatte ich ursprünglich die Idee, bis zur Rente da zu arbeiten. 🙂 Das Gegenteil ist nun das Resultat, ich fange an, mich gedanklich damit zu beschäftigen, dass die nächste mögliche Kürzung komplett  zu meinen Lasten geht, denn nun bin ich neben einer Langzeitvertretung (Mama’urlaub‘) die einzige, die noch mehr Stunden arbeitet als der Vertrag hergibt.

Man hätte ja auch einfach mal mit uns reden können….
Und das der Norwegenchef da war liegt nur daran, dass meine Chefin nicht führen kann und mit den schlechten Nachrichten selber nicht umgehen kann.

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